Heidelberger Geschichtsverein e.V. HGV

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Brunnen, Quellen, fließende Gewässer nördlich des Neckar

Allmendbrunnen (Handschuhsheim)

Bachspreng (beim Turnerbrunnen, Zufluß des Mühlbach, heute Schmidt´sche Quelle, wurde für die Trinkwasserversorgung gefaßt)

Bildstockbrunnen (Bärenbachtal, ren. 1972)

Bittersbrunnen (Handschuhsheim. Heiligenberg, 355 m über NN)

Brunnen und Quellen in Neuenheim vgl. Otto Jaeger, Die Flurnamen von Neuenheim. Heidelberg 1988, Nr. 101

Brunnenstube (Ziegelhausen, In der Neckarhelle 98, 1863 erbaut, seit den 1960er Jahren versiegt)

Buchbrunnen (Handschuhsheim, Mühltal)

Dagersbach, Darsbach (Neuenheim, fließt durch die Engelswiese; vgl. Otto Jaeger, Die Flurnamen von Neuenheim. Heidelberg 1988, Nr. 148ff., 187)

Einsiedlerbach (östlicher Zufluß zum Handschuhsheimer Mühlbach bei den Waldwiesen, Quelle unterhalb der Englischen Hütte, Schmalzwasen)

Fürstenbrunnen (Ziegelhausen, Steinbachtal, Lusthaus quer zum Ausgang des Kreuzgrunds, Zeichnung von Matthaeus Merian, 1619, zerstört; vgl. Landesamt für Denkmalpflege Baden-Württemberg (Hg.), Stadtkreis Heidelberg (Denkmaltopographie Bundesrepublik Deutschland. Kulturdenkmale in Baden-Württemberg; Bundesrepublik Deutschland, Bd. II.5). Ostfildern 2013, II, S. 637)

Gumpfbrunnen (vgl. Otto Jaeger, Die Flurnamen von Neuenheim. Heidelberg 1988, Nr. 331; vgl. Gumpental (Stadtwald) vgl. Derwein 1940, Nr. 271)

Haarlassbrunnen (Ziegelhausen)

Hainsbachbrunnen (Handschuhsheim; seit 1929 leitet eine Pumpstation Wasser von der Hainsbachquelle („Staus´sche Quelle“) durch eine 750 m lange Rohrleitung zum Gasthaus Waldschenke)

Heidenloch (Schacht, Heiligenberg, Tiefe: 52 Meter)

Heiligenbergbrunnen (Heiligenberg)

Hellenbach (vgl. Peter Sinn, Hellenbachtal und Steinberg. Ein geologisch-geographischer Exkursionsbericht (Zur Geologie von Handschuhsheim V), in: Handschuhsheimer Jahrbuch 2010, S. 43-51) vgl. Isana

Hirschquelle (Handschuhsheimer Mühltal)

Isana (Hellenbach, vgl. Wolfgang von Moers-Messmer, Die vordeutschen geographischen Namen des Kraichgaus und des unteren Neckarlandes. Fortsetzung, in: Kraichgau 11/1989, S. 56; Hansjörg Probst, Das Mannheimer Flurnamenlexikon (Mannheimer historische Schriften Bd. 4., hg. vom Mannheimer Altertumsverein von 1859). Ubstadt-Weiher 2010 S. 266f.) (vgl. FN Eselsstall)

Landfriedsbrunnen (Heiligenberg, Zollstockbrunnen, an der Zollstockhütte, 1894 von Fabrikant F. Landfried jun. auf seine Kosten angebracht, 1929 auf den heutigen Standort versetzt, bis 1997 Schüttung, heute versiegt; vgl. Plan der Heidelberger Stadtwaldungen nach dem Stand von 1902 auf Grund des städtischen Planmaterials hg. von Otto Petters, 3. Aufl., Maßstab 1:16.000 (Verlag von Otto Petters). Heidelberg [1902]

Löwenbrunnen (Ziegelhausen, Kleingemünder Straße, 1824 aufgestellt, 1988 in die Denkmalliste für den Stadtkreis Heidelberg aufgenommen)

Mausbach (Ziegelhausen)

Moselsbrunnen (Ziegelhausen)

Mühlbach (Handschuhsheim; vgl. Ulvana, Ulvina, Ulfenbach)

Neckar (vgl. Wolfgang von Moers-Messmer, Die vordeutschen geographischen Namen des Kraichgaus und des unteren Neckarlandes. Fortsetzung, in: Kraichgau 11/1989, S. 57f.)

Neuenheimer Schweiz (namenloser Bach oberhalb des Russenstein)

Neuwegsbergquelle (Handschuhsheimer Mühltal, BS 3, im Hof des ehemaligen Forsthauses Mühltalstraße 147 erhalten)


Odenwälder Brunnen (Neuenheim, Odenwälder Weg)

Philosophenweg (namenlose, 1571 datierte Quellfassung in einem Garten oberhalb des Philosophenwegs)

Schmidtsche Quelle (Handschuhsheimer Mühltal, unterhalb vom Turnerbrunnen, Zufluß des Mühlbach, früher: Bachspreng; 1893 für die Trinkwasserversorgung gefaßt) (vgl. Fritz Frey 1944, Nr. 388)

Schweinsbächel (Neuenheim, Heiligenberg, Hirschgasse)

Speichelsgrundquelle (Handschuhsheim, Mühltal)

Steinbach (Ziegelhausen, Peterstal)

Tiefburg Brunnen im Innenhof

Turnerbrunnen (Kriegergedenkbrunnen im Handschuhsheimer Siebenmühlental bei der Bachspreng (18. September 1921: Einweihung durch den Turnverein Handschuhsheim, Architekt: Jakob H. Frauenfeld)

Ulvana, Ulvina, Ulfenbach (Handschuhsheimer Mühlbach, vgl. Wolfgang von Moers-Messmer, Die vordeutschen geographischen Namen des Kraichgaus und des unteren Neckarlandes. Fortsetzung, in: Kraichgau 11/1989, S. 61f.; Hansjörg Probst, Das Mannheimer Flurnamenlexikon (Mannheimer historische Schriften Bd. 4., hg. vom Mannheimer Altertumsverein von 1859). Ubstadt-Weiher 2010 S. 266f.)

Ulvina (alter Name des Finkenbach)

Webersbrunnen (an der Küblerschen Wiese; Inschrift: „Georg Weber 1808-1888“. N. B.: Der „Webersbrunnen“ hat seinen Namen nicht von Georg Weber bekommen, sondern von seinem ältesten Sohn Heinrich Weber. Dr. phil. Friedrich Percy Weber (1844-1895 in Berlin), ein Sohn von Georg Weber, Redakteur und Schriftsteller, hat einem gemeinnützigen Verein (welchem?) durch letztwillige Verfügung 300 Mark vermacht. Am 7. Februar 1896 beschloss derselbe Verein den Betrag der Weberschen Stiftung zur Fassung der an der Küblerschen Wiese befindlichen Quelle in Form einer Steinwand zu verwenden, die Quelle dicht an die Fahrstraße zu leiten, mit einer Ruhebank zu versehen und die ganze Anlage alsdann zu Ehren des Stifters „Webersbrunnen“ zu benennen. In der Generalversammlung am 3. März 1896 wurde der Beschluss des Ausschusses des gemeinnützigen Vereins vom 7. Februar noch dahin erweitert, dass der Name „Webersbrunnen“ zugleich auch noch ein Andenken und eine Ehrung des Vaters des Stifters der 300 M, Georg Weber, sein solle. Daher steht auf dem Sandstein zusätzlich „Georg Weber 1808-1888“. (freundliche Mitteilung von Dr. Franz Werner, 2012)

Zollstockbrunnen vgl. Landfriedsbrunnen