Heidelberger Geschichtsverein e.V. (HGV)

Termine fremder Veranstalter (ohne Gewähr)





TERMINE

(ohne Gewähr)

Veranstaltungen des Heidelberger Geschichtsvereins



Erlesenes Heidelberg 2021









Mittwoch, 6. Juli 2022, 19 Uhr: Heidelberg im Nationalsozialismus. Wege und Perspektiven der regionalen NS-Forschung. Podiumsdiskussion mit Prof. Dr. Frank Engehausen, Historisches Seminar der Universität Heidelberg, Joey Rauschenberger M. A., Forschungsstelle Antiziganismus, und Dr. Christiane Fritsche (Historikerin, Berlin). Moderation: Prof. Dr. Maike Rotzoll, Institut für Geschichte und Ethik der Medizin. - Das Erscheinen zweier neuer Bücher gibt Anlass, auf die bisherigen Publikationen zur Geschichte Heidelbergs im Nationalsozialismus zurück- und auf weitere Forschungsperspektiven auszublicken. Die Autoren der beiden Neuerscheinungen, Joey Rauschenberger (Die NSDAP in Heidelberg. Organisation und Personal im „Dritten Reich“) und Frank Engehausen (Tatort Heidelberg. Alltagsgeschichten von Repression und Verfolgung 1933-1945) sprechen hierüber mit Maike Rotzoll, Professorin am Institut für Geschichte und Ethik der Medizin der Universität Heidelberg, und Christiane Fritsche, freiberufliche Historikerin aus Berlin und Autorin eines Buches über „Arisierungen“ in Mannheim. Die vom Heidelberger Geschichtsverein und der Historischen Seminar der Universität Heidelberg veranstaltete Podiumsdiskussion findet in der Stadtbücherei Heidelberg (Hilde-Domin-Saal) statt. Der Eintritt ist frei.





Sonntag, 11. September 2022 (Tag des Offenen Denkmals): "Die Kaiserstraße. Stadtführung zum Denkmaltag" (Hans-Martin Mumm)







Natürlich Heidelberg: Führungen mit Tobias Städtler 2022 (in Zusamenarbeit mit dem Heidelberger Geschichtsverein)

https://natuerlich.heidelberg.de/programm/index.php



Hohlweg, Pinge, Weinterrasse – Auf Spurensuche im Mausbachtal
Samstag, 10. September, 14.00 – 17.00 Uhr
Gerne machen sich die Heidelberger auf, um bei kleinen oder ausgedehnten Spaziergängen, die landschaftliche Vielfalt rings um das Stift Neuburg zu genießen. Der Wechsel von ländlicher Idylle und urigem Wald, so nah bei der Stadt, sorgt für ein schnelles Abschalten und der weite Blick ins Neckar- und Rheintal wirkt für viele entspannend und beruhigend. Der Mausbach formte hier ein typisches Kerbtal mit kleinen Seitentälern. Im Wald lassen sich vertraute und verborgene Spuren vieler Menschengenerationen finden. Die Geschichte der hier wirkenden Menschen wird wieder lebendig, wenn auf zum Teil verschlungenen Wegen Relikte wie Gruben, Stollen, Altwege und Weinbergterrassen wieder zum Vorschein kommen. Für das Begehen von unwegsamem Gelände ist gutes Schuhwerk und Trittsicherheit erforderlich.

Spannende Erdgeschichte rund um das Mausbachtal
Samstag, 24. September, 14.30 – 17.15 Uhr (siehe 30. April)

Durch die Schweiz ins Meer – Wanderung durch den Buntsandstein in Ziegelhausen
Samstag, 8. Oktober, 12.50 – 16.20 Uhr
Ziegelhäuser Schweiz, so wird das Naturschutzgebiet im ehemaligen Buntsandsteinbruch an der Neckarhalde wegen seiner beeindruckenden roten Felswände genannt. Nicht weit davon hat die Natur das charaktervolle, nur wenig bekannte Naturdenkmal
Felsenmeer Jägerfelsen geschaffen. In beiden Landschaften sind interessante Details in den Sandsteinen zu beobachten. Sie geben uns Aufschluss über das Klima vor 250 Millionen Jahren, die wechselnden Bedingungen, unter denen der Sand abgelagert wurde sowie weitere interessante Einzelheiten. Wie kommen zum Beispiel die Kugeln in den Kugelhorizont? Ebenso erfahren wir, wie die Blöcke des Felsenmeeres entstanden und wie sie während der Eiszeiten in ihre heutige Position gewandert sind. Genießen Sie die Eindrücke auf der Wanderung durch diese ganz besondere, teils vom Menschen, teils durch die Natur geschaffene, vom Buntsandstein geprägte Landschaft.

Die Veranstaltungen finden in Kooperation mit „Natürlich Heidelberg“ statt. Anmeldung erforderlich über https://www.natuerlich.heidelberg.de







Die neue Ausgabe von „Heidelberg. Jahrbuch zur Geschichte der Stadt“ (Nr. 26/2022) des Heidelberger Geschichtsvereins enthält wieder viele Artikel und Informationen über und aus der Geschichte dieser Stadt, vom Mittelalter bis heute. Das Jahrbuch kostet 22 Euro und ist im Buchhandel erhältlich. Dr. Enno Krüger hat das Jahrbuch vorgestellt. Hier ist das Video: https://youtu.be/I1Eg5W8MUSw



Joey Rauschenberger, Die NSDAP in Heidelberg. Lokalstudie zu Organisation und Personal der NSDAP im "Dritten Reich" (Beiträge zur Heidelberger Stadtgeschichte 2) (Mattes) Heidelberg 2021, geb., 217 S., 41 Abb., 18,00 €, ISBN 978-3-86809-176-2 (erschienen im Dezember 2021, Vorstellung des Buches mit dem Autor in Zusammenarbeit mit dem Verein Heidelberger Lupe e.V., Verein für historische Forschung und Geschichtsvermittlung, artes liberales-universitas und dem Heidelberger Geschichtsverein am 5. Februar 2022 um 18 Uhr bei Artes Liberales, Mittelbadgasse / Ingrimstraße) Hybrid-Veranstaltung, online auf Jitsi:https://meet.jit.si/HeidelbergerLupe.

Der Partei Adolf Hitlers gelang es am 30. Januar 1933, dass ihr „Führer“ zum Chef der Reichsregierung ernannt wurde. Dieser gehörten außerdem noch die Parteigenossen Wilhelm Frick und Hermann Göring an. Aus der Regierungsbeteiligung wurde in den darauffolgenden Monaten die nationalsozialistische Diktatur, in der es keinen parteipolitischen Wettbewerb mehr gab. Für die NSDAP bedeutete dieser Triumph zugleich eine Sinnkrise, denn mit der Eroberung des Staates drohte der Apparat der Partei redundant zu werden. Wo die NSDAP ihren Platz im NS-Staat fand und dadurch ihre eigene Abwicklung verhinderte, beschreibt Joey Rauschenberger in diesem Buch. Am Beispiel der NSDAP in Heidelberg, deren Organisationsstrukturen erstmals dargelegt werden, zeigt der Autor, wie die Partei ihren umfassenden Anspruch auf politisch-weltanschauliche „Erziehung“ der „Volksgenossen“ zur Formung einer homogenen nationalsozialistischen „Volksgemeinschaft“ vor Ort umsetzte und wie sich die neue Funktion der NSDAP auch in deren rasant betriebener Vereinnahmung des öffentlichen Stadtraums niederschlug. Eine methodisch ausgefeilte Kollektivbiographie von über fünfzig Kreisleitern, Kreisamtsleitern und Ortsgruppenleitern analysiert zudem die lokale Führungsschicht der Heidelberger NSDAP und lässt das soziologische Profil dieser Gruppe greifbar werden. Die Studie schließt damit nicht nur eine Lücke der lokalen NS-Forschung, sie hat als exemplarische Fallstudie mit Vorbildcharakter das Potential, auch auf das Feld der allgemeinen NSDAP-Forschung auszustrahlen.



Weitere Neuerscheinungen von HGV-Mitgliedern:

Heike Hawicks, Harald Berger (Hgg.), Marsilius von Inghen und die Niederrheinlande. Zum 625. Todestag des Gründungsrektors der Heidelberger Universität (Beiträge zur Geschichte der Kurpfalz und der Universität Heidelberg 1). Heidelberg 2022
https://www.winter-verlag.de/en/detail/978-3-8253-4897-7/Hawicks_ua_Hg_Marsilius_von_Inghen/







Frank Engehausen, Tatort Heidelberg. Alltagsgeschichten von Repression und Verfolgung 1933–1945. (Campus) Frankfurt 2022

https://www.campus.de/produkt-detail/tatort_heidelberg-17364.html






Franz Werner, Georg Weber 1808–1888. Schulmann, Familienmensch und Universalhistoriker in Heidelberg. (Mattes) Heidelberg 2021, geb., 697 S., 84 Abb., 48,00 € [D], ISBN 978-3-86809-157-1 http://www.mattes.de/buecher/heidelbergensia/978-3-86809-157-1.html Rez.: Florian Schmidgall, in: Heidelberg. Jahrbuch zur Geschichte der Stadt, hg. vom Heidelberger Geschichtsverein, Nr. 26 (2022), S. 281-283



Heike Hawicks (Hg.), Ingo Runde (Hg.), Universitätsmatrikeln im deutschen Südwesten. Bestände, Erschließung und digitale Präsentation. Beiträge zur Tagung im Universitätsarchiv Heidelberg am 16. und 17. Mai 2019 (Heidelberger Schriften zur Universitätsgeschichte, Band 9). Heidelberg 2021 https://www.winter-verlag.de/de/news/ni76401f569b45df11d7ee11/_Universitaetsmatrikeln_im_deutschen_Suedwesten_Online_Praesentation_des_neuen_Bandes_der_Heidelberger_Schriften_zur_Universitaetsgeschichte_am_9_Februar_2021_19_30_Uhr/











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Termine anderer Veranstalter







Vorträge im Friedrich-Ebert-Haus (Eintritt frei):



19. Juli 2022, 19 Uhr: Sina Fabian: Trinken oder nicht Trinken? Debatten um den Umgang mit Alkohol im Kaiserreich und in der Weimarer Republik (Eberthaus)

14. September 2022, 19 Uhr: Eva Gajek: „Aus welchem Grund sind die Millionäre aus der Mode gekommen?“ Eine Wissensgeschichte von Reichtum und Reichen zwischen Kaiserreich und Weimarer Republik (Eberthaus)











Ausstellungen

bis 3. Juli 2022 im Kurpfälzischen Museum: ANGELIKA DIRSCHERL - ECHT JETZT?

ECHT JETZT? Making-of zur nächsten Ausstellung. In einer sechsteiligen Videoreihe wirft Lutz Berger ein wunderbares Licht auf die Arbeiten der Künstlerin Angelika Dirscherl. Ihre Leidenschaft, ihr Knowhow und ihre Persönlichkeit stehen hier im Mittelpunkt. Die Heidelberger Künstlerin bereitet derzeit ihre Ausstellung ECHT JETZT? vor. Auf was man sich freuen darf und was Angelika Dirscherl mit dem Kurpfälzischen Museum verbindet, erfährt man über den untenstehenden Link. https://www.museum-heidelberg.de/Museum-Heidelberg/startseite/ausstellungen/echt+jetzt_.html

18. September 2022-26. Februar 2023: Normannen (Museum Zeughaus C5, Reiss-Engelhorn-Museen Mannheim)

30. September 2022 bis 30. Juli 2023: "Die Welt am Oberrhein" (Ausstellung mit Fotografien von Robert Häusser aus den 1960er Jahren (Museum Zeughaus C5, Reiss-Engelhorn-Museen Mannheim)





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Veranstaltungen des Universitätsarchivs Heidelberg:




13.-14. Oktober 2022: Zur Rezeption von Max Weber in Heidelberg
(Tagung im Universitätsarchiv Heidelberg, Akademiestr. 4, 69117 Heidelberg )

Donnerstag, 13. Oktober 2022

11:00-12:00 Uhr Führung von Folker Reichert (Heidelberg) zum „Weber-Kreis“ auf dem Heidelberger Bergfriedhof

(Steigerweg 20, 69115 Heidelberg, Voranmeldung)

14:30 Uhr

Andreas Cser (Heidelberg) Begrüßung

Ingo Runde (Heidelberg) Organisatorisches

15:00 Uhr

Edith Hanke (München) Marianne Weber, die erste Editorin und Nachlassverwalterin Max Webers

16:15 Uhr

Reinhard Blomert (Berlin) Gab es eine Schule der Heidelberger Soziologie?

17:00 Uhr

Steffen Sigmund (Heidelberg) Das Max Weber Institut an der Universität Heidelberg

18:30 Uhr Öffentlicher Abendvortrag: Wolfgang Schluchter (Heidelberg) Der Heidelberger Soziologentag 1964



Freitag, 14. Oktober 2022

09:15 Uhr

Arno Mohr (Heidelberg) Carl Joachim Friedrich und Max Weber

10:00 Uhr

Jens Hacke (München) Dolf Sternberger und Max Weber

11:15 Uhr

Zoltan Hidas (Budapest) Dieter Henrich und Max Weber

12:00 Uhr

Peter König (Heidelberg) Karl Loewith und Max Weber

13:45 Uhr

Reinhard Mehring (Heidelberg) Max Weber im Briefwechsel zwischen Ernst-Wolfgang Böckenförde und Carl Schmitt

14:30 Uhr

Carmen Dege (Jerusalem/New York) Karl Jaspers und Max Weber

15:45 Uhr

Eberhard Demm (Grenoble) Die Rezeption Max Webers im Alfred Weber-Kreis 1945–1958

16:30 Uhr

Andreas Cser (Heidelberg) Die Rezeption Max Webers im Lexikon „Geschichtliche Grundbegriffe“

Teilnahme-Anmeldung bis zum 31. Juli 2022 unter:

Universitätsarchiv Heidelberg, Akademiestraße 4-8, D-69117 Heidelberg,

Telefon 06221/54-7542, Telefax 06221/54-7706,

e-Mail: archiv@urz.uni-heidelberg.de

max. 60 TeilnehmerInnen, Anmeldung erforderlich

Teilnahmegebühr: 15 EUR, Studierende: 5 EUR, Mitglieder Freundeskreis für Archiv und Museum der Universität Heidelberg e.V.: frei




Weber-Jubiläumsvorträge von 2020:
https://heicast.uni-heidelberg.de/engage/ui/index.html?e=1&p=1&epFrom=67a491a1-4f12-4501-a693-eb9d8fa73ce7




Neuerscheinungen des Universitätsarchivs:

Heike Hawicks, Harald Berger (Hgg.), Marsilius von Inghen und die Niederrheinlande. Zum 625. Todestag des Gründungsrektors der Heidelberger Universität (Beiträge zur Geschichte der Kurpfalz und der Universität Heidelberg 1). Heidelberg 2022
https://www.winter-verlag.de/en/detail/978-3-8253-4897-7/Hawicks_ua_Hg_Marsilius_von_Inghen/



I. Runde/M. Scherer (Hg.), Emil Julius Gumbel: Mathematiker – Publizist – Pazifist. Heidelberg 2022

https://www.winter-verlag.de/de/detail/978-3-8253-4836-6/Runde_ua_Hg_Emil_Julius_Gumbel/



Heike Hawicks (Hg.), Ingo Runde (Hg.), Universitätsmatrikeln im deutschen Südwesten. Bestände, Erschließung und digitale Präsentation. Beiträge zur Tagung im Universitätsarchiv Heidelberg am 16. und 17. Mai 2019 (Heidelberger Schriften zur Universitätsgeschichte, Band 9). Heidelberg 2021

https://www.winter-verlag.de/de/news/ni76401f569b45df11d7ee11/_Universitaetsmatrikeln_im_deutschen_Suedwesten_Online_Praesentation_des_neuen_Bandes_der_Heidelberger_Schriften_zur_Universitaetsgeschichte_am_9_Februar_2021_19_30_Uhr/





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N.B.: Der Eintritt zu den Veranstaltungen des Heidelberger Geschichtsvereins, der Handschuhsheimer Geschichtswerkstatt-Schutzgemeinschaft Heiligenberg und des Freundeskreis für Archiv und Museum der Universität Heidelberg ist i.d.R. frei.

Der für alle offene Stammtisch des HGV findet in normalen Zeiten jeweils am zweiten Donnerstag im ungeraden Monat um 20 Uhr im Restaurant Da Mario, Rohrbacher Straße 3, statt.

Die Handschuhsheimer Geschichtswerkstatt trifft sich jeden letzten Mittwoch im Monat (außer Dezember) um 19.30 Uhr im Gemeindesaal St. Vitus Handschuhsheim, Steubenstaße. Zu allen Veranstaltungen sind Interessierte willkommen. Der Eintritt zu den Veranstaltungen ist frei. Nähere Auskünfte bei Ludwig Haßlinger (06221-439797) https://heiligenberg-handschuhsheim.de/ (Schutzgemeinschaft Heiligenberg-Handschuhsheimer Geschichtswerkstatt e.V.)

Das Ortsmuseum Wieblingen, Helbinghaus, Mannheimer Straße 248, ist in normalen Zeiten an jedem zweiten Sonntag im Monat von 14 bis 17 Uhr geöffnet. (Eintritt frei)

Im Institut für geschichtliche Rechtswissenschaft finden in normalen Zeiten immer wieder interessante Vorträge statt (19 Uhr c.t., Bibliothekssaal des Instituts für geschichtliche Rechtswissenschaft, Friedrich-Ebert-Platz 2, 69117 Heidelberg). Gäste seien herzlich willkommen, heißt es auf der Website http://www.jura.uni-heidelberg.de/igr/hgr/veranstaltungen.html. http://www.deutsches-rechtswoerterbuch.de/aktuell.htm





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N.B.: Das Fehlen mancher interessanter Termine in dieser Zusammenstellung ist keiner wie immer gearteten „Zensur“ geschuldet, sondern ausschließlich der Tatsache, daß besagte Veranstaltungen dem Bearbeiter nicht oder nicht rechtzeitig bekannt wurden.

Hinweis: der Abdruck des Artikels "„Diese Werke sind in ihrer Art unübertrefflich – sie bedeuten eine geschichtliche Wende“. Vor 70 Jahren kam die Neue Musik nach Heidelberg" von Jörg Tröger in "Heidelberg. Jahrbuch des Heidelberger Geschichtsvereins" Nr. 24 (2020), S. 135-142 enthält gravierende formale Fehler und ist daher jetzt in korrigierter Fassung auf folgendem Weg zu finden: Man gehe im Internet auf https://haidelberg-start.jimdo.com/. Es erscheint die Startseite der Webpräsenz des HGV. Hier klicke man auf den Reiter "Jahrbuch". Am Anfang dieser Seite findet man die Möglichkeit, die korrekte vollständige Fassung des Artikels von Jörg Tröger als PDF-Datei herunterzuladen.



INTERESSANTE LINKS

Aus dem Universitätsarchiv: "Für das kulturelle Erbe der Universität von Interesse ist sicher der erfolgreiche Abschluss des von der DFG 2019-21 geförderten Digitalisierungsprojektes, durch das wir nun zentrale Altbestände im Internet zeigen können:

https://www.ub.uni-heidelberg.de/helios/digi/uah_amtsbuecher.html"

Weber-Jubiläumsvorträge von 2020:
https://heicast.uni-heidelberg.de/engage/ui/index.html?e=1&p=1&epFrom=67a491a1-4f12-4501-a693-eb9d8fa73ce7




100 Jahre GGH - Seit 100 Jahren plant und baut die GGH in Heidelberg qualitätsvollen Wohnraum. Entdecken Sie interessante Details zu den Gebäuden, Siedlungen, Quartieren und Projekten der GGH. Erfahren Sie auf 170 Seiten mehr über die Geschichte der GGH und die Entwicklung Heidelbergs. https://100jahre.ggh-heidelberg.de/Buch)

Marchivum: Mannheims historische Zeitungen gehen online: "Unser neues Druckschriftenportal geht an den Start. Dadurch stehen ausgewählte Mannheimer Zeitungen aus den Jahren 1885 bis 1945 frei im Internet zur Verfügung. Rund 300 Zeitungsbände mit insgesamt fast 350.000 Einzelseiten wurden hierfür hochauflösend digitalisiert und mit einer fortschrittlichen Texterkennungssoftware bearbeitet. Weitere bedeutende Druckschriften zur Mannheimer Geschichte werden künftig nach und nach ergänzt. Das Druckschriftenportal ist ein Projekt im Rahmen von "WissensWandel. Digitalprogramm für Bibliotheken und Archive innerhalb von NEUSTART KULTUR“ des Deutschen Bibliotheksverbands e.V., gefördert von der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien." Zum Portal https://druckschriften-digital.marchivum.de/

Joey Rauschenberger, Die NSDAP in Heidelberg [Lokalstudie zu Organisation und Personal der NSDAP im "Dritten Reich"] (Masterarbeit am Historischen Seminar der Universität Heidelberg) Heidelberg 2020

https://www.rnz.de/nachrichten/heidelberg_artikel,-heidelberg-die-nsdap-in-heidelberg-wurde-absolut-vom-mittelstand-dominiert-_arid,607564.html



Report of an American soldier entering Germany in 1945

https://www.ww2online.org/view/joe-pigott#moving-through-germany

Joe Pigott feels that the United States assumed it's position as a world leader as a result of World War 2, however, the country is now losing its respect. He does not feel the United States should have been involved in Vietnam or in the current wars in Iraq and Afghanistan. He feels the significance of having a National WWII Museum is "to remind young people that a price has been paid."



Universität Stanford: Akten der Nürnberger Prozesse sind online

Vor 75 Jahren endeten die Nürnberger Prozesse gegen NS-Kriegsverbrecher. Seit heute sind die Prozessakten weltweit einsehbar: Die Universität Stanford hat sie digitalisiert und durchsuchbar gemacht.

Von Marcus Schuler, ARD-Studio Los Angeles Stand: 01.10.2021 13:55 Uhr

https://www.tagesschau.de/ausland/nuernberger-prozesse-archive-101.html

https://exhibits.stanford.edu/virtual-tribunals/catalog?page=3&q=heidelberg&search=Heidelberg&search_field=search



Taube Archive of the International Military Tribunal (IMT) at Nuremberg (1945-1946)

Description of Collection: The collection in the Virtual Tribunal platform contains approximately 250,000 pages of digitized paper documents (transcripts of the hearings in English, French, German and Russian; written pleadings; evidence exhibits filed by the prosecution and the defense; documents of the Committee for the Investigation and Prosecution of Major War Criminals; the judgment). The official archives of the International Military Tribunal of Nuremberg (the “Nuremberg Trial Archives”) were entrusted to the International Court of Justice (ICJ) in 1950. The ICJ and its Registry are the custodians of the entire archive, which includes the original print documents that are available in digital form here, audio recordings of the trial's proceedings, and evidentiary films.

https://exhibits.stanford.edu/virtual-tribunals/feature/taube-archive-of-the-international-military-tribunal-imt-at-nuremberg-1945-1946





Ehrung für Hans Flor

Wir möchten auf zwei Artikel in der RNZ und dem Mannheimer Morgen vom 20.4.2021 hinweisen, die sich mit der Ehrung für Hans Flor befassen. Hans Flor ist der letzte noch in unserer Region lebende Zeitzeuge der Verfolgung der jüdischen Einwohner, er selbst wurde mit seiner jüdischen Mutter im Februar 1945 nach Theresienstadt deportiert. Die Ehrung erfolgte auf Initative des Heidelberger Jugendtreffs CityCult in der Klingenteichstraße und dessen Leiters Markus Tiemeyer. Sie steht auch in Verbindung mit der Initiative zweier Lehrerinnen und mehrere Schülerinnen des Hölderlin-Gymnasiums, die Hans Flor zu seiner Lebensgeschichte befragten. CityCult steht seit vielen Jahren in Verbindung mit Hans Flor, der dort häufig von seinen Errlebnissen und aus seinem Leben berichtete - so wie in vielen Veranstaltungen in Heidelberg und der Region. Dem RNZ-Bericht ist ein Link zu einem kurzen SWR-Film über Hans Flor angehängt, der heruntergeladen werden kann. Norbert Giovannini

Hier der Link für den Artikel im Mannheimer Morgen: https://www.mannheimer-morgen.de/orte/heidelberg_artikel,-heidelberg-danke-fuer-ihre-offenheit-_arid,1786539.html

Und der Link zum Artikel in der RNZ vom 20. 4. 2021: https://www.rnz.de/nachrichten/heidelberg_artikel,-heidelberg-holocaust-Ueberlebender-hans-flor-machte-jugendliche-zu-zweitzeugen-_arid,660295.html



Wasserwege des Widerstands 1933...

https://nordbaden.dgb.de/++co++c2a3d53e-970b-11eb-b68d-001a4a160123

Ein "Reise"-Führer der etwas anderen Art auf der Homepage des DGB Region Nordbaden: Wasserwege des Widerstands 1933... An einigen Stationen beschreibt der "Reise"-Führer auch die Rettung jüdischer Menschen bzw. deren selbstorganisierte Flucht aus Nazi-Deutschland.




Interview mit
Diplom- Forstwirt Volker Ziesling über die Auswirkungen einer bevorstehenden Abholzung des Mühltalwaldes in Handschuhsheim   (13.03.2021) https://youtu.be/uSvD7eIzGHI -



Liebe Kolleginnen und Kollegen, liebe Interessierte,  sehr gerne möchte ich Sie/euch auf eine Online-Präsentation hinweisen, die  Studierende des Faches Geschichte im vergangenen Wintersemester und den  daran anschließenden Wochen anlässlich des 80. Jahrestages der Deportation  der badischen und saarpfälzischen Jüd*innen in das Internierungslager Gurs  im Süden Frankreichs erarbeitet haben. Die Studierenden haben sich hierfür  intensiv mit Biografien von Opfern dieser Deportation auseinandergesetzt,  die aus verschiedenen Gemeinden Badens und der Pfalz stammten – häufig aus  Orten, in denen die Studierenden sich derzeit coronabedingt aufhalten. Die  Lebensgeschichten haben sie für eine Online-Präsentation zusammengefasst  und eingeordnet.  Diese Präsentation sollte zum Gedenktag an die Opfer des  Nationalsozialismus am 27. Januar 2021 veröffentlicht werden; geschlossene  Bibliotheken und Archive aufgrund der Corona-Lage, dann die Prüfungen am  Ende der Vorlesungszeit und letztlich die Ferienzeit haben die  Fertigstellung verzögert. Doch jetzt ist die Präsentation online. Sie ist  zu finden unter https://www.ph-heidelberg.de/geschichte/projekte/portraets-der-verfolgung-online.html Wir - die teilnehmenden Studierenden und ich - würden uns über Ihren/euren  Besuch auf diesen Seiten freuen, die der Würdigung der Opfer des  Nationalsozialismus und ihrem Gedenken dienen sollen.



Fundament für Keltenland Baden-Württemberg steht. Baden-Württemberg ist dem Ziel, die historische Bedeutung der Kelten im Land sichtbar und erfahrbar zu machen, in den letzten Monaten wichtige Schritte nähergekommen. Wichtige Keltenfundstätten erhielten Förderungen. Das gemeinschaftliche Auftreten der Keltenorte im Land wird gestärkt. https://www.baden-wuerttemberg.de/de/service/presse/pressemitteilung/pid/fundament-fuer-keltenland-baden-wuerttemberg-steht-1/?&pk_medium=newsletter&pk_campaign=210312_newsletter_weekly&pk_source=newsletter_weekly&pk_keyword=kunst_und_kultur



Frieder Hepp im Gespräch über "Friedrich Hölderlin und Heidelberg" https://www.youtube.com/watch?v=qKcszYq2s9Y&feature=emb_rel_end

Interview von Jörg Tröger im Rahmen der Kabinettausstellung "Lange lieb ich dich schon - Friedrich Hölderlin und Heidelberg" im Kurpfälzischen Museum https://youtu.be/saYt5-X-tJU?t=35



Stadtgeschichte Mannheim : Ulrich Nieß 15.01.2021: Ein immersiver Erlebnisort entsteht. Zum Stand der neuen Stadtgeschichtlichen Ausstellung im MARCHIVUM. Im Herbst dieses Jahres ist es endlich so weit. Dann eröffnet im Erdgeschoss die neue Stadtgeschichtliche Ausstellung des MARCHIVUM. Im Frühjahr 2022 wird dann das NS-Dokumentationszentrum im 1. Obergeschoss folgen. https://www.marchivum.de/de/blog/stadtgeschichte-74

Migrationsprojekt nimmt Fahrt auf. In unserem neuen Projekt "Dokumentation Migrationsgeschichte Mannheims" sammeln wir historisch relevante Schriftstücke, Fotos, Filme und sonstige Materialien zur Migrationsgeschichte, bewahren sie für die Nachwelt und erschließen sie für die Öffentlichkeit. Ziel ist, die archivische Überlieferung rund um die Migrationsstadt Mannheim erheblich zu erweitern und zu diversifizieren. Im Mittelpunkt steht die Zuwanderung nach 1945 - von den "Displaced Persons" über Heimatvertriebene und "GastarbeiterInnen" bis hin zu den Flüchtlingen unserer Tage. Die Dokumentation, Erforschung und Vermittlung ihrer Geschichte sind unser Auftrag und eine verantwortungsvolle Aufgabe, die wir gemeinsam mit allen wichtigen AkteurInnen sowie MitbürgerInnen verwirklichen möchten. https://www.marchivum.de/sites/default/files/2021-01/Folder%20Migrationsgeschichte%20im%20MARCHIVUM.pdf





Im Interview mit Bürgermeister Dr. Joachim Gerner erfährt man von den impulsgebenden Plänen der UNESCO Literaturstadt Heidelberg und von der Zusammenarbeit mit dem Centre Dürrenmatt in Neuchâtel https://youtu.be/NEA1lkShyus?t=444



Filmbericht des Kurpfälzischen Museums über des 3D-Scan des Heidenlochs auf dem Heiligenberg: Der Beitrag für den digitalen Tag des offenen Denkmals 2020® enthält spektakuläre Bilder eines neuartigen 3D-Scans. Darüber hinaus erläutern Fachleute für Archäologie und Denkmalpflege das Rätsel um das Heidenloch und präsentieren originale Funde, die man einst aus dessen Tiefe barg. Eine Produktion von artmetropol.tv, Norbert Kaiser (2020). https://youtu.be/bRRPhC7kDoY



Kulturredakteur Jörg Tröger und Museumsdirektor Frieder Hepp laden Sie ein zu einem kurfürstlichen Museumsbesuch. Es geht um die schicksalshafte Zeit- und Lebensgeschichte Elisabeth Augustas, ihr Verhältnis zu Heidelberg und die vielfältigen Bezüge zu den Sammlungen des Kurpfälzischen Museums. Produktion: Jörg Tröger / Kurpfälzisches Museum 2021 https://youtu.be/xATb2gZKBec?t=309



Der Film „Stille Helfer. Rundgang durch die Heidelberger Weststadtist fertig und kann über folgenden Link aufgerufen werden: https://youtu.be/HFj4XPG2SCY Der Film kann auch über die Homepage https://www.gioimweb.de/stille-helfer/ aufgerufen werden. Es handelt sich um einen Rundgang am 3. September durch die Heidelberger Weststadt, zusammen mit der Ba-Wü.-Wissenschaftsministerin Theresia Bauer.



Albert Speer und der Traum von Hollywood (27. 9. 2020) https://www.zdf.de/dokumentation/zdf-history/albert-speer-und-der-traum-von-hollywood-100.html



Unter die Lupe genommen: Die Charta Palatina: Harald Stockert28.08.2020 Die Kartensammlung des MARCHIVUM umfasst mehr als 3.000 Objekte. Darunter auch die Charta Palatina - eine wunderschön gestaltete Karte aus dem Jahr 1774, die vom Kurfürsten Carl Theodor in Auftrag gegeben wurde. Erfahren Sie in diesem kurzen Clip mehr über die Entstehung und Hintergründe dieser historisch bedeutsamen Quelle. https://www.marchivum.de/de/blog/archivschaetze-17



Rätselhaftes Heidenloch - Filmexpedition in die Tiefe (online seit 03.09.2020)
https://www.youtube.com/watch?v=pQ5T1b28Qsc&feature=share



Reiß-Engelhorn-Museen Mannheim

https://98715.seu2.cleverreach.com/m/11827078/588622-daad035054a845953e371470da23fb07

Mannheims Belle Époque - Tanz und Taumel einer Epoche (Videoführung)

https://www.rem-mannheim.de/ausstellungen/belle-epoque/ausstellung/



Vor 75 Jahren: Dokumente zum Kriegsende im Landesarchiv Baden-Württemberg:

Berichte von Gemeinden über die Kriegsereignisse 1945 und das Ausmaß der Zerstörungen im Zweiten Weltkrieg:

https://www.landesarchiv-bw.de/web/65669



Der Dreißigjährige Krieg in der zeitgenössischen Literatur der Kurpfalz

(Vortrag von Prof. Dr. Wilhelm Kühlmann, Germanistisches Seminar Heidelberg, gehalten am 12. Dezember 2019)

https://www.ivr-heidelberg.de/audio-archiv-ws-2019-20



Der Lorscher Codex in Faksimile online: http://archivum-laureshamense-digital.de/de/index.html



Hier sind zwei Links zu der wohl 2013 ins Internet gestellten Video-Dokumentation "Heidelberg Reflections" eines gewissen Joel Wasko: Kurzfassung https://vimeo.com/71280127 (9,20 Minuten), Langfassung https://vimeo.com/71213523 (51,16 Minuten). Begleittext: "The Heidelberg American community has enjoyed 68 years of living in and being a part of Heidelberg since WWII. The American military departs Heidelberg in 2013; it is an event that has impacted many individuals and families, American and German alike. This video captures the memories, experiences, and feelings of people that have been part of this community for many years and consider Heidelberg their home. The video provides a historical and emotive perspective on the closure of the Heidelberg American military facilities and its community." (frdl. Hinweis von Christian Burkhart)



Peter Pauschs Tierkalender: https://www.google.de/search?q=Peter+Pauschs+Tierkalender&client=firefox-b&sa=N&biw=1280&bih=913&tbm=isch&tbo=u&source=univ&ved=0ahUKEwjk2bvXsfLMAhUMDMAKHevJBaE4ChCwBAhL





1.Maifeier 1945 für russische Displaced Persons in Patton Barracks

Russian Displaced Persons Camp, Heidelberg, Germany, May 3, 1945. HSs, male Russian displaced persons marching by. CUs, Charles McDonald and Pat Dunne wearing UNRRA armbands. AV, campsite. Russian men and women dancing and celebrating May Day. Male DPs marching and drilling, training for enlistment in Russian Army. MCUs, children in and around day nursery. EXTs, food is poured from large containers into buckets for distribution to groups of DPs. CU, Russian Maj acting as liaison officer addresses youthful DPs. MSs, civilian bearing bundles and packages arrive at camp gate. AVs, DP camp and surrounding terrain. CU, DPs gathered around bulletin board examine war map. LS, crowd around stage of outdoor theater. EXTs, women ironing clothes and cooking.

https://collections.ushmm.org/search/catalog/irn1003052





Fotos der ehemaligen US-Flächen in Heidelberg

http://www.bundesimmobilien.de/6134449/konversion_rhein_neckar.pdf



Dr. Norbert Giovannini, Ein fast völlig vergessenes Kapitel der Judenverfolgung: Die Polendeportation am 28. Oktober 1938 traf auch Heidelberger Familien

https://www.rnz.de/nachrichten/heidelberg_artikel,-judenverfolgung-in-heidelberg-unsere-ganze-friedliche-stimmung-hatte-sich-so-ploetzlich-in-luft-aufge-_arid,396155.html



Putzen der Stolpersteine in Heidelberg. Ein Beitrag von Peter Pausch zum 9. November 2019

http://www.die-stadtredaktion.de/2018/11/diestadtredaktion/putzen-der-stoplpersteine-in-heidelberg/



Hospital – Halle – Bürgerbeteiligung- Beitrag von Hans-Jürgen Fuchs

https://www.stadtteilverein-rohrbach.de/



Füllhaltermuseum – Altes Rathaus Handschuhsheim: Das Füllhaltermuseum im Alten Rathaus Handschuhsheim ist in normalen Zeiten jeweils am 2. und 4. Sonntag im Monat von 15 -18 Uhr geöffnet. Ein Besuch lohnt!



Das Programm Natürlich Heidelberg für 2021 steht online: http://natuerlich.heidelberg.de/programm/index.php?kathaupt=223 www.natuerlich.heidelberg.de



Das Museum Haus Cajeth, das aufgrund der derzeitigen Lage nicht besucht werden kann, hat für seine Ausstellung Hölderlin und die Brüder Grimm – geschrieben und assembliert von Ruth Tesmar und gestickt von Gertrud Hübner-Nauhaus eine Internetpräsentation gestaltet. Geboten werden neben einführenden Texten ein filmischer Rundgang durch die Schau sowie die Fotos der gezeigten Werke. https://www.cajeth.de/2020/03/hoelderlin-und-die-brueder-grimm/



Universitätsarchiv: Im Fokus: Max Weber. Vorträge und Podiusmdiskussion — https://www.uni-heidelberg.de/de/heionline/im-fokus-max-weber

Die Tagung "Max Weber in Heidelberg" im Universitätsarchiv wird auf den 14.-15. Juni 2021 verschoben

https://www.youtube.com/watch?v=i5n3Xk5Gtl4&list=PLuRaSnb3n4kRrNCXpl_B8pFuO65-AXop-&index=1

Im Fokus: Max Weber und der Heidelberger Gelehrtenkreis (Vortrag auf heiONLINE abrufbar) Die Gesprächszirkel mit Freunden und Kollegen, jüngeren Wissenschaftlern und ausgewählten Studenten, die sonntags in seinem Haus stattfanden, gelten als Keimzelle des vielzitierten „Mythos von Heidelberg“, der bis heute fortlebt: „Max Weber und der Heidelberger Gelehrtenkreis“ ist Thema eines Vortrags, den der Soziologe Prof. Dr. Wolfgang Schluchter (Heidelberg) hält. Ursprünglich als Teil einer Max-Weber-Tagung des Universitätsarchivs geplant, kann der Beitrag vom 22. Juni 2020 an über heiONLINE – das zentrale Portal der Ruperto Carola mit Vorträgen, Diskussionsrunden und Podcasts in digitalen Formaten – als Videoaufzeichnung abgerufen werden. Anlässlich des 100. Todestages Webers wendet sich die Universität Heidelberg unter dem Oberthema „Im Fokus: Max Weber“ mit verschiedenen virtuellen Angeboten an die breite Öffentlichkeit.

An der Wende vom 19. zum 20. Jahrhundert entwickelte sich die Universität Heidelberg zu einem Zentrum kulturwissenschaftlicher Forschung. Maßgeblich daran beteiligt waren drei Personen, die nacheinander an die Universität berufen wurden: Georg Jellinek, Ernst Troeltsch und Max Weber. Der intensive Gedankenaustausch der Wissenschaftler – so Prof. Schluchter – fand seinen Niederschlag auch im sogenannten Eranos-Kreis, der von 1904 bis 1909 regelmäßig tagte. Nach dessen Auflösung wechselte der Ort der Zusammenkünfte und Diskussionen in das heutige Max-Weber-Haus, in dem von 1910 an Max Weber und Ernst Troeltsch wohnten. In seinem Vortrag wird Prof. Schluchter diese Zusammenhänge erörtern und insbesondere zeigen, welche Rolle Max Weber dabei spielte. Wolfgang Schluchter, von 1976 bis 2006 Professor für Soziologie an der Ruperto Carola, gehört zum Herausgebergremium der Max-Weber-Gesamtausgabe, die 2020 nach 45-jähriger Arbeit mit 47 Bänden abgeschlossen werden konnte.

Der als einer der Gründerväter der deutschen Soziologie noch heute einflussreiche Max Weber (1864 bis 1920) steht im Fokus von zwei Veranstaltungsangeboten an der Universität Heidelberg, die in diesem Sommersemester im digitalen Format an die Öffentlichkeit treten: Im Rahmen der „Studium Generale“-Vortragsreihe „Entfesselt: Kapitalismus, Religion und Demokratie“ wird vor allem die breite wissenschaftliche Rezeption Max Webers thematisiert. Drei weitere Beiträge der Tagung „Max Weber in Heidelberg“, die Mitte Juni im Universitätsarchiv stattfinden sollte, beschäftigen sich mit biografischen Fragestellungen. Dazu referieren der Soziologe Prof. Dr. Dirk Kaesler (Marburg), der Historiker Prof. Dr. Gangolf Hübinger (Frankfurt/Oder) und der Journalist Jürgen Kaube, der einer der Herausgeber der Frankfurter Allgemeinen Zeitung ist. Die Vorträge im Rahmen des Studium Generale und die Tagungsbeiträge werden aufgezeichnet und sind dann jeweils montags über heiONLINE abrufbar.



Kurpfälzisches Museum online: die Ausstellungshighlights unserer Sonderausstellung „Herkules – Unsterblicher Held“! Sie sind auf unserer Website https://www.museum-heidelberg.de/Museum-Heidelberg/herkules+_+unsterblicher+held.html und auf unserem youtube-Kanal https://www.youtube.com/channel/UCWVz-08Oclr3Q1u5BH_Nuhw sowie auf facebook zu sehen.

Info: Das Kurpfälzische Museum bietet auf seiner Homepage www.museum-heidelberg.de einen Streifzug durch die wichtigsten Exponate seiner Sammlung sowie Einblicke in die Ausstellungen zu Hölderlin und Dürrenmatt.


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Gurs 1940. Die Deportation der jüdischen Bevölkerung aus Baden, der Pfalz und dem Saarland

Am 22. Oktober 1940, dem vorletzten Tag des jüdischen Laubhüttenfestes, holten in Baden, dem Saargebiet und der Pfalz Polizeibeamte und Gestapoleute in der ersten großen Deportationsaktion deutscher Staatsbürger aus dem damaligen Deutschen Reich rund 6.500 Mitbürgerinnen und Mitbürger, die jüdischen Glaubens waren oder die den Nationalsozialisten als Juden galten, aus ihren Häusern und Wohnungen. Sie wurden von Sammelpunkten aus in tagelangen strapaziösen Zugtransporten nach Gurs ins Vorland der französischen Pyrenäen verschleppt. Für zwei Drittel von ihnen bedeutete die Deportation den Tod. Entweder starben sie an Entkräftung, Krankheiten und Unterversorgung oder sie wurden ab August 1942 in die Vernichtungslager im besetzten Osteuropa verbracht und ermordet.

Anlässlich des 80. Gedenktags der Deportation nach Gurs hat das Landesarchiv Baden-Württemberg begonnen, eine Datenbank mit den Biogrammen der verschleppten Bürgerinnen und Bürger zu erarbeiten, um die Erinnerung an dieses Verbrechen wach zu halten. Jedes einzelnen Menschen soll in seiner Individualität und Würde gedacht werden.

Die Datenbank versteht sich als Einstiegshilfe zu den verstreuten biografischen Informationen über die Deportationsaktion des 22. Oktober 1940 und stützt sich somit stark auf die Forschungsergebnisse zahlreicher ehrenamtlicher Initiativen, Archive und anderer Kultureinrichtungen sowie von Institutionen der historisch-politischen Bildungsarbeit in den Ländern Baden-Württemberg, Rheinland-Pfalz und Saarland. Die Datenbank soll im Herbst 2021 fertig gestellt werden.

Das Projekt wird federführend betreut durch das Generallandesarchiv Karlsruhe. Es entsteht in Zusammenarbeit mit der Israelitischen Religionsgemeinschaft Baden.

Die Finanzierung des Projekts erfolgt durch die Länder Baden-Württemberg, Rheinland-Pfalz und Saarland sowie die Städte, Gemeinden und den Bezirksverband Pfalz, die in der Arbeitsgemeinschaft zur Unterhaltung und Pflege des Deportiertenfriedhofs in Gurs zusammenarbeiten.

Rückfragen und Anregungen zu dem Projekt sind willkommen: glakarlsruhe@la-bw.de