Heidelberger Geschichtsverein e.V.

www.haidelberg.de

Peter van den Branden

†1720

Bildhauer

Schüler des italienischen Bildhauers Gruppello

Sohn: Johann Matthaeus van den Branden (* 1716 Heidelberg, †1788 Mannheim), Hofbildhauer und Hofstuckateur in der Kurpfalz

Christus und Maria, den Höllenfeind unter ihren Füßen mit der Lanze niederstoßend (Barockbau am Jesuitenplatz, Heidelberg)

Marienbild auf dem Kornmarkt, Heidelberg (1718, zugeschrieben)

http://www.museum-heidelberg.de/servlet/PB/menu/1127151/index.html (Foto der Originalstatue im Kurpfälzischen Museum, um 1970)

Brunnendenkmal (Marktplatz Mannheim, 1719, ursprünglich im Schloßgarten Heidelberg, Kurfürst Karl Theodor machte es 1767 der Stadt Mannheim zum Geschenk. Die Figuren des Monuments, die ursprünglich die vier Elemente Erde, Wasser, Luft und Feuer symbolisierten, wurden dabei von Johann Matthaeus van den Branden so umgestaltet, daß sie nun eine Allegorie auf Mannheim, Handel, Rhein und Neckar darstellen)

Nepomuk-Statue an der Alten Brücke, Heidelberg (1738)

Thesaurus Palatinus (1747-1752)

Zwei Weihwasserbecken in der Jesuitenkirche, Heidelberg (1752?)

Muttergottes in der Ecknische (Heidelberg, Hauptstraße 137, zugeschrieben)

Statue der Geometrie, Vasen (Schloßpark Schwetzingen)



Literatur:

Carl Ludwig Fuchs, Claus Reisinger, Schloss und Garten zu Schwetzingen. 2. Auflage. Worms 2008

Leopold Göller, Beiträge zur Lebens- und Familiengeschichte kurpfälzischer Künstler und Kunsthandwerker im 18. Jahrhundert I, in: Neues Archiv für die Geschichte der Stadt Heidelberg und der rheinischen Pfalz, Band XIV, 1. und 2. Heft (1928), S. 1-164

Hans Huth, Die Kunstdenkmäler des Stadtkreises Mannheim. München 1982

Wolfgang Medding, Peter van den Branden, der Schöpfer einer Speyerer Hausmadonna, in: Pfälzer Heimat Bd. 3 (1952) S. 77-82