Heidelberger Geschichtsverein e.V. HGV

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St. Peter Heidelberg - Zeittafel

1196: erste (zufällige) Erwähnung der Stadt Heidelberg in einer Urkunde des Pfalzgrafen Heinrich d. Ä. Welf für das Kloster Schönau. Die Rede ist von einem Chunradus plebanus in Heidelberc, Leutpriester aus Bergheim, der an einer Heidelberger Kirche seinen Dienst versieht.

1357: erste namentliche Erwähnung der St. Peterskirche

1369: Erwähnung eines Nikolaus-Altars an St. Peter (auch 1385, 1535)

23. August 1396: Leichenfeier für den Rektor der Universität Marsilius von Inghen im (1410 fertiggestellten!) Chor der Heiliggeistkirche (Predigt: Nikolaus Prowin). Beisetzung in St. Peter, Grabplatte im Boden vor dem Hochaltar.

1397: Katharina Eppenbach stirbt und wird in St. Peter beigesetzt

1. Juli 1400: Kurfürst Ruprecht III. erhebt die Heiliggeistkirche zur Stiftskirche. Der Papst löst die Kirche zum hl. Geist in der Bulle "motu proprio" von der Mutterkirche St. Peter. Die Universität Heidelberg erhält (bis 1554) zur Sicherung ihrer Einkünfte das Patronat über die Peterskirche.

1406: Hieronymus von Prag (1416 verbrannt) schlägt an der St. Peterskirche seine Thesen an

1414: Dietrich von Bettendorf stirbt und wird in St. Peter beigesetzt

1460: Johannes Prinesz aus Thorn stirbt und wird in St. Peter beigesetzt

1472: Stephan Hoest stirbt und wird in St. Peter beigesetzt

1483: Hans von Adelsheim stirbt und wird in St. Peter beigesetzt

6./16. März 1485: der kurfürstliche Protonotarius Alexander Bellendörfer legt im Auftrag von Kurfürst Philipp dem Aufrichtigen den Grundstein zu einem Neubau von sant Peter an der newen Kirche (spätgotischer Neubau als Hallenkirche ohne Stützen mit gewölbtem Chor)

1485: Erhard von Rossau stirbt und wird in St. Peter beigesetzt

1491: Peter Jäger stirbt und wird in St. Peter beigesetzt

1492: Vollendung der Turmvorhalle der St. Peterskirche

1494: Nikolaus Kirchenstein stirbt und wird in St. Peter beigesetzt

1496: Vollendung des Kirchenneubaus. Danach Anbau von vier Kapellen an das Langhaus und der Sakristei an die Südseite des Chors.

1507: Markus Abel (Wendelin) stirbt und wird in St. Peter beigesetzt

1512: Philipp Horneck von Hornberg stirbt und wird in St. Peter beigesetzt

23. Juli 1512: der kurfürstliche Protonotarius Alexander Bellendörfer stirbt und wird in St. Peter beigesetzt (ältestes erhaltenes Grabmal)

10. Januar 1546: erster lutherischer Gottesdienst in der Peterskirche

Juli 1546: Kurfürst Friedrich II. beruft den Straßburger Reformator Paul Fagius, um die Reformation bei der Kirche und der Universität zu vollenden. Er erläßt eine Kirchenzuchtordnung, die bestimmt, daß im Gottesdienst die Schriftlesung deutsch erfolgen und beim Abendmahl auch der Kelch gereicht werden solle, und gibt die Priesterehe frei

17. August 1548: das Augsburger Interim wird in der Kurpfalz eingeführt. Bis zur endgültigen Regelung der strittigen Glaubensfragen durch ein Konzil wird den Protestanten Priesterehe und Laienkelch zugestanden. Die Messe wird in Heiliggeist und Peterskirche wieder eingeführt.

1553: die Peterskirche wird wieder dem evangelischen Gottesdienst geöffnet

1554: die Universität gibt dem Kurfürsten das 1400 erworbene Patronatsrecht über die Peterskirche zurück. Bei der Universität bleibt das Begräbnisrecht im Sacellum academicum (Universitätskapelle).

26. Oktober 1555: die Dichterin Olympia Fulvia Morata (*1526 Ferrara) stirbt in Heidelberg an Tuberkulose und wird in der Peterskirche begraben Grabinschrift

4./16. April 1556: Mit Regierungsantritt erläßt Kurfürst Ottheinrich eine neue Kirchenordnung und führt die lutherische Reformation in der gesamten Pfalz ein. Der katholische Gottesdienst wird abgeschafft. Bei der Kommunion darf nicht mehr nur die Hostie gereicht werden. Der gesamte Gottesdienst wird in deutscher Sprache gehalten. Norm der Lehre sind die Heilige Schrift und die Augsburgische Konfession von 1530. Bilder werden aus den Kirchen entfernt. Der Pfarrer trägt weiterhin den weißen Chorrock. Der Landesherr wird Summus episcopus seiner Landeskirche. Zentralbehörde der Kirche ist der Oberkirchenrat. Zum ersten Generalsuperintendenten der Kurpfalz wird Magister Heinrich Stoll (†1557) ernannt.

1560: Adam Neuser Pfarrer und Prediger an St. Peter (1568 als „Frühbeter“ an Heiliggeist versetzt)

Dezember 1561: Einführung des reformierten Ritus beim Abendmahl in der Kurpfalz

13.-18. Januar 1563: Endredaktion des Heidelberger Katechismus

1563: St. Peter wird Pfarrkirche der Reformierten. Sie verliert ihre mittelalterliche Ausstattung (Altäre, Sakramentshaus, Chorgestühl etc.)

1569: Schlacht von Montcontour. Wild- und Rheingraf Johann Philipp fällt an der Spitze der den Hugenotten zu Hilfe gekommenen Pfälzer Truppen und wird in St. Peter beigesetzt

25. Oktober 1570: der Pfarrer Adam Neuser wird wegen Ketzerei im Seltenleer auf dem Schloß eingekerkert, von wo er am 14. Mai 1571 flüchtet

1576-1583: Kurfürst Ludwig VI. führt in der Pfalz das lutherische Bekenntnis wieder ein. Gottesdienste der Lutheraner in St. Peter.

1583-1592: Pfalzgraf Johann Casimir, Bruder Ludwigs VI., Regent und Vormund für den neunjährigen Friedrich (IV.), führt wieder die reformierte Lehre (Calvinismus) in der Pfalz ein. St. Peter wird Pfarrkirche der Lutheraner.

1689/1693: Zerstörung der Peterskirche im Pfälzischen Erbfolgekrieg

1690: westlich der Peterskirche wird ein katholischer Friedhof mit Kapelle angelegt

1710: Wiederaufbau als barocke Quersaal-Kirche mit Emporen innerhalb der spätgotischen Umfassungsmauern, gebrochenem Mansarddach und Dachreiter über dem Chor (Baumeister: Johann Jakob Rischer, *1662, †1755). Die Kanzel steht in der Mitte der südlichen Langhauswand zwischen den Kapellenöffnungen.

1794: Christoph Ehem, kurpfälzischer Kanzler, stirbt und wird in St. Peter begraben

5. Mai 1811: Der Schweizer Kaufmann Hans Jakob Rieter (Jacob Rieder) aus Winterthur stirbt in Heidelberg an den Verletzungen, die er bei einem Raubüberfall an der Bergstraße erlitt (Grabstein im Friedhof der Peterskirche)

26. Juli 1821: die reformierten und die lutherischen Protestanten Badens vereinigen sich zur Kirche der badischen Union - Die Providenzkirche dient nun als Garnisons- und Universitäts-Kirche (bis 1896). Die Peterskirche verliert ihre Funktion als Pfarrkirche und wird nur noch als Sommerkirche benutzt, der Chor bis 1844 als evangelische Friedhofskapelle mit eigenem Zugang.

1838: Vereinbarung zwischen der evangelischen Kirchengemeinde Heidelberg und der Direktion des evangelisch-protestantischen Predigerseminars, wonach während des Semesters jeden Sonntag nach dem Gemeindegottesdienst um 11 Uhr ein Universitäts- oder Seminargottesdienst abgehalten werden kann, und zwar sommers über in der Peterskirche, im Winter in der Providenzkirche, weil erstere nicht beheizbar ist.

1839: Johann Philipp Sabel (*1795, †1865) Pfarrer der Peterskirche

20./21. September 1843: Dekan-Sabel-Skandal. Tumulte am Pfarrhaus (Sandgasse 2?) des Pfarrers der Peterskirche in Heidelberg, Johann Philipp Sabel, nach einer Leichenpredigt auf dem Friedhof St. Peter werden durch Militär aus Mannheim unterdrückt

18. September 1844: der Bergfriedhof wird eingeweiht. Der St. Peter-Friedhof wird geschlossen, der größte Teil des Geländes verkauft

1844: Johann Philipp Sabel, Pfarrer der Peterskirche in Heidelberg, richtet in seinem Pfarrhaus ein Bibelkränzchen für Theologiestudenten, Vikare und theologisch interessierte Laien ein, das "Sabelsche Kränzchen" (1851: „Wingolf“)

1858: die Kreuzigungsgruppe des katholischen Kirchhof St. Peter wird zum Bergfriedhof versetzt (1949 nach Neuenheim in den Chor der alten Dorfkirche)

1858-1862: Bau der Eisenbahnlinie Heidelberg-Neckargemünd (Odenwaldbahn)

Mai 1860: Aufhebung des St. Petersfriedhof zwischen Kirche und Klingentor wegen dem Bau der Eisenbahnlinie Heidelberg-Neckargemünd. Die Grabdenkmäler werden zerschlagen, verschleudert bzw. als Deckplatten in den unterirdischen Kanälen um die Peterskirche vermauert

1861: die katholische Friedhofskapelle St. Peter („Batzenkirche“ westlich der Peterskirche) wird von den Katholiken Gaibergs auf Abbruch ersteigert und vor dem westlichen Ortseingang von Gaiberg wieder aufgebaut

22. Oktober 1862: Eröffnung der Eisenbahnlinie Heidelberg-Neckargemünd (Odenwaldbahn) durch den ehemaligen Friedhof der Peterskirche (Haltestelle an der Peterskirche).

1863-1870: die Peterskirche wird von Kirchenbauinspektor Ludwig Franck-Marperger (Planung) und dessen Nachfolger Hermann Behagel (Bauleitung) von Grund auf neugotisch restauriert, was einem Neubau gleichkommt (Turm erhält Steinhelm; die einschiffige Saalkirche wird dreischiffige Hallenkirche, außen werden nichttragende Strebepfeiler angebaut)

1868: zwischen der Plöck und der höher gelegten Leopoldstraße wird westlich der Peterskirche in Fortsetzung der Sandgasse anstelle der früheren Kirchhofgasse eine Treppe angelegt

um 1869: neugotische Farbverglasung der drei mittleren Chorfenster durch Heinrich Beiler

um 1870: neugotische Kanzel

15. November 1870: erster Gottesdienst in der Peterskirche nach der Restaurierung

26. Januar (Februar?) 1873: der katholische Geistliche und Philosophieprofessor Dr. Friedrich Michelis hält für die exkommunizierten Alt-Katholiken in der Peterskirche einen Gottesdienst

11. Mai 1873 (Sonntag, 11 Uhr vorm.): Einweihung der Gedenktafel für die im Krieg 1870/71 gefallenen Heidelberger Studenten in der Peterskirche (Bildhauer: Sommer)

1874: Einbau einer mechanischen Kegelladenorgel von Mathias Burkard (1838-1922), Heidelberg

November 1883: Pflanzung der Luthereiche zum 400. Geburtstag des Reformators im Garten der St. Peterskirche

14. Mai 1885: Aufruf von Prof. theol. Dr. Heinrich Bassermann zur Gründung eines gemischten Chors unter Leitung von Philipp Wolfrum (später: „Bach-Verein“)

27. Dezember 1885: Einweihung der neuen Peterskirche (Predigt: Bruno Hartung)

28. Mai 1893: die evangelische Kirchengemeindeversammlung wählt Adolf Schmitthenner (1854-1907) aus Neckarbischofsheim zum Stadtpfarrer (Pfarrei St. Peter und Providenz)

1. Juni 1893: neue Parochialordnung der evangelischen Gemeinde Heidelberg. Einteilung der Gemeinde in 4 Bezirke: Heiliggeist I (zwischen Haspelgasse/Kettengasse und Neckargasse/Sandgasse) - Heiliggeist II (Schlierbach; Altstadt östlich Haspelgasse/Kettengasse) - Providenz I (zwischen Schiffgasse/Sandgasse und Sophienstraße) - Providenz II („den westlichen Stadtteil mit 4439 Seelen umfassend“)

16. Mai 1895: da die Providenzkirche für Gemeindezwecke dringlich benötigt wird, schlägt der evangelische Kirchengemeinderat dem Engeren Senat der Universität vor, die Peterskirche mit Unterstützung der Universität heizbar zu machen und sie ganz der Universität zur Verfügung zu stellen. Der Senat macht sich diesen Vorschlag zueigen; auch das zuständige Ministerium in Karlsruhe erklärt sich einverstanden und bereit, sich an der Heizbarmachung der Kirche im folgenden Haushaltsjahr mit einem größeren Betrag zu beteiligen. Die Peterskirche bekommt eine Heizung, so daß auch im Winter Gottesdienste stattfinden können.

27. März 1896: Vertrag zwischen der Universität und der evangelischen Kirchengemeinde Heidelberg. Danach stellt die evangelische Kirchengemeinde Heidelberg der Universität zur Abhaltung ihrer Universitäts- und Seminargottesdienste die heizbar gemachte Peterskirche nebst Orgel und Glocken zur Verfügung. Die Gottesdienste dürfen ab 11 Uhr an allen Sonn- und Feiertagen stattfinden, mit Ausnahme solcher, an denen größere Abendmahlsfeiern in den Heidelberger evangelischen Kirchen stattfinden. Die Universität bestellt und honoriert Organisten, Blasebalgtreter und Läutepersonal. Der Kirchendiener der Providenzkirche amtiert gegen besondere Vergütung auch in der Peterskirche. Das Klingelbeutelopfer wird dem Lokalkirchenfonds zugeführt. Weitere Bestimmungen betreffen die Kollekte, die Heizung, die Wartung der Orgel und die Reinigung der Kirche.

1898: Einbau einer Orgel (E. F. Walcker, Ludwigsburg) und Erweiterung der Empore (für Chorkonzerte)

16. November 1902: in Anwesenheit der großherzoglichen Familie und zahlreicher Prominenter (u.a. Felix Mottl, Engelbert Humperdinck) werden die von Hans Thoma (1839-1924) auf Vermittlung des Kunsthistorikers Henry Thode und dessen Frau Daniela geb. von Bülow gemalten zwei Leinwandbilder an den östlichen Schildwänden der beiden Seitenschiffe der St. Peterskirche enthüllt. Die Feier wird von Philipp Wolfrum mit einer Aufführung des Oster-Oratoriums von J. S. Bach umrahmt. (Das nördliche Bild zeigt den ungläubigen Petrus am Meer, der von Christus aus den Fluten gerettet wird („Herr, hilf mir“)

Das südliche stellt Christus als Gärtner dar, wie er Maria Magdalena am Ostermorgen erscheint („Noli me tangere“).

5.-10. August 1903: Centenarfeier der Erneuerung der Universität

6. August 1903: Zug des akademischen Lehrkörpers und der Festgäste von der Aula in die Peterskirche, Festgottesdienst, Festakt in der Aula, Festmahl, Schloßfest


16. Oktober 1906: die Kommission für die Geschichte der Stadt Heidelberg beantragt, „der Stadtrat möge nochmals mit dem evangelischen Kirchengemeinderat wegen Verbringung einer beschränkten Anzahl von Grabsteinen, die noch vorzubehalten wären, in das Innere der Kirche in Verhandlungen zu treten. Diejenigen Grabmäler, welche etwa nicht in die Kirche verbracht werden können, sollen dann nach Ansicht der Mehrheit der Kommission in das Lapidarium verbracht werden.“ (Protokollbuch der Kommission)

27. Oktober 1907: akademischer Trauergottesdienst der Universität für Großherzog Friedrich I. in der Peterskirche

1911: Leinwandgemälde “Bergpredigt” von Fritz Mackensen (1866-1953)

14. Dezember 1924, vormittags 11 Uhr: Einweihungsfeier der Gedenktafel für Philipp Wolfrum in der Peterskirche

Weihnachten 1928: Brand der Heiliggeistkirche, verursacht durch Heizung. Die evangelische Gemeinde muß zwei Winter lang die Peterskirche benutzen.

1931: nach dem Vorbild der "Motetten" in der Leipziger Thomaskirche beginnt das evangelische Kirchenmusikalische Institut mit der Veranstaltung von "Abendmusiken" an jedem Samstag in der Peterskirche

26./27. März 1945: der Dachstuhl über Chor und Mittelschiff der St. Peterskirche brennt nieder, weil Dokumente in der Heizungsanlage verbrannt werden

1952: Umbau der Orgel (Steinmeyer, Oettingen)

1960: Umbau der Orgel (Gebr. Mann, Marktbreit)

29. Mai 1961: Einweihung der Ehrentafel für die Toten der Universität Heidelberg an der Südostmauer der Peterskirche durch Rektor Prof. Dr. Gottfried Köthe und Kultusminister Dr. Gerhard Storz (Bildhauer: Helmut Waldherr)

1961-1963: Verkleidung der Turmspitze der St. Peterskirche mit Kupferhut (mittelalterlicher Spitzhelm) unter Hermann Hampe. Entfernung neugotischer Zutaten am Außen- und Innenbau der Kirche.

4. Februar 1968: der SDS führt ein Go-in in der Peterskirche durch und fordert im Gottesdienst eine Diskussion

Oktober 1969: bei Ausschachtungsarbeiten in der Kirche wird der Grabstein des Hubrecht (Hubert) Thomas Leodius aus Lüttich (†1556) gefunden und an der Außenwand der Kirche aufgestellt

1982: die Peterskirche wird innen renoviert

5. April 1983: die Fa. Steinmeyer (Oettingen) beginnt mit dem Abbruch der Orgel (Gebr. Mann, Marktbreit, 1960) und schafft aus den verbleibenden 16 Registern die „Alte Orgel auf der Empore“. Die ausgebauten Register gelten als verschollen.

1984: Einbau der Klais-Orgel im nördlichen Seitenschiff der Peterskirche (3 Manuale, 34 Register, 2050 Pfeifen)

Mai 1989-1993: die Peterskirche wird außen für 3,5 Millionen DM renoviert. Sicherung von 156 Grabplatten und Epitaphen. Einige Grabplatten werden ins Kircheninnere verbracht.

1997: der Nutzungsvertrag mit dem evangelischen Kirchenmusikalischen Institut wird erneuert

2004-2005: die Peterskirche wird innen renoviert

16. Februar 2005: der Glasmaler Prof. Johannes Schreiter aus Langen erhält das Ehrendoktorat der Theologischen Fakultät der Universität Heidelberg (Laudatio: Prof. Dr. Theo Sundermeier)

23. Oktober 2005: nach Abschluß der einjährigen Renovierung wird die Peterskirche in einem Festgottesdienst zum Semesterbeginn wieder eröffnet. In diesem Gottesdienst werden auch die neuen Prinzipalstücke (Kreuz, Altar, Lesepult, Taufbecken, Osterkerzenständer, freistehendes Kreuz im Chorraum von Matthias Eder) in Gebrauch genommen

23. Juli 2006: Semesterschlußgottesdienst. Einweihung der vier neuen Kirchenfenster von Prof. Dr. h. c. Johannes Schreiter „Begegnung“, Verfolgung“, „Auferstehung“ (Universitätskapelle), „Gebet“ (nördliche Seitenkapelle). Gleichzeitig wird das Gedenkbuch der Universitätsgemeinde, in dem die Geschichte der Universität, die Begegnungen zwischen Wissenschaftlern, aber auch die Vertreibungen und Verfolgungen exemplarisch dargestellt werden, der Öffentlichkeit übergeben.