Heidelberger Geschichtsverein e.V. HGV

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Gasthäuser, Hotels, Cafés in Heidelberg südlich des Neckar

(*=nicht mehr in Betrieb)

*Adler, Hotel (Hauptstraße 195; vgl. Übersichts-Plan der Stadt Heidelberg und Umgebung. Officiell angefertigt durch das Tiefbauamt. Maßstab 1:7500. Verlag Otto Petters Heidelberg. (Beilage zu Karl Pfaff, Heidelberg und Umgebung, Heidelberg 21902))

*Schwarzer Adler (Ecke Steingasse, an der Brücke, vor Neckarstaden 66. Erwähnt 1698, Wolfgang Georg Kempf, Bäckermeister und Wirt. Beim Bau der Neckarbrücke 1786-87 wird das Gasthaus demoliert und abgebrochen. Die Stadt Heidelberg kauft den Platz auf. - Ab 1787 „Schwarzer Adler“ in der Hauptstraße 195 (beim Rathaus-Neubau 1912 zerstört) [vgl. Ludwig Haßlinger, Stadteilverein Handschuhsheim Jahrbuch 2004, S. 87 ff.])

*Almhaus (Land- und Gastwirtschaft, Oskar Winkler, Schloß-Wolfsbrunnenweg 48a; vgl. Adreßbuch 1957)

*Alpenrose, Zur (Wirtschaft, Schlierbach; seit 6. März 1741; am 3. Mai 1880 abgebrannt; vgl. Gutleuthaus)

Alte Brücke, Gasthaus, Obere Neckarstraße 2; 1708 erbaut

Alte Gundtei (Litera C 190/ Mittelbadgasse 13 / Eingang Zwingerstraße 15. Wirt 1842-72: Philipp Gundt, Bierbrauer. - Wiedereröffnet im neu erbauten Haus April 1969 [MannheimerGeschichtsblätter 1912, S. 8]). Beim Abbruch des Hauses werden zwei Barockmadonnen entfernt und sind seitdem verschwunden, die Nischen werden zerstört. Die hausbesitzende Brauerei schenkt die Madonnen 1975 der Stadt Heidelberg. Die Stadt überläßt sie „als Leihgabe der Brauerei (...), die sie in der Wohnung des damaligen Vorstandsvorsitzenden aufstellt. Wenn diese Wohnung nicht mehr genutzt werde, müssen sie zurückgegeben werden. Die beiden Madonnen werden im Inventar des Kurpfälzischen Museums geführt.“ (Heidelberger Amtsanzeiger, 1. 2. 1990, S. 3))

*Ammann`s Concerthalle vgl. Concerthalle

Anker, goldener (Untere Neckarstraße 50, 52, (86), Karpfengasse 2; seit ca. 1500, Stammwirtschaft der Fischer und Flößer, für letztere bis 1928. Mit dem Bau der Staustufen wurde die Flößerei eingestellt. 1738 abgebrannt, danach in der heutigen Form wieder aufgebaut. Wirte: 1760 Klar Peter Küferrmeister Wtw., 1769 Schaaf Philipp, Küfermeister und Biersieder, 1784 Clar Philipp, Küfermeister, später sein Sohn Peter Clar. Die Tochter von Peter Clar heiratet den Bierbrauer Johann Michael Überle. 1834 Diemer Georg, Bierbrauer, 1839-47 Überle, Bierbrauer und Holzhändler, 1848 Bierbrauer Überle Erben. Philippine Überle ersteigert 1849 das Haus aus dem Nachlaß ihres Mannes.1852-56 Mannhard Michael, Gastwirt. 1860 verkauft Heinrich Adolf Überle das Gasthaus an Friedrich Wiest. 1858-81Wiest Friedrich, 1883-91 Wiest Wtw, 1891-93 Hoffmann Leonhard, 1895-99 Hoffmann Wtw., 1899-1902 Weber Konrad, 1903-04 Schneider Ludwig, 1904-38 Wüst Karl Joseph, 1939-40 Faulhaber Max, 1941-45 Katzenberger Peter. [vgl. Heidelberger Neuste Nachrichten 24. 8. 1938, 3. 9. 1938, 27. 12. 1949, Christ S.15]


*Artushof (Hotel-Restaurant; Rohrbacher Straße 13-15/Riedstraße; seit 1876; vgl. Haus der Arbeit, Gewerkschaftshaus) (Am 2. Mai 1933 stürmt die SA das Gewerkschaftshaus. 8 Gewerkschafter und der Gastwirt werden verhaftet)

Atlantic, Parkhotel (Schloß-Wolfsbrunnen-Weg 23; Haus Bergfried 1910 für Philipp Gutermann erbaut, Jugendstil, seit ca. 1957 „Park-Pension“; 1997/98 renoviert, 2010/2011 teilrenoviert)

*Auberge de Müller (Sattler-Müllerei, Sattler Müllers Gastwirtschaft), Gastwirtschaft mit Berggarten des Sattlers Johann Gottlieb Müller (Vor dem Schiessthore, zwischen Riesenstein und Schießtor, westliche Vorstadt, am Fuße des Gaisbergs; Leopoldstraße 34, heute Friedrich-Ebert-Anlage 44 (Corps Saxo-Borussia); Jean Paul kehrte im Juli/August 1817 dort im Gartenhäuschen der 1807 eröffneten Sommerwirtschaft ein, um zu schreiben). 1839-52: Wirt Karl Müller, 1854-56: Karl Müller Wtw., ab 1860 „Zu den drei Königen“, ab 1880 "Wirtschaft zum Riesenstein", Georg Laih, Gastwirt, 1883: Hermann Klauß, 1884-86: Jakob Winner, Korpsdiener, ab 1886: Saxo-Borussia.

*Automatische Restaurant (Hauptstraße 77, um 1903)

Backmulde (Schiffgasse 11, früher „Schwarzes Schiff“, 1698 wiederaufgebaut, am 19. April 1927 eingeweiht, Innungshaus der Bäcker, vor 1945 Fremdarbeiterlager); vgl. Karl Christ, Zur Einweihung der „Backmulde“, in: Heidelberger Tageblatt Nr. 87,  13. April 1927, S. 5)

*Badische Hof, Hauptstraße 113/Schiffgasse (ursprünglich auch Hauptstraße 113a und 115. Hotel 1780 gegründet, 1893 eingegangen. Am 5. März 1848 versammelten sich hier Politiker, die die Einberufung einer deutschen Nationalversammlung beschlossen. 1868 zogen die Gebrüder Kleinlein mit dem Goldenen Schaf von der Hauptstraße 121 in das Haus Nr. 115. Heute: Heidelberger Volksbank)

*Badische Hof (Gasthaus mit Brauerei, Kirchheim, ehemals Hauptstraße, jetzt Schwetzinger Straße 27, am 10. Januar 1872 von Philipp Körner eröffnet, Gasthaus bis 1969, 2010 von der Stadt an das Ehepaar Ortrud und Gerhard Rehm verkauft)

*Badische Hof (Wieblingen, Falkengasse 10)

*Bären, Gasthaus zum schwarzen (Schloßber g 48, um 1700)

*Bairische Hof (vgl. Übersichts-Plan der Stadt Heidelberg und Umgebung. Officiell angefertigt durch das Tiefbauamt. Maßstab 1:7500. Verlag Otto Petters Heidelberg. Beilage zu Karl Pfaff, Heidelberg und Umgebung, Heidelberg 21902)

*Bartholomäische Bierbrauerei Bremeneck (Unterer Fauler Pelz 10)

*Bei Leo (Speiselokal, Krämergasse 3, 1954 gegründet von Dietrich Emil Lehmann, vgl. Cave)

*Bellevue (Schloß-Wolfsbrunnen-Weg 1, zunächst Sanatorium, 1886 eröffnet, am 13. 9. 1890 in ein Hotel umgewandelt, im ersten Weltkrieg Offizierslazarett, am 12./13. Dezember 1919 durch Großfeuer zerstört. Die Direktionsvilla (Schloß-Wolfsbrunnenweg 5) bleibt verschont; vgl. Übersichts-Plan der Stadt Heidelberg und Umgebung. Officiell angefertigt durch das Tiefbauamt. Maßstab 1:7500. Verlag Otto Petters Heidelberg. (Beilage zu Karl Pfaff, Heidelberg und Umgebung, Heidelberg 21902); vgl Hanna Wölki, Heidelberger Hotels im späten 19. Jahrhundert – Schloss-Hotel und Hotel Bellevue. Ubstadt-Weiher 2011).

*Bergbahn (Neue Schloßstraße 44, Inhaber: Kurt Heß)


*Bergbahnrestaurant ("Restaurant in der Bergbahn", Zwingerstraße 1)


*Bergbahnstation Schloß (Schloßberg 24, Adressbuch 1895-1950)

*Bergheimer Mühle (Blunschlistraße 5, Barockbau?; im 21. Jahrhundert zerstört)

Bierhelderhof, Gasthaus („Zu Bierhellen“, Abbildung von 1790)


*Blaue Lilie (Wirtshaus in der Großen Mantelgasse ("Die große Mandelgasse, an deren Ende links die herrschaftliche Heuscheuer und rechts die jüdische Synagoge stehet. Auf dem Plaze der Leztern stunde ehemals das Wirthshaus zur blauen Lilie." Friedrich Peter Wundt, Geschichte und Beschreibung der Stadt Heidelberg nach 1693. Bd. I., Mannheim 1805 (Nachdruck Heidelberg 1997), S. 124))

*Bodega Spanische Weinstube (Hauptstraße 184; 1920-1932: "Cafe Werle", Wirt: Georg Werle, 1932: "Spanische Weinstube", Wirt: 1932-1936 Domingo Boadella, 1935-1939 Friedrich Gippert; 1943-1968: "Cafe und Eisdiele Livio", Wirt: Remor Livio)


*Bolley, Bolley’s Kaffeehaus, Lauerstraße 11 (an der Brücke). Wirtin 1839-1842: Bolley Wtw., 1844-1863: Friedrich Bolley. 1897 zerstört (vgl. Landesamt für Denkmalpflege Baden-Württemberg (Hg.), Stadtkreis Heidelberg (Denkmaltopographie Bundesrepublik Deutschland. Kulturdenkmale in Baden-Württemberg; Bundesrepublik Deutschland, Bd. II.5). Ostfildern 2013, I, S. 149)

*Bootz, Hotel (um 1860, am Neckar bei Rohrmanns Überfahrt, fiel der Anlage des Neckarstadens zum Opfer (vgl. Karl Christ, Alt-Heidelberger Käuze und Originale, in: Die Heimat. Beilage der Heidelberger Neueste Nachrichten, Nr. 10, 30. Mai 1919, S. 4))

*Bremeneck, Gasthof zum (Bremeneckgasse 1, 1767: Heinrich Bartholomä Wirt; seit 1919 Verbindungshaus der Teutonia)

*Brettel (Restauration Carl Brettel, Kettengasse 25; heute: „Amtsstübl“)

*Burgweger, Café und Konditorei (Grabengasse 2, am Ludwigsplatz (1886-1891), Inhaber: J. Burgweger)


*Cafasö (Akronym zu „Carl Faß und Söhne“). Im Oktober 1919 eröffnete Konditorei, Cafe und Weinhaus (bisher: Wiener Hof, Hauptstraße 11-13/Fahrtgasse) durch Carl Faß und Söhne (Gebäude 1975 zerstört).

*"Café Sarg" (ugs.. Name für Kantine im Untergeschoß der neuen Universität vor dem zweiten Weltkrieg, in den 1960er Jahren „Kakaobunker“)

*Capitol-Stube (Bergheimer Straße 61 (beim Capitol-Lichtspieltheater))

*Carlsberg (Wirtschaft beim Mitteltor, heute: Hauptstraße 131-133, Sparkasse; 1796 von Carl Koch nach dem Homburger Schloß des Herzog Carl II. August von Pfalz-Zweibrücken (1778-1785) benannt) (Juni 1818: Jean Paul zu Gast)

Cave 54 (Studenten-Jazzclub Cave, Vereinigung zur Pflege studentischer Geselligkeit e.V., 1954 gegründet; Krämergasse 3, Clubräume: Krämergasse 2)

*Christliches Hospiz vgl. Holländer Hof

*Concerthalle („Ammann`s Concerthalle“; Zwingerstraße 3-5; zum „Schlüssel“, Kettengasse 21; 1872–1874 erbaut; Gastwirt 1876 Mai und Weimar, 1879: Friedrich Ammann, 1881: Karl Kopp, 1883-1886 Karl Köhler, 1888 Ammann Wtw., ab 1890 „Zwingerhalle“; 1904: Turnhalle der Oberrealschule, 1919: „städtische Möbelbeschaffungsstelle fur Kriegsgetraute“, 1919/20-1939: Turnhalle, 1945: Firma Süpag (Süddeutsche Papiermanufaktur), 31. März 1952: Turnhalle, seit 1984 Kinder- und Jugendtheater)

*Darmstädter Hof (Gasthaus, Haspelgasse 6, zv. „Zum Horn“. Wirt: 1798 Jakob Hübner, 1811-28 Georg Weber, 1829 Karl Ludwig Weber, 1830-35 J. W. Speyerer, ab 1836 „Zum Goldenen Horn“


*Darmstädter Hof (Gasthaus, Hauptstraße 1, zv. „Schwarzer Ochsen“ [ N.N.3.12.1938], 1836-48 C.K. Gerlach, 1848-49 Heinrich Hurst, 1850-52 Gerlach Erben, 1852 J.R. Hamberger, 1854-56 Ludwig Scholl, 1858-59 Jakob Beller, 1860-62 Friedrich Kaufmann. Am 17.4.1862 von Louis Wolf käuflich erworben, [Frankfurter Jl. 24.4.1862], 1862-76 Louis Wolf, 1878-1903 Johann Heinrich Krall, 1905-40 Gebr. Karl u. Georg Krall.

*Darmstädter Hof (Hotel, Sophienstraße/Hauptstraße)

*Deutschen Haus, Zum (Gasthaus, Augustinergasse 5b bzw. Ingrimstraße 2, ab 1937: Merianstraße 1; 1860-1935; Vereinsgaststätte von SPD und Gewerkschaften; vgl. Adreßbuch 1916, 1922, 1957/1958) (vgl. Kolpinghaus, Katholisches Gesellenhaus)

*Diemerei, Alte (Schloßberg 7 und 9; 1699 als Brauhaus erwähnt (Brauerfamilie Diemer, später "Goldener Adler"). Haus 1710 erbaut, 1899 abgerissen, bis dahin Frankonia-Konstante. - 1919 fusionierte die 1880 gegründete Verbindung Cheruskia Heidelberg mit der Landsmannschaft Zaringia. Der Alt-Herren-Verein kaufte die „Alte Diemerei“ (heute Nr. 9, Haus der Zaringia) (vgl. Landesamt für Denkmalpflege Baden-Württemberg (Hg.), Stadtkreis Heidelberg (Denkmaltopographie Bundesrepublik Deutschland. Kulturdenkmale in Baden-Württemberg; Bundesrepublik Deutschland, Bd. II.5). Ostfildern 2013, I, S. 441f.)

*Ditteney (Brauerei und Wirtschaft (Hauptstraße 213), 1848 von Joseph Ditteney iun. (†1890) übernommen, seit 1884 „Zum Seppl“; seit 1884 offizielles Lokal des Heidelberger SC. Anlaß: Auseinandersetzung des SC mit einer ortsansässigen schwarzen Verbindung im Wintersemester 1882/83, in deren Verlauf der Akademische Senat Karzerstrafen verhängte. Dies veranlaßte die Entsendung einer Delegation der Heidelberger Bürgerschaft unter der Führung des Sepplwirts Joseph Ditteney zu Großherzog Friedrich I. Zur Erinnerung stifteten die Corps Buntglasfenster mit den Wappen der damaligen fünf Corps)

*Drei Könige (Hauptstraße 160; 1736 heiratete Johann Christoph Bassermann die begüterte Witwe Katharina Parvinci und erwirbt von seiner Schwiegermutter das Gasthaus „Zu den drei Königen“. 1763 wohnt dort der Knabe W. A. Mozart mit Vater Leopold und Schwester Nannerl. 1797 wohnt dort Johann Wolfgang von Goethe, 1803 Ludwig Tieck. 1832 wird die Judengasse in Dreikönigstraße umgetauft. vgl. Riesenstein)

*Stadt Düsseldorf (Kettengasse 11; um 1800, [Wundt S, 142], Wirt: 1839-48 Philipp Jakob Kissel, Bierbrauer, 1848 Friedrich Kissel, Bierbrauer, 1848 Karl Mayer, 1852-65 Wilhelm Hofheinz, 1867-78 August Gulden, Bierbrauer, 1879-82 Gulden Wtw., 1883-86 Karl Gulden, 1888 Adam Brasch, 1890 Wilhelm Krieg, 1891-94 Joseph Frey, 1895 Albert Späth, 1897 Johann Georg Müller, 1899-01 Karl Löchner, 1902 Joseph Höhn, 1903-07 Michael Metzger, 1908-26 Karl Halm, 1928-35 Jakob Schuhmann, 1938-50 Jakob Schuhmann Wtw.; 1957-58 „Paprika“, 1962 „Pferdestall“.

*Eisenhardts Bierkeller (Leopoldstraße 55, heute: Klingenteichstraße 4; Wirte: 1865: August Eisenhardt (1823-1906, Bierbrauer, genannt der „Mächer“), 1865-1870: Carl Thomas, 1870: Bernhard Schneider, 1874-1876: Franz Weber, 1878: Heinrich Boxheimer. 1905 wird auf den Mauern des Eisenhardt'schen Bierkellers das Korpshaus der Suevia erbaut)

Eisernen Kreuz, Zum (Hauptstraße 214; Wirte/Pächter: 1874 Philipp Hartmann, 1876 Philipp Laubinger, 1878 Gustav Imhoff, 1879-82 Ernst Schaber, 1883 Adam Kämmerer, 1884-88 Joseph Frey, 1890-91 Karl Nostadt, 1892-93 Christian Lohrmann, 1894-95 Wilhelm Müller, 1897 Philipp Ebert, 1899-02 Georg Elesser. 1903-05 Ernst Stellfeld, 1907-09 Peter Baumann, 1910-13 Otto Ditter. Von 1915-21 „Förster’s Bierhalle“; 1915-20 Georg Edler, Metzger und Wirt. Ab 1922 wieder „Eisernes Kreuz“. 1922-24 Johann Lenk, 1926-28 Joseph Pfreundschuh, 1930 Johann Georg Lenk, 1931-33 Johann Lenk Wtw., 1934-58 Wilhelm Wachter; später „Würzburger Hofbräu“.

*Engelblock (Hauptstraße/Ziegelgasse; 1967 wird die Firma Engelbräu stillgelegt; vgl. Goldene Engel (Hauptstraße 67)

*Englische Pension (1878, später Pension Internationale, ab 1901  Hotel Metropole, 1921 Finanzamt, Friedrich-Ebert-Anlage 22, 1901; vgl. Landesamt für Denkmalpflege Baden-Württemberg (Hg.), Stadtkreis Heidelberg (Denkmaltopographie Bundesrepublik Deutschland. Kulturdenkmale in Baden-Württemberg; Bundesrepublik Deutschland, Bd. II.5). Ostfildern 2013, I, S. 198)

*Englischer Hof (Hauptstraße 129; 1873 zerstört; 1792-1818   „Kochische Biersiederei“)

Europäischer Hof, Hotel Europa, Hotel de l`Europe (1863-1865: Bau von Schrieders Hotel Europäischer Hof auf dem ehemaligen St. Anna-Kirchhof, 1906: Fritz Gabler (†1953) kauft das Hotel de l`Europe (Leopoldstraße), 1945 von der Besatzungsmacht beschlagnahmt, 1955: Lisel Gabler, Witwe von Fritz Gabler, erhält das Eigentum zurück)


*Faule Pelz (Restaurant, Gartenwirtschaft, Zwingerstraße 18)

*Fischers Hotel und Restaurant, Wieblingen, Wallstraße 2 ("Ältestes Gasthaus am Platze. Beliebte Familienpension. Inhaber Peter Fischer. Erstklassige Küche und Bedienung. Fernruf Nr. 12. Gegründet im Jahre 1820")


*Friedau, Pension (Gaisbergstraße 16a, Besitzerin: Klara Bezner; im August 1915 wohnten dort vorübergehend Max Weber und Stefan George) vgl. Hans-Martin Mumm, „Die sieghafte Jugend der Neckarfluren“. Die Pension Friedau, Gaisbergstraße 16a, als Ort Stefan Georges und des Georgekreises, in: Heidelberg. Jahrbuch zur Geschichte der Stadt, herausgegeben vom Heidelberger Geschichtsverein, Jg. 15 (2011), S. 127-143

Friedensglocke, Wirtschaft zur (östliche Güteramtsstraße 43; später: Güteramtsstraße 1 (Adreßbuch 1967), 1916 eröffnet, erstmals im Adressbuch von 1917 aufgeführt, erster Wirt: Georg Klenk, vor 1945 Fremdarbeiterlager, 2018 zerstört))

*Fuchsbau (Hotel-Restaurant, Hauptstraße 17; Inhaber: Ph. Hochheimer; Anzeige 1911)


*Gantert (Konditorei, Café, Confiserie, Brückenstraße 38, 1904 von Johannes Wörr gegründet, 1929 übernimmt August Gantert das Geschäft)


*Germania (vgl. Übersichts-Plan der Stadt Heidelberg und Umgebung. Officiell angefertigt durch das Tiefbauamt. Maßstab 1:7500. Verlag Otto Petters Heidelberg. (Beilage zu Karl Pfaff, Heidelberg und Umgebung, Heidelberg 21902)

Goldene Anker, Gasthaus zum (Untere Neckarstraße 52, 1738 erbaut)

*Goldene Glocke (Wirtschaft, Fischmarkt 1)

*Goldene Engel (Brauerei-Ausschank, Hauptstraße 67; vgl. Engelblock; 1967 wird die Firma Engelbräu stillgelegt) (Anzeige 1911)

Goldenen Falken, Zum, Gasthaus, Hauptstraße 204; 1711 erbaut

Goldene Hecht (ab 1836: Steingasse 2, zuvor am Marktplatz?. 1821: Jakob Riegler, vor 1827 Friedrich Düpree, 1839-64: Georg Walz, Bäcker und Wirt, 1866-82: Friedrich Walz, 1883-86: Friedrich Walz Wtw., 1888-90: Heinrich Hagelmeyer, 1891-94: Fritz Walz Wtw., 1895-09: Ernst Walz, Bäcker und Weinwirt, 1910-14: Karl Riegert, 1915-19: Ludwig Streib, 1920-34: Jakob Hormuth, 1935-45: Robert Schuhmann, 1947-50: Rosa Schuhmann, 1958: Horst Rothe. Vgl. Wundt 1804, S. 125. - Der "Holländer Hof" hieß bis 1836 "Goldener Hecht")

*Goldene Herz (Gasthaus, Hotel; 1700 erbaut: Hauptstraße 183)

Goldener Römer (Gewerkschaftshaus, Hauptstraße 41, Inhaber: Friedrich Frey; Anzeige 1911)

*Grand Hotel zur Stadt Heidelberg, später Heidelberger Hof (Rohrbacher Straße 11, 1877 eröffnet, 1937-1945 Wehrbezirkskommando, 1945-1957 von der Besatzungsmacht beschlagnahmt; vgl. Landesamt für Denkmalpflege Baden-Württemberg (Hg.), Stadtkreis Heidelberg (Denkmaltopographie Bundesrepublik Deutschland. Kulturdenkmale in Baden-Württemberg; Bundesrepublik Deutschland, Bd. II.5). Ostfildern 2013, II, S. 570)

*Große Faß (Gasthaus, Hauptstraße 199; 1956 zerstört, an seiner Stelle seit 1961 Erweiterungsbau zum Rathaus)

*Grüne Baum (Hauptstraße 18, 1588 belegt)

*Güldenen Löwen, Gasthaus zum (Schlierbacher Landstraße 130; 1724 erbaut, 1860 Kleinkinderschule)

*Zum Gutenberg (Hotel-Restaurant, Hauptstraße 45/Brunnengasse; vgl. Wolfgang Seidenspinner, Manfred Benner, Heidelberg (Archäologischer Stadtkataster Baden-Württemberg, Bd. 32). Stuttgart 2007, S. 244; vgl. Handschuhsheimer Wirtschaftshof)

*Häberlein (Kaffeehaus, Leopoldstraße 35; früher   „Russischer Hof“, 1881-1900 Christian Haeberlein, 1901-1904 Cafe-Restaurant Robert Schwank, 1905-1932 Wilhelm Schneider, 1933-1934 Willi Edelmann, 1973 zerstört)

*Hahnhof (Gaststätte, Fischmarkt 7, 1948-1987; Gebäude von ca. 1780, 1989 saniert)

*Harmonie (Gaststätte, Hauptstraße 110/Theaterstraße 1 (Adressbuch 1860-1950), 1000 Sitzplätze. Inhaber1937: Georg Gauler, ein Mittagessen kostet ab 90 Pfennige) Harmoniegesellschaft

*Harrer (Hotel-Pension, Friedrich-Ebert-Anlage 30-32; heute Hotel Anlage)

*Hausacker (Wirtschaft; Schlierbacher Landstraße 80, 1716 als Kranzwirtschaft nachweisbar, mit großem Tanzsaal, der um 1820 auch als studentischer Paukplatz dient, 1733 Gastwirtschaft und Mensurlokal, 1848 Besitzer Heinrich Christian Weber (Adressbuch 1839-60), 1860 Friedrich Klar; 1868 hört der Wirtschaftsbetrieb auf, Karl Metz eröffnet ein „Kuriositäten-Museum“; 1896 Färberei Grün, 1933 wegen Straßenbau zerstört) (vgl. Das Buch der Stadt Heidelberg, S.171 Färberei Grün)

*Heidelberger Hof (Hotel-Restaurant, Wredeplatz 1; vgl. Übersichts-Plan der Stadt Heidelberg und Umgebung. Officiell angefertigt durch das Tiefbauamt. Maßstab 1:7500. Verlag Otto Petters Heidelberg. (Beilage zu Karl Pfaff, Heidelberg und Umgebung, Heidelberg 21902)

*Heidelberger Hof (vormals Grand Hotel, Rohrbacher Straße 11)

*Heldische Bierhaus (Paradeplatz; ehemalige Holdermännische Kaffeehaus)

*Herberge zur Heimat (Neckarstaden 66, seit 1888, Besitzer: Christlicher Hospiz-Verein Heidelberg e. V.; vgl. Holländer Hof)

*Goldener Hirsch, Gasthaus (Markplatz/Hirschstraße 2; Schützendorfsches Haus, 1490 erstmals erwähnt, 1544 im Zinsbuch des Augustinerklosters erwähnt. Wirt: 1583 Heinrich Eckart, Bürgermeister. Bis 1809 Dechanei (katholisches Stadtpfarrhaus)?. 1863/1867 kauft die Stadt Heidelberg das ehemalige Gasthaus an, es wird ab 1871 teilweise der Städtischen Sparkasse vermietet; 1884 Brand im Rathaus, die Sparkasse räumt das Haus; 1887/88 zerstört; die Schildgerechtigkeit geht auf das Eckhaus am Wredeplatz (später AOK) über (vgl. N.A. I, S. 189, II, S.56 Nr.132, S.58 Nr.144, VIII S. 61; Derwein 1940, Nr. 329; Ludwig Haßlinger, Stadteilverein Handschuhsheim, Jahrbuch 2004 S. 87 ff.). - Ludwig Haßlinger schreibt: "„Zum Hirschen“ ("uffm Markt“, Ecke Hirschstraße. "Der Hirsch uffm Markt" wird 1546 in einem Zinsbuch des Augustinerklosters erwähnt. Die Hirschstraße wurde nach dem Gasthaus benannt. Der Heidelberger Bürgermeister Heinrich Eckhardt war 1580 Gastwirt auf dem Hirschen. Er legte 1583 in der Ziegelhäuser Landstraße einen Garten mit Lusthaus und Fischweiher an, das er nach seinem Gasthaus, „Zum Hirsch“ nannte. Aus dieser Anlage entstand die Gastwirtschaft „Zum Hirschen“ mit dem Beinamen „Kuchenhäuschen“. Das Gasthaus wurde bis 1895 betrieben. An Stelle des 1902/03 abgebrochenen Gasthauses wurde die Villa Cuntz, Ziegelhäser Landstraße 37, erbaut. - 1683/84 wird Georg Lang als Gastwirt auf dem Hirschen (am Markt) erwähnt. Das Gasthaus am Marktplatz war öfters Absteige des Götz von Berlichingen bei seinen Besuchen in Heidelberg. Philipp Melanchthon, der auf Einladung des Kurfürsten Otto Heinrich nach Heidelberg kam, logierte im Oktober 1557 im Hirschen. Victor von Scheffel läßt in seinem Gedicht den Herrn von Rodenstein im Hirschen einkehren. („Wer reit‘ mit zwanzig Knappen ein, zu Heidelberg im Hirschen? das ist der Herr von Rodenstein, nach Rheinwein will er pirschen“). Wie aus einem Brief von Pfalzgräfin Elisabeth Charlotte zu erfahren ist, war der Hirsch der vornehmste Gasthof in der Stadt. Sie schrieb 1722 an ihre „herzallerliebste Luise“ „Ist das Wirtshaus vom großen Hirsch noch auf dem großen Markt? Das war doch das Wirtshaus, so in der größten Reputation war“. Das Gasthaus wurde beim Stadtbrand 1693 vernichtet. Das von 1701 bis 1705 im barocken Baustil neu errichtete Haus war um 1800 katholisches Stadtpfarrhaus. Ab wann es wieder als Gasthaus betrieben wurde läßt sich nicht genau feststellen. Vor 1829 betrieb Johann David Weber den „Goldenen Hirsch“, wie aus dem Gesuch des Medizinalrats Dr. Piffikus Zipf zu ersehen ist. Am 27. Mai 1834 beantragte er die Gerechtigkeit zur Wiedereröffnung des von Johann David Weber für 5 Jahre geschlossenen Gasthofs zum goldenen Hirsch. Die Konzession zur Weiterführung des Gasthauses wurde ihm am 25. Oktober. 1836 erteilt. Dr. Pfiffikus Zipf hat den Goldenen Hirsch nur kurze Zeit betrieben. Seine Witwe wohnte von 1839-1855 in dem Gasthaus. Die Gastwirtschaft wurde in dieser Zeit nicht betrieben, wie aus den Adreßbüchern ersichtlich. Im Jahr 1856 hat David Weber den Gasthof wieder eröffnet. Ihm folgte 1857-58 Karl Peter Geierhaas. Der letzte Gastwirt auf dem Goldenen Hirsch war 1860 Johann Peter Jungmann. Im Jahr 1867 erwarb die Stadt Heidelberg. das Gasthaus für 35000 Gulden. Von 1871 bis 1884 diente es der Städtischen Sparkasse als Domizil. 1885 wurde das alte Gasthaus abgebrochen, es mußte dem 1886/87 errichteten Rathaus-Nordflügel weichen. [N.A ,I S.,189, II,S.56 32,S.58,Nr.144, VIII,S.61], (HDwfw S.39), (Adrb ab 1839, 1860 letzter Eintrag)"


*Silberner Hirsch (Hauptstraße 180, Wirt 1810-47: Ludwig Ammann,1848: Ammann Wtw., 1850-92: Jakob Arnold Jakob, Metzger und Wirt, 1893-1922: Georg Frank, 1924-32: Friedrich Lenz, 1934-38: Emil Specht, 1939-50: Michael Biebel)

*Hirsch (Helbinghaus, Wieblingen, Mannheimer Straße 248, am Schloßpark, 1770/1780 erbaut; vgl. Jakob Bühler, Walter Petschan, Wieblinger Erinnerungen. Heidelberg 2017, S. 131ff., 138)

*Hohenzollern Hotel-Restaurant (Hauptstraße 77, Eingang Bienenstraße), zuvor „Automatisches Restaurant“, Wirt 1907-09 Martin Schweikart, 1910 Johann Dorsch; ab 1911 Cafe und Hotel-Restaurant, 1911 Richard Billert, 1912 „Wiener-Cafe Hohenzollern“ und Hotel Garni, 1912-17 Joseph Mayer, 1919-45 Theodor Wagner, ab 1926 „Hotel und Cafe Wagner“.

*Holdermännische Kaffeehaus vgl. Heldische Bierhaus

*Holländer Hof und Herberge zur Heimat (bis 1836 "Goldener Hecht", danach Umbau. 1888 Christliches Hospiz und Wandererherberge der Inneren Mission, Neckarstaden 66, entstanden aus einem Erweiterungsbau des „Goldenen Hecht“; vgl. Übersichts-Plan der Stadt Heidelberg und Umgebung. Officiell angefertigt durch das Tiefbauamt. Maßstab 1:7500. Verlag Otto Petters Heidelberg. (Beilage zu Karl Pfaff, Heidelberg und Umgebung, Heidelberg 21902) (vgl. Landesamt für Denkmalpflege Baden-Württemberg (Hg.), Stadtkreis Heidelberg (Denkmaltopographie Bundesrepublik Deutschland. Kulturdenkmale in Baden-Württemberg; Bundesrepublik Deutschland, Bd. II.5). Ostfildern 2013, I, S. 383f.)

*Impérial (Kaiser-Café, Wredeplatz 3, Wirtin: Marie Gärtner Ww.; ab 1915 Krieger-Nachmittagsheim, November 1918: Treffpunkt der Heidelberger Bürgerwehr)

*Jägerhaus (Schlierbacher Landstraße 77, 1893-1902: Wirt Robert Wenzel; ab 1903: Schlierbacher Landstraße 136; Besitzer: Benediktinerkloster Neuburg; (vgl. Landesamt für Denkmalpflege Baden-Württemberg (Hg.), Stadtkreis Heidelberg (Denkmaltopographie Bundesrepublik Deutschland. Kulturdenkmale in Baden-Württemberg; Bundesrepublik Deutschland, Bd. II.5). Ostfildern 2013, II, S. 431)

*Karlsburg, Wirtshaus zur (Hauptstraße 53, 1988: Delphi) (vgl. Renate Neumüllers-Klauser (Bearb.), Die Inschriften der Stadt und des Landkreises Heidelberg. (Die deutschen Inschriften, 12. Heidelberger Reihe, 4) Stuttgart 1970, Nr. 153, 187)

*Karpfen, Gasthaus zum (Hauptstraße 75; seit 1673 belegt)

*Katholische Gesellenhaus (Plöck 28, vgl. Adreßbuch 1916)

*Katholische Gesellenhaus (Augustinergasse 5b bzw. Ingrimstraße 2, ab 1937: Merianstraße 1, vgl. Adreßbuch 1916, 1922, 1957/1958) (Gaststätte Deutsches Haus, ab 1935 Kolpinghaus; Ende 20. Jh.: Haus der Begegnung)

*Kochische Biersiederei (Hauptstraße 129, 1792-1818; später Englischer Hof, 1873 zerstört)

*Kohlhofhotel ((1718 errichtet, später Wirtschaft, Kurhotel, Pension; Inhaber: Adolf Hartwig, 1890 eröffnet, 100 Betten, 1898/99 erweitert, 1910 Bau eines Elektrizitätswerks, 1945 von der Besatzungsmacht beschlagnahmt, 1950 abgerissen, 1951 Bau eines Herzsanatoriums) (Derwein 1940, Nr. 467ff.).

*König von Portugal (Gasthaus, Hauptstraße 146, zuvor Hirschhorner Hof (Adelshof), vor 1689 Gastwirt Johann Weingard. 1689 abgebrannt. Nach 1700 wieder aufgebaut. 1830-32 wird im Gasthof die Posthalterei mitbetrieben. 1831 übernachtet dort N. Lenau, der hier studiert, im Oktober 1835 der polnische Komponist Frydyric Chopin (Wirt: Johann Georg Gutmann). 1856 wird die Schildgerechtigkeit auf das Haus Hauptstraße 171 übertragen (bis 1932). Tagungsort der Tafelrunde von Karl Christian Gottfried Nadler. 1902 wird an der Hauptstraße 146 eine Tafel angebracht mit der Inschrift: Zur Erinnerung an / Nikolaus Lenau / der in diesem / Hause 1831 und 1832 wohnte, / errichtet an seinem hundertsten /Geburtstag, dem 13. August 1902, / von der Stadt Heidelberg. Vgl. L. Haßlinger, Stadteilverein Handschuhsheim, Jahrbuch 203?, S. 72ff.)

*Kolpinghaus (Gaststätte, Augustinergasse 5b (Adressbuch 1935-38); ab 1937: Merianstraße 1, noch 1959) (1860-1937: „Deutsches Haus“)

*Krachbein, Goldenes (Heumarkt 3; zuvor „Waltersche Brauerei“, 1736 Daniel Kissel Wirt und Bierbrauer, 1770 Daniel Kißel Witwe, nach 1785 Walter Mathias Bierbrauer, ab 1830 „Goldener Löwe“)

*Kriegskurve, Wirtschaft zur (vgl. Nollertblock; Wörthstraße 3, benannt nach den Bauunternehmern Georg und Friedrich Nollert, vgl. Adreßbuch 1916)

*Krone, Wirtshaus zur (Schlierbach, wohl ältester Bauteil des heutigen >Jägerhaus, vgl. Derwein 1940, Nr. 493; vgl. Kronenweg)

*Krone (Wieblingen, Mannheimer Straße 225, vor 1945 Fremdarbeiterlager)

*Restauration zur Krone (Kirchheim, Oberdorfstraße 24, Inhaber: August Bertsch, Adressbuch 1922, 1967)


*Kronprinzen, Zum (früher: Eppelheimer Landstraße 46/48, Wirt: Sebastian Schmieg; später: Alte Eppelheimer Straße 48/Mittermaierstraße 27; seit 1900; am 19. März 1945 durch alliierten Bombenabwurf zerstört; 12 Tote; nach 1945: Alte Eppelheimer Straße 46; vgl. Bombenloch)

*Kümmelbacher Hof (Schlierbacher Landstraße 214, um 1880: BauerngutSchneckenbuckel“; vor und während des ersten Weltkriegs Gastwirtschaft und Fremdenheim zum Kümmelbacher Hof, Inhaber Rudolf Bengsch, „Luftkurort“, mit Ausblick auf Neckar, Neckargemünd, Dilsberg. 1976 Terrain von der Stadt Heidelberg an die Stadt Neckargemünd verkauft; vgl. Derwein 1940, Nr. 333) http://de.wikipedia.org/wiki/K%C3%BCmmelbacher_Hof

*Kümmelspalterei (Weinwirtschaft, Hauptstraße 117; vgl. Hans-Martin Mumm, Wer war der „Kümmelspalter“? Zur Geschichte der Bäckerei und Weinwirtschaft Hauptstraße 117, in: Heidelberg. Jahrbuch zur Geschichte der Stadt, herausgegeben vom Heidelberger Geschichtsverein e. V., Nr. 14 (2010), S. 179-187)

*Lamm (Wirtshaus zum; Rohrbach, vor 1945 Fremdarbeiterlager)

*Lang, Hotel und Pension (Rohrbacher Straße 13-15, 1875 eröffnet, später „Arthushof“) (vgl. Übersichts-Plan der Stadt Heidelberg und Umgebung. Officiell angefertigt durch das Tiefbauamt. Maßstab 1:7500. Verlag Otto Petters Heidelberg. (Beilage zu Karl Pfaff, Heidelberg und Umgebung, Heidelberg 21902)

*Leimer, Weinwirtschaft (Bergheimer Straße 1/1a, um 1800, vgl. Hans-Martin Mumm, Rechte und linke Winkel im Stadtgrundriß. Feldflur, Wege und Hausgrundrisse vor und nach der Stadtgründung, in: Heidelberg. Jahrbuch zur Geschichte der Stadt, herausgegeben vom Heidelberger Geschichtsverein 6/2001, S. 200, Anm. 8)

*Leopoldshöhe, Wirtschaft zur (Leopoldstraße 52, seit 1920: Studentenverbindung Karlsruhensia; vgl. Alfred Barth, Heidelberger Anwesen – Friedrich-Ebert-Anlage 52. Die baulichen Veränderungen des Hauses der Verbindung Karlsruhensia und deren Geschichte unter Einbezug der Odenwaldbahn. 2008 - Rez.: RNZ, 27. 1. 2009)

Linde, Gasthaus und Metzgerei zur (Rohrbach, Hauptstraße 83, Bierhelderweg 2); 1863: Hans Kaltschmidt gründet in Rohrbach eine Metzgerei , welche er 1865 in die erworbene Gaststätte zur Linde verlegt. Besitzer: Heinrich Kaltschmidt, Adressbuch 1927


*Luxhof (vgl. Übersichts-Plan der Stadt Heidelberg und Umgebung. Officiell angefertigt durch das Tiefbauamt. Maßstab 1:7500. Verlag Otto Petters Heidelberg. (Beilage zu Karl Pfaff, Heidelberg und Umgebung, Heidelberg 21902)

*Magere Hof (Gastwirtschaft am Rosenbusch/Hausacker, Schlierbacher Landstraße 30; Kaufbrief 13. 7. 1729 Joh. Chr. Frey; später: „Zum Rosenbusch“; vgl. Derwein 1940 Nr. 334, 736; Karl Heinz Knörr, Schlierbach. Geschichte und Geschichten. Heidelberg 1999, S. 53f.)

*Majer`s Bierkeller (Gaisbergstraße 11, Adreßbuch 1874)

*Metropol, Hotel (Alte Eppelheimer Straße 80)

*Metropole, Hotel (Leopoldstraße, heute: Friedrich-Ebert-Anlage 22, 1901; vgl. Englische Pension; vgl. Landesamt für Denkmalpflege Baden-Württemberg (Hg.), Stadtkreis Heidelberg (Denkmaltopographie Bundesrepublik Deutschland. Kulturdenkmale in Baden-Württemberg; Bundesrepublik Deutschland, Bd. II.5). Ostfildern 2013, I, S. 198)

Molkenkur (Molkenkuranstalt auf dem Kleinen Gaisberg, im Februar 1853 durch Albrecht Wagner eröffnet, vor 1945 Fremdarbeiterlager; vgl. Derwein 1940 Nr. 810)

Nassauer Hof (vgl. Übersichts-Plan der Stadt Heidelberg und Umgebung. Officiell angefertigt durch das Tiefbauamt. Maßstab 1:7500. Verlag Otto Petters Heidelberg. (Beilage zu Karl Pfaff, Heidelberg und Umgebung, Heidelberg 21902)

Neckarpfalz (Theodor-Körner-Straße 1; vgl. Ruprecht Nr. 151, Juli 2014, S. 9)

*Neue Pfalz (Hauptstraße 117; vgl. Hans-Martin Mumm, Wer war der „Kümmelspalter“? Zur Geschichte der Bäckerei und Weinwirtschaft Hauptstraße 117, in: Heidelberg. Jahrbuch zur Geschichte der Stadt, herausgegeben vom Heidelberger Geschichtsverein e. V., Nr. 14 (2010), S. 186f.)

*Neuer (Schloßberg 49, Familienheim Ferdinand Neuer (Adressbuch 1916), Fremdenheim (Adressbuch 1928). Hier wohnten Mitglieder des George-Kreises)

*Nord, Hotel du (Sophienstraße 11, 1876 Wirt:Friedrich Bender)


*Ochsen (Gasthaus, Wieblingen, Mannheimer Straße 285/Forstweg)

*Ochsen, Goldener (Hauptstraße 113 (Ecke Marstallstraße, mit Nr. 113a und 115); 1689 erwähnt [Wundt S. 107, N.A. I, S. 253], 1703 wieder aufgebaut; 1800 auch „Schwarzer Ochsen“ genannt, 1810 „Badischer Hof“; der Garten grenzte unten an den Marstallhof; 1912 Heidelberger Volksbank)

*Odeonkeller (Hauptstraße 37, Gebäude 1911 erbaut; ab 1913 „Odeonkeller u. Odeon-Kaffe-Kasino“)

*Odeon-Bierkeller (Hauptstraße 37, Wirt: Alb. Rapp; lt. Adressbuch 1942)

*Olinger (Pension, Leopoldstraße 22)

*Pension Internationale vgl. Englische Pension

*Perkeo (Restaurant, Hauptstraße 75/Karpfengasse; 1701 erbaut)

*Pfälzer Hof (Metzgerei, Weinwirtschaft, Hauptstraße 127; 1724 erbaut), vgl. Frieder Hepp, Hans-Martin Mumm (Hg.), Heidelberg im Barock. Der Wiederaufbau der Stadt nach den Zerstörungen von 1689 und 1693. Begleitband zur Ausstellung im Kurpfälzischen Museum der Stadt Heidelberg. Heidelberg 2009, S. 15)

*Pfälzer Hof (Wieblingen, Wallstraße 15)

*Zum Goldenen Pfau (Wirtshaus, Bergheim, vor 1945 Fremdarbeiterlager)

*Pflug (Wieblingen, Eckhaus Mannheimer Straße/Klostergasse; vor 1880 "Krone", 1943 Gästebetrieb beendet)

*Pflug, Goldener (Hauptstraße Lit. B 43, Adressbuch 1839)

Pleikartsförster Hof, Gasthaus. (Zeichnung von 1890)


*Prinz Carl (Wirtschaft am Kornmarkt, Ende des 17. Jahrhunderts erbaut. 1788 vom Metzger Johann Peter Koch nach Herzog Carl August von Zweibrücken benannt. Das Areal wurde immer wieder erweitert. 1873 wurde im EG der „Spiegelsaal“ als Speisesaal eingerichtet. Das Hotel schloß 1915 und diente als Reservelazarett. 1917 kaufte es die Stadt. 1978 wurde es mit Ausnahme des „Spiegelsaal“ zerstört. 1989 entdeckte der Restaurator Eugen Fuchs (Horrenberg) im „Spiegelsaal“unter den Farbanstrichen prächtige Decken- und Wandmalereien, die bisher nur aus Fotos bekannt waren.) (vgl. Oskar Längle, Wer war Prinz Carl?, in: Heidelberger Fremdenblatt, Februar 1954, S. 4-8)

*Prinz Max (Bürger-Casino; Marstallstraße 6; Bes.: Edm. Kapitain (1911); vgl. Übersichts-Plan der Stadt Heidelberg und Umgebung. Officiell angefertigt durch das Tiefbauamt. Maßstab 1:7500. Verlag Otto Petters Heidelberg. (Beilage zu Karl Pfaff, Heidelberg und Umgebung, Heidelberg 21902) (vgl. 1832)

A. Pucci & Co. (Eisdiele, Hauptstraße 35; Adressbuch 1956: vgl. Soravia, Venezia)

*Rappen (Wieblingen, Mannheimer Straße 284; 1849 Gästebetrieb beendet, 1970 Gebäude zerstört))

*Rebstöckl, Zum (Hauptstraße 27, seit 1910 Automatenwirtschaft)

Reichsapfel, Goldener (Wirtschaft, Untere Straße 35, seit mindestens 1716 „Reichsapfel“, davor „Traube“) Wirt: 1839-68 Friedrich Ehrmann, Bierbrauer,1870-72 Theophil Kolb, 1874-76 Edmund Dannbacher, 1878 Theophil Kolb, 1879-81 Carl Ludwig Mayer, Bierbrauer, 1883-96 Valentin Mayer, Bierbrauer, 1897-1908 Georg Specht, 1909 Emil Specht, 1910 Karl Wölfel, 1911-33 Jakob Bootz, 1934-35 Johann Rauscher, 1936 Franz Eble, 1937-39 Gustav Reinhard,1940-45 Wilhelm Funk, 1947-58 Wilhelm Nikolaus . [Töpke Matrikel IV, 44, Note 2, H. Derwein 1940, S. 264, Nr.17, Christ S. 7].

*Reichshof, Hotel (Gaisbergstraße 38, gehörte 1957 Friedrich Ortenbach [Besitzer des Hotels Reichspost])

*Reichshof, Hotel und American Bar (Wredeplatz1; Adreßbuch 1917)

*Reichspost, Hotel (Rohrbacher Straße 1; 1958 geschlossen, 1959 zerstört) Hotel Reichspost - Zimmerrechnung 1930

*Rheingold (vgl. Übersichts-Plan der Stadt Heidelberg und Umgebung. Officiell angefertigt durch das Tiefbauamt. Maßstab 1:7500. Verlag Otto Petters Heidelberg. (Beilage zu Karl Pfaff, Heidelberg und Umgebung, Heidelberg 21902)

*Riesenstein, Wirtschaft (Auberge de Müller, Berggarten des Sattler Johann Gottlieb Müller (am Fuße des Gaisbergs, zwischen Riesenstein und Schießtor; Leopoldstraße 34, heute Friedrich-Ebert-Anlage 44 (Corps Saxo-Borussia), Sommerwirtschaft des Wirts der „Drei Könige“, Hauptstraße 160, ab 1880 "Riesenstein", Georg Laih, Gastwirt, 1883: Hermann Klauß, 1884-86: Jakob Winner, Korpsdiener, ab 1886: Saxo-Borussia)

Ritter, Haus zum Ritter St. Georg (Hauptstraße, 1592 erbaut, seit Ende des 17. Jahrhunderts Gasthaus (vgl. Hans-Martin Mumm, Der Ritter am ,Ritter' und seine Frau. Ein neuer Blick auf eine berühmte Fassade, in: Heidelberg. Jahrbuch zur Geschichte der Stadt, herausgegeben vom Heidelberger Geschichtsverein, Nr. X)

Ritterhalle, Gasthaus (Leyergasse 6; 1839-1869: Friedrich Schaaff, Bierbrauer, 1870-1893: Friedrich Schaaff Wtw., 1895-1897 Roth Ludwig)

*Rodensteiner, Wirtschaft zum („Konzerthaus“; Sandgasse 1-3, 1887 eröffnet, 1975 zerstört; Wirtin: Fritz Rieser Wwe. - Adressbuch 1957/5t8)

*Roesler, Emil, Café und Konditorei (Hauptstraße 30-32, heute Kaufhof; vgl. Brückenstraße 19)

*Rößlein, Gasthaus zum goldenen (Grabengasse, 1588 erwähnt)

*Rolanda (Pension, Leopoldstraße 10)

*Rose (Wieblingen, Mannheimer Straße 278; Wirt 1881-1912: Jakob Maaß)

*Zum Rosenbusch (Schlierbacher Landstraße 30; Kaufbrief 21. 1. 1793 Mart. Fries; Adressbuch 1852 zuvor „Magere Hof“; vgl. Theodor Oberfeld)


*Rote Ochsen (Hauptstraße, erbaut 1703, am 7. September 1839 von Albrecht Spengel, Metzger und Wirt, um 11.300 fl. gekauft (Albrecht Spengel ist Wirt bis 1865, dann sein Sohn Karl Spengel, 1907 Friedrich Spengel, 1965 Werner Spengel)

*Rothe Löwe

*Sandrock, Pension (Anlage 53b; 1906)

*Sattler Müllers Gastwirtschaft vgl. Auberge de Müller

Schafheutle (Conditorei-Café, Hauptstraße 92-94; 1834 von Martin Krall als Konditorei und Spezereigeschäft gegründet, von dessen Sohn Wilhelm Krall zum Café ausgebaut, 1897-1932: Besitzer Ludwig Krall, Enkel des Gründers, 1933: Otto Schafheutle läßt das Café unter seinen Namen eintragen, 1938: Erweiterung, Ankauf des angrenzenden Landfriedschen Hauses, 1956: Einvernahme und Umgestaltung des rückwärtigen Hausgartens)

Schermers, Frühstücksstube (Hauptstraße 71; 1898)

*Scheu (Conditorei-Café, Hauptstraße 137)

*Schildecker (Gasthaus, später Familienheim Schildecker, Plöck 101; „Schildeckers Garten“ = Biergarten, Theaterstraße 13/Ecke Plöck; Wirt 1883-1888: August Schildecker; vgl. Übersichts-Plan der Stadt Heidelberg und Umgebung. Officiell angefertigt durch das Tiefbauamt. Maßstab 1:7500. Verlag Otto Petters Heidelberg. (Beilage zu Karl Pfaff, Heidelberg und Umgebung, Heidelberg 21902)

*Schloßhotel (1875 eröffnet, 1940 Hotelfachschule, Lazarett, 1945 beschlagnahmt, 1956-1964 Hotel, dann Internationales Studienzentrum, 2006 verkauft, größtenteils abgerissen; vgl. Hanna Wölki, Heidelberger Hotels im späten 19. Jahrhundert – Schloss-Hotel und Hotel Bellevue. Ubstadt-Weiher 2011)

*Schloßparkhotel (Schloß-Wolfsbrunnenweg 12, später: Molkenkurweg 1, später Sissi-Museum; vgl. Übersichts-Plan der Stadt Heidelberg und Umgebung. Officiell angefertigt durch das Tiefbauamt. Maßstab 1:7500. Verlag Otto Petters Heidelberg. (Beilage zu Karl Pfaff, Heidelberg und Umgebung, Heidelberg 21902))

*Schlüssel, Brauerei (Zwingergasse 3-7; Gastwirt 1842-1850: Franz Rößler Franz, 1858-1870 Georg Pfisterer, 1872: Friedrich Amann) (vgl. Concerthalle)

*Schrieder, Hotel (1838: Philipp Ludwig Ernst baut als erstes Vorstadthotel Heidelbergs am zukünftigen Bahnhof das Hotel Ernst, 1845-1986 „Hotel Schrieder“, nach seinem Eigentümer ab 1845 Joseph Schrieder. 1924 kommt es in den Besitz der Familie Schwaderer. 1988: Hotel Holiday Inn City Center; seit 1998 „Crown Plaza“)

*Schützengarten (Wirtschaft) vgl. Derwein 1940, Nr. 789

*Zum Schützenhof (Gasthaus, Bergheimer Straße 137, Küchenchef August Link; Anzeige 1911)

*Schulze, Heinrich (Eisdiele, Hauptstraße 35; Adressbuch 1942; vgl A. Pucci)

*Schwarze Adler, Hotel (Marstallstraße, 1845 eröffnet)

*Schwarze Adler (Wieblingen, Mannheimer Straße 291, heute "Ristorante Il Pescatore")

Schwarze Schiff (Wirtshaus, Schiffgasse 11; 1698 (wieder) aufgebaut, seit 1927 Backmulde; vgl. Derwein 1940, Nr. 790)

*Schwarze Schiff (Wirtshaus, Schlierbach, Schlierbacher Landstraße 11; 1940-1945 Fremdarbeiterlager)

*Schwarze Traube (Haspelgasse, heute „Schnookeloch“)

*Schwehr, Wilhelm (Café-Konditorei, Hauptstraße 105)

*Schwerdt, Gasthaus zum (Fischergasse, erwähnt 1402, „am Eck der fischer gass, Würth zum Schwerdt“ (Derwein S. 133 Nr.182))

*Schwert, Gasthaus zum (Große Mantelgasse; erwähnt 1588, Wirt Wendelin Geiger ließ das Schildrecht auf sein Haus in der Haspelgasse übertragen, dort nach 1588, später „Holländer Hof“; siehe Christ S. 3ff., N.A.I, 214, 234, VII, 93; Zähringer S. 125. - Hauptstraße 118-120: Gartenwirtschaft des Gasthauses „Zum Schwert“ in der Großen Mantelgasse)

Seppl vgl. Ditteney

*Sieben Linden (Restauration, Rohrbacher Straße 16) (Anzeige 1911)

*Siegel, Bierbrauerei NW des heutigen Bismarckplatz (enthalten auf dem gedruckten Plan „Situation des Botanischen Garten zu Heidelberg im Januar 1874“ [Stadtarchiv Heidelberg: Plan 28 „Botanischer Garten zu Heidelberg“])

*Silberner Hirsch (vgl. Übersichts-Plan der Stadt Heidelberg und Umgebung. Officiell angefertigt durch das Tiefbauamt. Maßstab 1:7500. Verlag Otto Petters Heidelberg. (Beilage zu Karl Pfaff, Heidelberg und Umgebung, Heidelberg 21902)

*Silvana, Fremdenheim (Leopoldstraße 26, Haus Fehser. Hier eröffnet 1936 Edith Trembour „eine „nach neuester Ernährungslehre geleitete Diätküche“ („Biologische Werteküche“))

*Soravia, B. und Co. (Eisdiele, Hauptstraße 21; Adressbuch 1942)

*Speyerershof, Gasthaus. (errichtet 1854, Bauernhof und Gastwirtschaft) (K Okt.89,Hai.a.A.S.86,[NA II,S.151]. 1924 abgerissen, an der Stelle wird ein Mittelstandssanatorium gebaut.


*Spiegelsaal vgl. Prinz Carl

*Stadtgarten-Wirtschaft (Leopoldstraße 2a; 1909-1935 Hotelier Wilhelm Schneider)

*Theater-Café (Theaterstraße 2, 1907-1909 betreibt Emilie Reiske hier eine Kaffee- und Frühstücksstube)

*Traube (Wieblingen, Wallstraße 21, Wirt: Georg Treiber)

*Türkischen Kaiser, Zum (Steingasse 7, Carl Vogt) (Adreßbuch 1870)

*Turnhalle des HTV (Klingenteichstraße 12, Wirte: 1878-79 Janson Philipp,1879 Boxheimer Heinrich, 1881 Baro Peter, 1883 Popp Johann, 1884 Janson Philipp, Küfer u. Wirt, 1897 Götz Alois, 1899-1902 Fuchs Philipp, 1903-04 Schoch Artur, 1905-06 Voran Karl, 1907-26 Horn Raimund,

1928 Leible Eugen, 1930-33 Köhnlein Wilhelm, 1935 Klein Ludwig, 1937 Sommer Willhelm, 1938 Reinhard Johann 1939 Reinhard Johann Wtw., 1940-41 Katzenberger Peter, 1942-50 Geiser Albert 1957-58 Bauer Rudolf.)


Vater Rhein (Gaststätte; früher: Untere Neckarstraße 54/56, ab 1932 neue Zählung der Hausnummern: Untere Neckarstraße 20/22. Ab 1920 "Vater Rhein", von 1945-1949 geschlossen wegen Beschlagnahmung)


*Venezia (Eisdiele, Hauptstraße 21; zuvor „Jägerstübel“, 1940 Valentino Serana, 1943 Valentiono Soravia und Vitorio Tabachi , 1947-50 Ampello Soravia; vgl. Pucci)


*Viktoria, Hotel (Leopoldstraße 6-10; ab 1861. Haus Nr. 6 wurde 1842, Haus Nr. 8 1847, 1868 Haus Nr. 10 errichtet.) 1919 von Fritz Gabler gekauft (vgl. Conny Högner, Peter Koppenhöfer, Ruprecht Lindhorst, David Lorösch, Lina Schnelle, Moritz Scultetus: Zwangsarbeit in Heidelberg. Die Männer von Raon l’Etape, in: Heidelberg. Jahrbuch zur Geschichte der Stadt, herausgegeben vom Heidelberger Geschichtsverein, Nr. 7 (2002), S. 121ff.))

*Vogel, Restauration von Heinrich Vogel (Hauptstraße 21, später Eiscafé Venezia)

*Bierbar Wackelburg (Inh. M. Kaz, Eppelheimerstraße 11, 1959)

*Wagner, Hotel und Konzert-Café (Hauptstraße 77, 1931) (vgl. Hohenzollern)

*Wartburg, christliches Hospiz (Schiffgasse 2, 1930, zuvor „Blaukreuz-Hotel“; vgl. Landesamt für Denkmalpflege Baden-Württemberg (Hg.), Stadtkreis Heidelberg (Denkmaltopographie Bundesrepublik Deutschland. Kulturdenkmale in Baden-Württemberg; Bundesrepublik Deutschland, Bd. II.5). Ostfildern 2013, I, S. 429)

*Weinstock (Weinrestaurant, Bergheimerstraße 71/Gartenstraße)

*Weiße Rose (vgl. Übersichts-Plan der Stadt Heidelberg und Umgebung. Officiell angefertigt durch das Tiefbauamt. Maßstab 1:7500. Verlag Otto Petters Heidelberg. (Beilage zu Karl Pfaff, Heidelberg und Umgebung, Heidelberg 21902)

Weißen Schwan, Gasthaus zum (Hauptstraße 143; 1535 erstmals erwähnt. Wirt: 1858-76 August Eisenhardt August (1823-1906, Braumeister, genannt der „Mächer“), ab 1878 Privatmann). [N.A.I, 121, II, 113, IV, 103, 105, Wundt S. 121].

*Westendhalle (vgl. Übersichts-Plan der Stadt Heidelberg und Umgebung. Officiell angefertigt durch das Tiefbauamt. Maßstab 1:7500. Verlag Otto Petters Heidelberg. (Beilage zu Karl Pfaff, Heidelberg und Umgebung, Heidelberg 21902)

*Westhof (Restauration, Bahnhofstraße 61)

*Widdersche Saal (Marstallstraße 6, Besitzer seit 1788 der Bierbrauer Christoph Widder und seine Frau; 1793 Prinz Max, 1948 Süddeutscher Rundfunk)

*Wiener Hof (Hauptstraße 11-13/Fahrtgasse; vgl. Cafasö; vgl. Übersichts-Plan der Stadt Heidelberg und Umgebung. Officiell angefertigt durch das Tiefbauamt. Maßstab 1:7500. Verlag Otto Petters Heidelberg. (Beilage zu Karl Pfaff, Heidelberg und Umgebung, Heidelberg 21902)

*Witters Altdeutsche Weinstube (Hauptstraße 224)



Wolfsbrunnen (Schlierbach; am 1.7. 1796 verpachtet mit Wirtschaftsbetrieb. 1822 nach Plänen von Weinbrenner als dreistöckiges Gebäude ("Schweizerhaus") umgebaut)


*Wolfsgarten (Sommerwirtschaft von Lösch am Wolfshöhlenweg; vgl. Derwein 1940, Nr. 1045)

*Zähringer Hof (Wieblingen, Mannheimer Straße 222)

Literatur zur Geschichte des Gaststättenwesens

Externer Link:

http://www.bauforschung-bw.de/suche/objekte/index/0/seite/1 (Datenbank Bauforschung Baden-Württemberg)