Heidelberger Geschichtsverein e.V. HGV

www.haidelberg.de

Verlage, Buchhandlungen und Druckereien in Heidelberg



Buchhandlung Abtei Neuburg, Br. Placidus OSB, Stiftweg 2 (2020)



Alpha-Omega-Verlag vgl. Richard Weissbach Verlag



Autonomie und Chaos Verlag

gegründet 1980 von Wolfgang Graf von Lüttichau ("Mondrian", *1952) in Heidelberg, 2014 Berlin https://autonomie-und-chaos.de/



A-Z-Werbung Günter Weber Bergheimer Straße 49 (Adreßbuch 1957/58), Alte Bergheimer Straße 7 (Adreßbuch 1974/75) („Heidelberg diese Woche“)



Bassermann Verlag



Brausdruck

1925 tritt die Buch- und Kunstdruckerei Paul Braus in der Dreikönigstraße 21(?) als Verlag in Erscheinung. 1993 werden Edition Braus GmbH (Verlag) und Brausdruck GmbH (Druckerei) getrennt. Im September 2009 wird der Berliner Aufbau Verlag Mitgesellschafter des Heidelberger Verlag Edition Braus, der künftig als Edition Braus Berlin Heidelberg GmbH firmiert. Der Hauptsitz wird nach Berlin verlegt. In Heidelberg bleibt eine kleine Präsenz in der Friedrich-Ebert-Anlage 20 unter Leitung von Günter Braus. www.editionbraus.de



Drei-Brücken-Verlag

[Adreßbuch 1959] vgl. F. H. Kerle Verlag



Eichendorff- Buchhandlung

(Rohrbach); wird ab 1. November 2016 nach dem Ausscheiden von Ludwig Schmidt-Herb als Filiale der Bücherstube an der Tiefburg weitergeführt.



Emmerling

Adolf Emmerling & Sohn Untere Neckarstraße 21 [Adreßbuch 1916]

Im Jahr 1868 erschien ein, von "Polizeikommissär" Lehmann im Verlag Adolph Emmerling herausgegebener Heidelberger Adreßkalender für das Jahr 1868 (u.a. mit dem interessanten Beitrag "Die Zerstörung Heidelbergs im Jahr 1689 nach neu aufgefundenen, gleichzeitigen Berichten geschildert von Josef Bader"). Weitere Bände dieses "Gegenunternehmens" sind jedoch nicht erschienen. https://www.ub.uni-heidelberg.de/helios/digi/hdadressbuch.html



Evangelischer Verlag

1. Januar 1897 von Jakob Comtesse (†1959) in der Bergstraße 5 gegründet (ab 1899: Hauptstraße 33), mit Buchversand, später auch Buchhandlung und Druckerei. Die Druckerei wird im Mai 1941 geschlossen. 1959 übernimmt Dr. Jacques Comtesse den Verlag.



Ewalt-Skulima-Verlag

gegründet 1954 [Adreßbuch 1959]



Fachpresse Verlagsgesellschaft mbH

Rohrbach, Landstraße 30 [Adreßbuch 1916]



Freiheit Verlag

Inh. Kurt Sellin, Buchhändler, Schröderstraße 12 (Adressbuch 1939), Hauptstraße 92 (Adressbuch 1942, 1949, zuletzt 1956) (Hauptstraße 92 ist 1956 auch die Adresse des Wunderhorn Verlags)

Veröffentlichungen:

Kurt Sellin, Buchhändler im "Dritten Reich": Erinnerungen aus zwölf schweren Jahren. Heidelberg: unveröffentlichtes Manuskript, o.J. (ca. 1946) (57 S.) (Standort: Archiv für Geld- und Bodenreform, 26129 Oldenburg, Signatur: GG33)

Kurt Sellin, Geflüstertes : vox populi ; die Hitlerei im Volksmund / [Verf. dieses Buches ist das leidende und lachende deutsche Volk, dessen Naziwitze ... John Alexander Meier sammelte, Kurt Sellin auswählte ...]. Heidelberg: Freiheit-Verl., 1946 [WS/NQ 2690 M511]

Kurt Sellin, Verlagsstadt Heidelberg. Aus einem Vortrag, gehalten bei der Eröffnung der Ausstellung „Heidelberg als Verlagsstadt“ im Mai 1950, in: Heidelberger Fremdenblatt 6 (2. Juni-Heft 1950), S. 10-13

Kurt Sellin, Vom Heidelberger Verlagsleben, in: Ruperto Carola 5. Jg., Nr. 9/10 (Juni 1953), S. 118-125



Verlag Brigitte Guderjahn

Heidelberg-Schlierbach, Im Anger 5

2000 vom Verlag Regionalkultur in Ubstadt-Weiher übernommen

https://buch.archinform.net/publisher/Brigitte+Guderjahn.htm (Titelverzeichnis)



Industrieverlag Carlheinz Gehlsen

vorm. Spaeth & Linde, gegründet 1834 [Adreßbuch 1959]



Julius Groos Verlag

Buchdruckerei Julius Groos, Gaisbergstraße 6 (Adreßbuch 1874)

Inh. Dr. Rudolf Wolff, Gaisbergstraße 8 [Adreßbuch 1916]



Karl Groos Nachf.

(Herm. Kiefer), Universitätsbuchhandlung, Hauptstraße 112 [Adreßbuch 1916]



Heidelberger Verlagsanstalt und Druckerei Theodor Berkenbusch (HVA)

Hauptstraße 23 [Adreßbuch 1916]



Herbert

Val. Herbert, Bergstraße 33 [Adreßbuch 1916]



Druckerei Dr. Johannes Hörning (Heidelberger Stadtadreßbuch-Verlag)

Universitäts-Buchdruckerei und Verlagsbuchhandlung, Hauptstraße 55a [Adreßbuch 1916] (Verlag des Heidelberger Adreßbuches, des Personalverzeichnisses der Ruprecht-Karls-Universität, der Akademischen Mitteilungen und des amtlichen Fachblattes Der Kolonnenführer, Karl Pfaff, Heidelberg und Umgebung, A.v. Oechelhaeuser, Das Heidelberger Schloß, Chronik der Stadt Heidelberg 21 Bde., etc.)

1839 gründet Johann Sebastian Wolff eine Druckerei in der Hauptstraße. 1871 kauft Jean Hörning die Druckerei. Jean Hörning bringt 1876 erstmals das Heidelberger Adreßbuch heraus, seit 1878 im Auftrag des Stadtrats. Seit 1901 wird die Heidelberger Zeitung in der HVA und Druckerei Karl Hörning und Theodor Berkenbusch (Untere Neckarstraße 21) gedruckt. 1966 zieht die Druckerei Dr. Johannes Hörning (Heidelberger Stadtadreßbuch-Verlag) von Hauptstraße 55a in die Dischingerstraße (Pfaffengrund).



Hüthig-Verlag

1925 von Dr. Alfred Hüthig (1900-1996) in Heidelberg gegründet



Kemper-Verlag

[Adreßbuch 1959]



F. H. Kerle Verlag und Buchhandlung

1895 verlegt Franz Heinrich Kerle (1861-1937) die 1868 gegründete und 1888 von ihm übernommene Papierhandlung und Buchbinderei Gabriel Gottmann (Plöck 58) in die Theaterstraße 18 (Ecke Plöck). 1940 wird der F. H. Kerle Verlag von Wilhelm Rühling (1894-1977) gegründet. 1974 übernimmt Maximilian Droste die Buchhandlung. 1979 wird der F. H. Kerle Verlag vom Herder Verlag, Freiburg übernommen. Das F. H. Kerle Antiquariat wird von Anton Schulte weitergeführt (seit 1985 als Inhaber). 1982 Umzug in die Kurfürsten-Anlage 8, um 1995 Auflösung des Antiquariats. (vgl. Reinhard Düchting, 1888-1988. Hundert Jahre F. H. Kerle Heidelberg (1888–1988). Für Anton Schulte. Beilage zur Antiquariatsliste Nr. 300. Heidelberg: Kerle 1988, 4 S. (Buchhändler heute 10/88, 83–84); K. A. Götz, Anwalt lebendigen Geistes. Herrn Wilhelm Rühling zum 60. Geburtstag... 1954 ) (vgl. Kerle-Haus, Theaterstraße 18)



Keysersche Verlagsbuchhandlung

Keysersche Verlagsbuchhandlung GmbH München, gegründet 1777 in Erfurt, ab 1948 in Heidelberg, Moltkestraße 22, Inhaber: Hans-Joachim Neumann, seit 1964 in München; Verlagsgebiete: Nachschlagewerke, Kunst- und Bildbände, „Karl-May-Bücherei“. Der Verlag wird 1981 von der Frankfurter Allgemeine Zeitung GmbH übernommen.



Edmund von König

Hof-Kunsthandlung und Kunstverlag, Hauptstraße 124 und Grabengasse 2, Zweiggeschäft Neue Schloßstraße 50 [Adreßbuch 1916]

Kunstgewerbe, Glas-, Porzellan- und Metallwaren, Hauptstraße 124 (1899-2002), Inh. Otto von König [Adressbuch 1967]

Kunstverlag Edmund von König GmbH & Co KG, Schillerstr 48, 69234 Dielheim (2004 von der Schöning GmbH & Co. KG (Lübeck) erworben)



Gustav Koester Verlag

1875: Gründung von G. Koester´s akademische Buchhandlung – Gustav Koester Verlag Heidelberg



Kurpfälzischer Verlag

1984 von Hermann Lehmann (1934-2016) gegründet, 2016 von Claudia Rink weitergeführt kurpfaelzischer.verlag@t-online.de

Mattes Verlag

http://www.mattes.de/



Ludwig Meder

Kunst- und Musikalienhändler, (Lit C54, heute: Hauptstraße 168) östl. Hauptstraße 42 (Adreßbuch 1860). Gebäude 1839-1864 in Familienbesitz.

Wohl begründet von Ludwig Meder als Kunst-, Papier- und Musikalienhandlung in der Hauptstraße C 54. Durch neue Straßennummerierung 1855/1856 änderte sich die Adresse auf Östliche Hauptstraße (1856 noch Oberstraße) 42, schließlich durch die Zusammenführung der Östlichen und Westlichen Hauptstraße 1877(?) auf Hauptstraße 168.

Am 1. Juli 1884 kauft Heinrich Würtzburg aus Berlin das Geschäft und führt es bis April 1891 als Meder L., Hof-Kunst- und Buchhandlung (Inh.: H. Würtzburg) in der Hauptstraße 168 weiter.

Im Mai 1891 übernimmt Paul Hönicke das Geschäft als L. Meder Nachfolger P. Hönicke, akademische Buch- und Kunsthandlung und Antiquariat. Bis 1900 weiterhin in der Hauptstraße 168, danach bis 31.3.1913 in der Hauptstraße 88, ab 1.4.1913 in der Hauptstraße 79 und 1933/1934 in der Hauptstraße 103. Ab 1935 ist die Kunsthandlung in den Heidelberger Adressbüchern nicht mehr nachweisbar. https://commons.wikimedia.org/wiki/Category:L._Meder_Heidelberg




Hermann-Meister-Verlag

[Adreßbuch 1959] (vgl. Saturn-Verlag)



Melliand-Verlag

(Textilberichte) Rohrbacher Straße 76 [Adreßbuch 1959]



Mohr & Zimmer, Akademische Buchhandlung

Im Juni 1805 gründet Jakob Christian Benjamin Mohr gemeinsam mit seinem Freund Johann Georg Zimmer die Akademische Buchhandlung Mohr & Zimmer mit Verlag und Sortiment. Mohr bleibt zunächst in Frankfurt, während Zimmer in Heidelberg arbeitet und sich mit den Romantikern, vor allem mit Clemens Brentano, anfreundet. Bis 1811 leitet Mohr das Frankfurter und Zimmer das Heidelberger Geschäft, dann löst Mohr die Frankfurter Filiale auf und siedelt ebenfalls nach Heidelberg über. Ab 1815 firmiert die Buchhandlung, nachdem Zimmer ausgetreten ist und Christian Friedrich Winter neuer Teilhaber wird, unter Mohr & Winter. Als Winter 1822 ausscheidet, führt Mohr die Buchhandlung J.C.B. Mohr allein weiter. 1878 wird der J.C.B. Mohr-Verlag an Paul Siebeck (Tübingen) verkauft. http://www.mohr.de/vg/200jahre_a.htm



Heinz-Moos-Verlag

1958 von Heinz Moos (*1920 Baumholder) in Heidelberg gegründet (1963 nach Gräfelfing)



Carl Pfeffer Verlag



Popp-Verlag

[Adreßbuch 1959]



Christian Friedrich Prahl (Buchdrucker)



Quelle & Meyer Verlag

1906 gründen die Buchhändler Richard Quelle und Dr. Heinrich Meyer in Leipzig die Verlagsbuchhandlung Quelle & Meyer. 1934 übernimmt Werner Schmeil (1896-1968), Sohn von Otto Schmeil, die Geschäftsleitung. Im Dezember 1943 wird das Verlagshaus in Leipzig ausgebombt. Schmeil verlegt 1946 den Firmensitz nach Heidelberg, 1953 in die Villa Schmeil, Schloß-Wolfsbrunnenweg 29. Nach dem Tode von Werner Schmeil 1968 wird der Verlag zunächst von Dr. Walter Kißling, ab 1984 von den Wiesbadener Verlegern Gerhard Stahl und Günther Fertig fortgeführt. Seit 1992 wird der Verlag alleine von Gerhard Stahl geführt und geleitet. Sitz des Familienunternehmens ist seit 1999 Wiebelsheim im Hunsrück.



Adolf Rausch Verlag GmbH

Haspelgasse 12 (Druckerei)



Richters & Co.

[Adreßbuch 1959]



Wolfgang-Rothe-Verlag

gegründet 1954. 1958 gründet Wolfgang Rothe mit seiner Frau die Edition Rothe (Werderplatz).



Saturn-Verlag

Hermann Meister, Rohrbacher Straße 75 [Adreßbuch 1916]



Lambert Schneider Verlag



Hans Christ. Schöll

Kornmarkt 7 [Adreßbuch 1916]



Friedrich Schulze (Verlag und Druckerei)

Haspelgasse 12 (vom 15.9. 1910 bis 31. 8. 1944 erscheinen hier die Heidelberger Neueste Nachrichten; entstanden aus dem Heidelberger Anzeiger, gegründet 1862) (s.a. Heidelberger Geschichtsblätter, Heidelberger Fremdenblatt)



Buchhandlung Schwan & Götz

zieht 1804 als Filiale des gleichnamigen Verlags von Frankfurt nach Heidelberg



Julius Springer-Verlag

[Adreßbuch 1959]



Vereinsdruckerei Heidelberg

Bergheimerstraße 38, Expedition und Verlag des Pfälzer Bote für Stadt und Land [Adreßbuch 1916]



Verlagsgesellschaft Recht und Wirtschaft

[Adreßbuch 1959]



Kurt Vowinckel Verlag

Neckargemünd und Heidelberg [Adreßbuch 1959]



vorm. Weiss`sche Universitäts-Buchhandlung Theodor Groos

gegründet 1804 (gegenüber der Alten Universität)

1. März 1899: die vorm. Weiss`sche Universitätsbuchhandlung Theodor Gross verlegt ihr Geschäftslokal von der Oberrheinischen Bank (Hauptstraße 126-128) nach Ludwigsplatz (Grabengasse) Nr. 4

1. Januar 1900: Eduard Faust erwirbt die Buchhandlung Georg Weiss am Ludwigsplatz, Grabengasse 4, dann Grabengasse 8 (2012 geschlossen)



Richard Weissbach Verlag

1911 gründet Richard Weissbach (1882-1950) den Alpha-Omega-Verlag (Name 1912 zu Richard-Weissbach-Verlag geändert) Verlagssitz: Keplerstraße 36 [Adressbuch 1928]



Weststadt-Buchhandlung

Inh. Edith Burmeister, Rohrbacher Straße 40 [Adreßbuch 1967]



Carl Winter Verlag

Carl Winter`s Universitätsbuchhandlung, Hauptstraße 123, später: Lutherstraße 59 [Adreßbuch 1916]

1801 wird in Frankfurt a. M. die Verlagsbuchhandlung von Jacob Benjamin Mohr gegründet. Mohr bekommt 1805 vom akademischen Senat der Universität die Erlaubnis, in Heidelberg eine Buchhandlung zu eröffnen. In der akademischen Buchhandlung Mohr und Zimmer (1805-1815) erscheint u.a. »Des Knaben Wunderhorn« von A. v. Arnim und C. Brentano, Görres’ »Teutsche Volksbücher«, die »Einsiedlerzeitung«. 1815 tritt beim Ausscheiden von J. G. Zimmer Christian Friedrich Winter an seiner Stelle ein. Die Teilhaber Mohr und Winter trennen sich 1822

Am 15. Februar 1993 wird der Universitätsverlag C. Winter an die Heidelberger Verlagsanstalt verkauft und mit dieser und der Edition Schindele (später "Edition S") zum Universitätsverlag C. Winter Heidelberg GmbH zusammengelegt. Dr. Carl Winter betreut bis zu seiner Pensionierung das Lektorat weiter. 2002 wird der Verlag an die Memminger MedienCentrum AG im Allgäu verkauft. Seit 5. Dezember 2002 firmiert der Verlag unter dem Namen Universitätsverlag Winter GmbH Heidelberg mit Sitz im „Handschuhsheimer Schlößchen“.

vgl. Christian Friedrich Winter

http://www.winter-verlag.de/de/ueber_uns/

https://rhein-neckar-wiki.de/Universit%C3%A4tsverlag_Winter



Ziehank

Buchhandlung. 1935 übernimmt Kurt Ziehank (†2004) die Buchhandlung Hütter am Universitätsplatz; am 1. Januar 2011 in lehmanns media umbenannt



Literatur über Verlage