Heidelberger Geschichtsverein e.V.
Eberhard Schöll
*15. April 1922 Heidelberg
†14. Juni 2005 (begr. auf dem Friedhof Handschuhsheim)
Vater: Hans Christoph Schöll (1888-15. August 1958)
Mutter: Marie Wilhelmina Schöll (1885-11. Dezember 1945)
Bruder: Hans Christoph Schöll (19. März 1915-11. Januar 2014)
Postamtsrat
Geschwister:
Marianne (*20. Mai 1912)
Irene (*4. Juni 1917)
Ulrich (13. Februar 1920 -7. April 1941)
Tochter: Ursula Belli-Schillinger (bis 2020 Geschäftsführerin des Hör-Sprach-Zentrums der Zieglerschen Anstalten in Wilhelmsdorf bei Ravensburg)
Wohnung der Familie ab 1914: Kornmarkt 2
1918: Umzug der Wohnung nach Kornmarkt 7
1927: Umzug der Wohnung nach Im Stopfelgarten 12 ("Blaue Heimat")
1928: Volksschule Handschuhsheim, nach der 4. Klasse Oberrealschule (Kettengasse)
1937: Umzug der Wohnung in den Rosengarten (Handschuhsheim)
1940: Abitur, danach 6 Monate RAD
7. April 1941: Bruder Ulrich fällt bei Perithorion an der Metaxas-Linie (Griechenland) https://www.forum-der-wehrmacht.de/index.php?user-post-list/17229-filigranofil/&pageNo=3
Juli 1941: Einberufung zum Wehrdienst
3 Jahre Einsatz an der Ostfront
Sommer 1944: verwundet an der Beresina, russische Kriegsgefangenschaft, 5½ Jahre Arbeit beim Wiederaufbau Stalingrads
11. Dezember 1945: Marie Wilhelmina Schöll stirbt
Dezember 1949: Heimkehr nach Heidelberg
1950: Anstellung im gehobenen Verwaltungsdienst der Deutschen Bundespost
30. März 1953: Heirat mit Margrit Aellen (Kindergärtnerin, *21. 4. 1921 Basel, †20. 2. 1973 Heidelberg) in Basel
9. April 1954: Geburt der Tochter Ursula
26. März 1957: Geburt der Tochter Christine (†12. 2. 1975)
1959-1966: freier Mitarbeiter beim Heidelberger Fremdenblatt
Vorübergehend in Neuenheim wohnhaft
1969: Umzug nach Handschuhsheim
1981ff.: Mitarbeiter beim Jahrbuch des Stadtteilvereins Handschuhsheim
1982: Ruhestand
6. Januar 1997: Ehrennadel in Gold des Stadtteilvereins Handschuhsheim
Veröffentlichungen:
Eberhard Schöll, Das stattlich Stahlschießen von 1524. Aus der Geschichte des Heidelberger Seegartens, in: Heidelberger Fremdenblatt, Ausg. 13 (60/1959), S. 2f.
Eberhard Schöll, „Der Guldin Apfel mit dem Kreuzlein“. Der Reichsapfel als Amtszeichen der Pfälzer Kurfürsten, in: Heidelberger Fremdenblatt, Oktober 1960, S. 8f.
Eberhard Schöll, „Kennst den alten affen von heydelberg?“. Aus der Geschichte eines alten Heidelberger Wahrzeichens, in: Heidelberger Fremdenblatt, 4 (1963/64), 15. Mai 1963, S. 2-4
Eberhard Schöll, Der Schloßbrand von 1764, in: Heidelberger Fremdenblatt, 1. Augustheft 1964, S. 6f.
Eberhard Schöll, Vom "Faulen Pelz" zum "Ochsenkopf". Eine Betrachtung über Heidelberger Straßennamen. In: Heidelberger Fremdenblatt 5 (1964/65)
Eberhard Schöll, In Heidelberg vor hundert Jahren, in. Heidelberger Fremdenblatt, Januar 1966, S. 2-5
Eberhard Schöll, Aus der Frühzeit der Photographie, in: Heidelberger Fremdenblatt, 1. Maiheft 1966, S. 2-4
Eberhard Schöll, Des Heiligen Römischen Reiches Erztruchseß: Das Erzamt der Pfälzer Kurfürsten und seine Symbole, in: Heidelberger Fremdenblatt, 4 (1969), S. 13-18
Eberhard Schöll, Heidelberg vor 150 Jahren, in: Heidelberger Fremdenblatt, Juni 1970, S. 8-13
Eberhard Schöll, Hans Jacob Rieter (1766-1811). Aus dem Leben eines Winterthurer Handelsmannes, in: Winterthurer Jahrbuch 18, 1971, S. 191-198
Eberhard Schöll, Das Grab zu Handschuhsheim. Erinnerungen an August von Kotzebue und seine Familie (1983) https://scope.mannheim.de/detail.aspx?ID=89478
Eberhard Schöll, Gedenktafel erinnert an die Familie von Kotzebue, in: Ruperto Carola 36. Jg. Nr. 71, S. 111f. und Rhein-Neckar-Zeitung, 4. Juli 1984
Eberhard Schöll, Familie Kotzebue und Heidelberg (1985) https://scope.mannheim.de/detail.aspx?ID=89478
Eberhard Schöll, August von Kotzebue und Heidelberg (1989) https://scope.mannheim.de/detail.aspx?ID=89478
Eberhard Schöll, Entwurf zu einem Vortrag über Wilhelmine (Mimi) von Krusenstern (1989) https://scope.mannheim.de/detail.aspx?ID=89478
Eberhard Schöll, Das Handschuhsheimer Luft- und Sonnenbad. Erinnerungen an das einstige Freiluft-Paradies am Hang des Heiligenbergs, in: Jahrbuch des Stadtteilvereins Handschuhsheim 1990, S. 37
Eberhard Schöll, Handschuhsheimer "Protestwähler" 1938, in: Jahrbuch des Stadtteilvereins Handschuhsheim 1993, S. 75
Eberhard Schöll, Die "Blaue Heimat". Aus der Geschichte einer Handschuhsheimer Wohnsiedlung, in: Jahrbuch des Stadtteilvereins Handschuhsheim 1994, S. 91-94
Eberhard Schöll, Von Palermo nach Heidelberg. Chronik einer Familie zwischen Kaiserreich und zweitem Weltkrieg. Aus den Briefen von Marie Schöll (1885-1945). Heidelberg 1994
Eberhard Schöll, Das Handschuhsheimer Schlößchen als Jugendherberge von 1921 bis 1957, in: Jahrbuch des Stadtteilvereins Handschuhsheim 1995, S. 59-67
Eberhard Schöll, Der einstige Friedhof bei der St. Vituskirche und der "überflüssige Streit" der beiden Kirchengemeinden um die Begräbnisplätze vor 160 Jahren, in: Jahrbuch des Stadtteilvereins Handschuhsheim 1996, S. 67-73
Eberhard Schöll, Vom St. Vitus-Kirchhof zu Handschuhsheims "neuem Friedhof", in: Jahrbuch des Stadtteilvereins Handschuhsheim 1997, S. 85-87
Eberhard Schöll, Mexiko - Handschuhsheim - Berlin. Auf den Spuren von Karl Adolf Uhdes Sammlung "Mexikanischer Alterthümer und Naturalien", in: Jahrbuch des Stadtteilvereins Handschuhsheim 1999, S. 25-27
Eberhard Schöll, Reiche Geschichte des Handschuhsheimer Schlößchens, in: Handschuhsheimer Jahrbuch 2009, S. 5ff.
Nachlaß im Marchivum Mannheim:
https://scope.mannheim.de/archivplansuche.aspx?ID=87890
https://scope.mannheim.de/detail.aspx?ID=89478 (Eberhard Schöll - Aufsätze und weitere Themen zu Handschuhsheim, Entstehungszeitraum: 1983 - 1989)