-​Heidelberger Geschichtsverein e.V. (HGV)

Termine fremder Veranstalter (ohne Gewähr)

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TERMINE

(ohne Gewähr)



Verdrängte Opfer: Mannheim und die NS-"Euthanasie"-Verbrechen

MI, 1.12. 2021, 18 Uhr | MARCHIVUM, Friedrich-Walter-Saal (6. OG) und zusätzlicher Stream auf www.marchivum.de

Vortrag | Die Ermordung psychisch kranker und behinderter Menschen durch die Nationalsozialisten war der erste industrielle Massenmord der Geschichte. In einem dreijährigen Forschungsprojekt konnte nun nachgewiesen werden, dass auch über eintausend Mannheimer*innen diesem Verbrecher zum Opfer fielen. Die Historikerin Dr. Lea Oberländer berichtet von der schwierigen Suche nach den "verdrängten Opfern", beleuchtet deren Schicksale und geht der Frage nach, welche Rolle die Stadt Mannheim im System der "Euthanasie"-Verbrechen spielte.

Mit Dr. Lea Oberländer

Der Stream steht im Anschluss an die Veranstaltung für eine Woche auf unserer Homepage zur Verfügung.



"Ein Arzt wurde nicht hinzugezogen..." - Leben und Sterben von Mannheimer Zwangsarbeiter*innen 1939-1945

MI, 8.12. 2021, 18 Uhr | MARCHIVUM, Friedrich-Walter-Saal (6. OG) und zusätzlicher Stream auf www.marchivum.de

Vortrag | Tausende leisteten während der Kriegsjahre Zwangsarbeit am Industriestandort Mannheim - Männer, Frauen und Kinder. Viele Hundert starben durch Unterversorgung und unsichere Arbeitsbedingungen. Wer waren diese Menschen? Und was können uns Dokumente über ihre Mannheimer Zeit verraten?

Mit Louisa van der Does

Der Stream steht im Anschluss an die Veranstaltung für eine Woche auf unserer Homepage zur Verfügung.



Veranstaltungen des Heidelberger Geschichtsvereins:



ABGESAGT: Freitag, 10. Dezember 2021, 19 Uhr: Erlesenes Heidelberg. Der Heidelberger Geschichtsverein stellt aktuelle Neuerscheinungen zur Stadtgeschichte vor (Veranstalter: HGV und Stadtbücherei)

16. Dezember 2021: Joey Rauschenberger, Die NSDAP in Heidelberg. Lokalstudie zu Organisation und Personal der NSDAP im "Dritten Reich" (Beiträge zur Heidelberger Stadtgeschichte 2) (Mattes) Heidelberg 2021 erscheint


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Ausstellungen

bis 30. Januar 2022: Verschleppung von Juden aus Südwestdeutschland. (Ausstellung des Museums der Stadt Weinheim, Amtsgasse 2)



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2022

Samstag, 8. Januar 2022: 28. Ziegelhausen Spaziergang. Treffpunkt um 14.20 Uhr an der Bushaltestelle Neckarschule oder/und 15.00 Uhr am Waldrand am Schönauer Abtweg (an den beiden öffentlichen Sitzbänken) - bei jedem Wetter - Förster Lörsch hat sich freundlicher Weise bereit erklärt, uns durch den Ziegelhäuser Wald zu führen. Der Spaziergang endet 16.30 Uhr vor Einbruch der Dunkelheit. Um die Sicherheitsvorschriften zu erfüllen, werden wir diesmal einen Liste der Teilnehmer führen. Für unsere Planung wären wir diesmal auch für eine Anmeldung per E-Mail dankbar: roselinde.schwalm(et-Zeichen)gmx.de

Mittwoch, 26. Januar 2022, 19.30 Uhr: Handschuhsheimer Geschichtswerkstatt (Gemeindesaal St. Vitus Handschuhsheim, Steubenstaße. Gäste willkommen)

9. Februar 2022: 5 Jahre "Die Universität Heidelberg im Nationalsozialismus" Erinnerung an die Entstehung eines Buches und Aufgaben für die Zukunft (Institut für Geschichte und Ethik der Medizin der Universität Heidelberg)

Natürlich Heidelberg: Führungen mit Tobias Städtler 2022 (in Zusamenarbeit mit dem Heidelberger Geschichtsverein)

Was Geländeformen an der Hohen Straße erzählen

Sonntag, 10. April 2022 (Ersatztermin Samstag, 9. April)



Spannende Erdgeschichte rund um das Mausbachtal

Samstag, 30. April 2022 (Ersatztermin Samstag, 21. Mai)

und

Samstag, 24. September 2022 (Ersatztermin Sonntag, 25. September)



Vulkan, Erdrutsch und Tornado in Ziegelhausen

Samstag, 7. Mai 2022 (Ersatztermin Samstag, 14. Mai)



Hohlweg, Pinge, Weinterrasse – Spuren im Gelände

Samstag, 10. September 2022 (Ersatztermin Samstag, 3. September)



Durch die Schweiz ins Meer – Buntsandstein

Samstag, 8. Oktober 2022 (Ersatztermin Samstag, 15. Oktober)





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N.B.: Der Eintritt zu den Veranstaltungen des Heidelberger Geschichtsvereins, der Handschuhsheimer Geschichtswerkstatt-Schutzgemeinschaft Heiligenberg und des Freundeskreis für Archiv und Museum der Universität Heidelberg ist i.d.R. frei.

Der für alle offene Stammtisch des HGV findet in normalen Zeiten jeweils am zweiten Donnerstag im ungeraden Monat um 20 Uhr im Restaurant Da Mario, Rohrbacher Straße 3, statt.

Die Handschuhsheimer Geschichtswerkstatt trifft sich jeden letzten Mittwoch im Monat (außer Dezember) um 19.30 Uhr im Gemeindesaal St. Vitus Handschuhsheim, Steubenstaße. Zu allen Veranstaltungen sind Interessierte willkommen. Der Eintritt zu den Veranstaltungen ist frei. Nähere Auskünfte bei Ludwig Haßlinger (06221-439797) https://heiligenberg-handschuhsheim.de/ (Schutzgemeinschaft Heiligenberg-Handschuhsheimer Geschichtswerkstatt e.V.)

Das Ortsmuseum Wieblingen, Helbinghaus, Mannheimer Straße 248, ist in normalen Zeiten an jedem zweiten Sonntag im Monat von 14 bis 17 Uhr geöffnet. (Eintritt frei)

Im Institut für geschichtliche Rechtswissenschaft finden in normalen Zeiten immer wieder interessante Vorträge statt (19 Uhr c.t., Bibliothekssaal des Instituts für geschichtliche Rechtswissenschaft, Friedrich-Ebert-Platz 2, 69117 Heidelberg). Gäste seien herzlich willkommen, heißt es auf der Website http://www.jura.uni-heidelberg.de/igr/hgr/veranstaltungen.html. http://www.deutsches-rechtswoerterbuch.de/aktuell.htm





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Erlesenes Heidelberg. Der Heidelberger Geschichtsverein stellt aktuelle Neuerscheinungen zur Stadtgeschichte vor (Veranstalter: HGV und Stadtbücherei). Unter diesem Link finden Sie die Buchbesprechungen.



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N.B.: Das Fehlen mancher interessanter Termine in dieser Zusammenstellung ist keiner wie immer gearteten „Zensur“ geschuldet, sondern ausschließlich der Tatsache, daß besagte Veranstaltungen dem Bearbeiter nicht oder nicht rechtzeitig bekannt wurden.

Hinweis: der Abdruck des Artikels "„Diese Werke sind in ihrer Art unübertrefflich – sie bedeuten eine geschichtliche Wende“. Vor 70 Jahren kam die Neue Musik nach Heidelberg" von Jörg Tröger in "Heidelberg. Jahrbuch des Heidelberger Geschichtsvereins" Nr. 24 (2020), S. 135-142 enthält gravierende formale Fehler und ist daher jetzt in korrigierter Fassung auf folgendem Weg zu finden: Man gehe im Internet auf https://haidelberg-start.jimdo.com/. Es erscheint die Startseite der Webpräsenz des HGV. Hier klicke man auf den Reiter "Jahrbuch". Am Anfang dieser Seite findet man die Möglichkeit, die korrekte vollständige Fassung des Artikels von Jörg Tröger als PDF-Datei herunterzuladen.



INTERESSANTE LINKS



Marchivum: Mannheims historische Zeitungen gehen online: "Unser neues Druckschriftenportal geht an den Start. Dadurch stehen ausgewählte Mannheimer Zeitungen aus den Jahren 1885 bis 1945 frei im Internet zur Verfügung. Rund 300 Zeitungsbände mit insgesamt fast 350.000 Einzelseiten wurden hierfür hochauflösend digitalisiert und mit einer fortschrittlichen Texterkennungssoftware bearbeitet. Weitere bedeutende Druckschriften zur Mannheimer Geschichte werden künftig nach und nach ergänzt. Das Druckschriftenportal ist ein Projekt im Rahmen von "WissensWandel. Digitalprogramm für Bibliotheken und Archive innerhalb von NEUSTART KULTUR“ des Deutschen Bibliotheksverbands e.V., gefördert von der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien." Zum Portal https://druckschriften-digital.marchivum.de/

Joey Rauschenberger, Die NSDAP in Heidelberg [Lokalstudie zu Organisation und Personal der NSDAP im "Dritten Reich"] (Masterarbeit am Historischen Seminar der Universität Heidelberg) Heidelberg 2020

https://www.rnz.de/nachrichten/heidelberg_artikel,-heidelberg-die-nsdap-in-heidelberg-wurde-absolut-vom-mittelstand-dominiert-_arid,607564.html



Report of an American soldier entering Germany in 1945

https://www.ww2online.org/view/joe-pigott#moving-through-germany

Joe Pigott feels that the United States assumed it's position as a world leader as a result of World War 2, however, the country is now losing its respect. He does not feel the United States should have been involved in Vietnam or in the current wars in Iraq and Afghanistan. He feels the significance of having a National WWII Museum is "to remind young people that a price has been paid."



Universität Stanford: Akten der Nürnberger Prozesse sind online

Vor 75 Jahren endeten die Nürnberger Prozesse gegen NS-Kriegsverbrecher. Seit heute sind die Prozessakten weltweit einsehbar: Die Universität Stanford hat sie digitalisiert und durchsuchbar gemacht.

Von Marcus Schuler, ARD-Studio Los Angeles Stand: 01.10.2021 13:55 Uhr

https://www.tagesschau.de/ausland/nuernberger-prozesse-archive-101.html

https://exhibits.stanford.edu/virtual-tribunals/catalog?page=3&q=heidelberg&search=Heidelberg&search_field=search



Taube Archive of the International Military Tribunal (IMT) at Nuremberg (1945-1946)

Description of Collection: The collection in the Virtual Tribunal platform contains approximately 250,000 pages of digitized paper documents (transcripts of the hearings in English, French, German and Russian; written pleadings; evidence exhibits filed by the prosecution and the defense; documents of the Committee for the Investigation and Prosecution of Major War Criminals; the judgment). The official archives of the International Military Tribunal of Nuremberg (the “Nuremberg Trial Archives”) were entrusted to the International Court of Justice (ICJ) in 1950. The ICJ and its Registry are the custodians of the entire archive, which includes the original print documents that are available in digital form here, audio recordings of the trial's proceedings, and evidentiary films.

https://exhibits.stanford.edu/virtual-tribunals/feature/taube-archive-of-the-international-military-tribunal-imt-at-nuremberg-1945-1946





Ehrung für Hans Flor

Wir möchten auf zwei Artikel in der RNZ und dem Mannheimer Morgen vom 20.4.2021 hinweisen, die sich mit der Ehrung für Hans Flor befassen. Hans Flor ist der letzte noch in unserer Region lebende Zeitzeuge der Verfolgung der jüdischen Einwohner, er selbst wurde mit seiner jüdischen Mutter im Februar 1945 nach Theresienstadt deportiert. Die Ehrung erfolgte auf Initative des Heidelberger Jugendtreffs CityCult in der Klingenteichstraße und dessen Leiters Markus Tiemeyer. Sie steht auch in Verbindung mit der Initiative zweier Lehrerinnen und mehrere Schülerinnen des Hölderlin-Gymnasiums, die Hans Flor zu seiner Lebensgeschichte befragten. CityCult steht seit vielen Jahren in Verbindung mit Hans Flor, der dort häufig von seinen Errlebnissen und aus seinem Leben berichtete - so wie in vielen Veranstaltungen in Heidelberg und der Region. Dem RNZ-Bericht ist ein Link zu einem kurzen SWR-Film über Hans Flor angehängt, der heruntergeladen werden kann. Norbert Giovannini

Hier der Link für den Artikel im Mannheimer Morgen: https://www.mannheimer-morgen.de/orte/heidelberg_artikel,-heidelberg-danke-fuer-ihre-offenheit-_arid,1786539.html

Und der Link zum Artikel in der RNZ vom 20. 4. 2021: https://www.rnz.de/nachrichten/heidelberg_artikel,-heidelberg-holocaust-Ueberlebender-hans-flor-machte-jugendliche-zu-zweitzeugen-_arid,660295.html



Wasserwege des Widerstands 1933...

https://nordbaden.dgb.de/++co++c2a3d53e-970b-11eb-b68d-001a4a160123

Ein "Reise"-Führer der etwas anderen Art auf der Homepage des DGB Region Nordbaden: Wasserwege des Widerstands 1933... An einigen Stationen beschreibt der "Reise"-Führer auch die Rettung jüdischer Menschen bzw. deren selbstorganisierte Flucht aus Nazi-Deutschland.




Interview mit Diplom- Forstwirt Volker Ziesling über die Auswirkungen einer bevorstehenden Abholzung des Mühltalwaldes in Handschuhsheim   (13.03.2021) https://youtu.be/uSvD7eIzGHI -



Liebe Kolleginnen und Kollegen, liebe Interessierte,  sehr gerne möchte ich Sie/euch auf eine Online-Präsentation hinweisen, die  Studierende des Faches Geschichte im vergangenen Wintersemester und den  daran anschließenden Wochen anlässlich des 80. Jahrestages der Deportation  der badischen und saarpfälzischen Jüd*innen in das Internierungslager Gurs  im Süden Frankreichs erarbeitet haben. Die Studierenden haben sich hierfür  intensiv mit Biografien von Opfern dieser Deportation auseinandergesetzt,  die aus verschiedenen Gemeinden Badens und der Pfalz stammten – häufig aus  Orten, in denen die Studierenden sich derzeit coronabedingt aufhalten. Die  Lebensgeschichten haben sie für eine Online-Präsentation zusammengefasst  und eingeordnet.  Diese Präsentation sollte zum Gedenktag an die Opfer des  Nationalsozialismus am 27. Januar 2021 veröffentlicht werden; geschlossene  Bibliotheken und Archive aufgrund der Corona-Lage, dann die Prüfungen am  Ende der Vorlesungszeit und letztlich die Ferienzeit haben die  Fertigstellung verzögert. Doch jetzt ist die Präsentation online. Sie ist  zu finden unter https://www.ph-heidelberg.de/geschichte/projekte/portraets-der-verfolgung-online.html Wir - die teilnehmenden Studierenden und ich - würden uns über Ihren/euren  Besuch auf diesen Seiten freuen, die der Würdigung der Opfer des  Nationalsozialismus und ihrem Gedenken dienen sollen.



Fundament für Keltenland Baden-Württemberg steht. Baden-Württemberg ist dem Ziel, die historische Bedeutung der Kelten im Land sichtbar und erfahrbar zu machen, in den letzten Monaten wichtige Schritte nähergekommen. Wichtige Keltenfundstätten erhielten Förderungen. Das gemeinschaftliche Auftreten der Keltenorte im Land wird gestärkt. https://www.baden-wuerttemberg.de/de/service/presse/pressemitteilung/pid/fundament-fuer-keltenland-baden-wuerttemberg-steht-1/?&pk_medium=newsletter&pk_campaign=210312_newsletter_weekly&pk_source=newsletter_weekly&pk_keyword=kunst_und_kultur



Frieder Hepp im Gespräch über "Friedrich Hölderlin und Heidelberg" https://www.youtube.com/watch?v=qKcszYq2s9Y&feature=emb_rel_end

Interview von Jörg Tröger im Rahmen der Kabinettausstellung "Lange lieb ich dich schon - Friedrich Hölderlin und Heidelberg" im Kurpfälzischen Museum https://youtu.be/saYt5-X-tJU?t=35



Stadtgeschichte Mannheim : Ulrich Nieß 15.01.2021: Ein immersiver Erlebnisort entsteht. Zum Stand der neuen Stadtgeschichtlichen Ausstellung im MARCHIVUM. Im Herbst dieses Jahres ist es endlich so weit. Dann eröffnet im Erdgeschoss die neue Stadtgeschichtliche Ausstellung des MARCHIVUM. Im Frühjahr 2022 wird dann das NS-Dokumentationszentrum im 1. Obergeschoss folgen. https://www.marchivum.de/de/blog/stadtgeschichte-74

Migrationsprojekt nimmt Fahrt auf. In unserem neuen Projekt "Dokumentation Migrationsgeschichte Mannheims" sammeln wir historisch relevante Schriftstücke, Fotos, Filme und sonstige Materialien zur Migrationsgeschichte, bewahren sie für die Nachwelt und erschließen sie für die Öffentlichkeit. Ziel ist, die archivische Überlieferung rund um die Migrationsstadt Mannheim erheblich zu erweitern und zu diversifizieren. Im Mittelpunkt steht die Zuwanderung nach 1945 - von den "Displaced Persons" über Heimatvertriebene und "GastarbeiterInnen" bis hin zu den Flüchtlingen unserer Tage. Die Dokumentation, Erforschung und Vermittlung ihrer Geschichte sind unser Auftrag und eine verantwortungsvolle Aufgabe, die wir gemeinsam mit allen wichtigen AkteurInnen sowie MitbürgerInnen verwirklichen möchten. https://www.marchivum.de/sites/default/files/2021-01/Folder%20Migrationsgeschichte%20im%20MARCHIVUM.pdf





Im Interview mit Bürgermeister Dr. Joachim Gerner erfährt man von den impulsgebenden Plänen der UNESCO Literaturstadt Heidelberg und von der Zusammenarbeit mit dem Centre Dürrenmatt in Neuchâtel https://youtu.be/NEA1lkShyus?t=444



Filmbericht des Kurpfälzischen Museums über des 3D-Scan des Heidenlochs auf dem Heiligenberg: Der Beitrag für den digitalen Tag des offenen Denkmals 2020® enthält spektakuläre Bilder eines neuartigen 3D-Scans. Darüber hinaus erläutern Fachleute für Archäologie und Denkmalpflege das Rätsel um das Heidenloch und präsentieren originale Funde, die man einst aus dessen Tiefe barg. Eine Produktion von artmetropol.tv, Norbert Kaiser (2020). https://youtu.be/bRRPhC7kDoY



Kulturredakteur Jörg Tröger und Museumsdirektor Frieder Hepp laden Sie ein zu einem kurfürstlichen Museumsbesuch. Es geht um die schicksalshafte Zeit- und Lebensgeschichte Elisabeth Augustas, ihr Verhältnis zu Heidelberg und die vielfältigen Bezüge zu den Sammlungen des Kurpfälzischen Museums. Produktion: Jörg Tröger / Kurpfälzisches Museum 2021 https://youtu.be/xATb2gZKBec?t=309



Der Film „Stille Helfer. Rundgang durch die Heidelberger Weststadt“ ist fertig und kann über folgenden Link aufgerufen werden: https://youtu.be/HFj4XPG2SCY Der Film kann auch über die Homepage https://www.gioimweb.de/stille-helfer/ aufgerufen werden. Es handelt sich um einen Rundgang am 3. September durch die Heidelberger Weststadt, zusammen mit der Ba-Wü.-Wissenschaftsministerin Theresia Bauer.



Albert Speer und der Traum von Hollywood (27. 9. 2020) https://www.zdf.de/dokumentation/zdf-history/albert-speer-und-der-traum-von-hollywood-100.html



Unter die Lupe genommen: Die Charta Palatina: Harald Stockert28.08.2020 Die Kartensammlung des MARCHIVUM umfasst mehr als 3.000 Objekte. Darunter auch die Charta Palatina - eine wunderschön gestaltete Karte aus dem Jahr 1774, die vom Kurfürsten Carl Theodor in Auftrag gegeben wurde. Erfahren Sie in diesem kurzen Clip mehr über die Entstehung und Hintergründe dieser historisch bedeutsamen Quelle. https://www.marchivum.de/de/blog/archivschaetze-17



Rätselhaftes Heidenloch - Filmexpedition in die Tiefe (online seit 03.09.2020)
https://www.youtube.com/watch?v=pQ5T1b28Qsc&feature=share



Reiß-Engelhorn-Museen Mannheim

https://98715.seu2.cleverreach.com/m/11827078/588622-daad035054a845953e371470da23fb07

Mannheims Belle Époque - Tanz und Taumel einer Epoche (Videoführung)

https://www.rem-mannheim.de/ausstellungen/belle-epoque/ausstellung/



Vor 75 Jahren: Dokumente zum Kriegsende im Landesarchiv Baden-Württemberg:

Berichte von Gemeinden über die Kriegsereignisse 1945 und das Ausmaß der Zerstörungen im Zweiten Weltkrieg:

https://www.landesarchiv-bw.de/web/65669



Der Dreißigjährige Krieg in der zeitgenössischen Literatur der Kurpfalz

(Vortrag von Prof. Dr. Wilhelm Kühlmann, Germanistisches Seminar Heidelberg, gehalten am 12. Dezember 2019)

https://www.ivr-heidelberg.de/audio-archiv-ws-2019-20



Der Lorscher Codex in Faksimile online: http://archivum-laureshamense-digital.de/de/index.html



Hier sind zwei Links zu der wohl 2013 ins Internet gestellten Video-Dokumentation "Heidelberg Reflections" eines gewissen Joel Wasko: Kurzfassung https://vimeo.com/71280127 (9,20 Minuten), Langfassung https://vimeo.com/71213523 (51,16 Minuten). Begleittext: "The Heidelberg American community has enjoyed 68 years of living in and being a part of Heidelberg since WWII. The American military departs Heidelberg in 2013; it is an event that has impacted many individuals and families, American and German alike. This video captures the memories, experiences, and feelings of people that have been part of this community for many years and consider Heidelberg their home. The video provides a historical and emotive perspective on the closure of the Heidelberg American military facilities and its community." (frdl. Hinweis von Christian Burkhart)



Peter Pauschs Tierkalender: https://www.google.de/search?q=Peter+Pauschs+Tierkalender&client=firefox-b&sa=N&biw=1280&bih=913&tbm=isch&tbo=u&source=univ&ved=0ahUKEwjk2bvXsfLMAhUMDMAKHevJBaE4ChCwBAhL





1.Maifeier 1945 für russische Displaced Persons in Patton Barracks

Russian Displaced Persons Camp, Heidelberg, Germany, May 3, 1945. HSs, male Russian displaced persons marching by. CUs, Charles McDonald and Pat Dunne wearing UNRRA armbands. AV, campsite. Russian men and women dancing and celebrating May Day. Male DPs marching and drilling, training for enlistment in Russian Army. MCUs, children in and around day nursery. EXTs, food is poured from large containers into buckets for distribution to groups of DPs. CU, Russian Maj acting as liaison officer addresses youthful DPs. MSs, civilian bearing bundles and packages arrive at camp gate. AVs, DP camp and surrounding terrain. CU, DPs gathered around bulletin board examine war map. LS, crowd around stage of outdoor theater. EXTs, women ironing clothes and cooking.

https://collections.ushmm.org/search/catalog/irn1003052





Fotos der ehemaligen US-Flächen in Heidelberg

http://www.bundesimmobilien.de/6134449/konversion_rhein_neckar.pdf



Dr. Norbert Giovannini, Ein fast völlig vergessenes Kapitel der Judenverfolgung: Die Polendeportation am 28. Oktober 1938 traf auch Heidelberger Familien

https://www.rnz.de/nachrichten/heidelberg_artikel,-judenverfolgung-in-heidelberg-unsere-ganze-friedliche-stimmung-hatte-sich-so-ploetzlich-in-luft-aufge-_arid,396155.html



Putzen der Stolpersteine in Heidelberg. Ein Beitrag von Peter Pausch zum 9. November 2019

http://www.die-stadtredaktion.de/2018/11/diestadtredaktion/putzen-der-stoplpersteine-in-heidelberg/



Hospital – Halle – Bürgerbeteiligung- Beitrag von Hans-Jürgen Fuchs

https://www.stadtteilverein-rohrbach.de/



Füllhaltermuseum – Altes Rathaus Handschuhsheim: Das Füllhaltermuseum im Alten Rathaus Handschuhsheim ist in normalen Zeiten jeweils am 2. und 4. Sonntag im Monat von 15 -18 Uhr geöffnet. Ein Besuch lohnt!



Das Programm Natürlich Heidelberg für 2021 steht online: http://natuerlich.heidelberg.de/programm/index.php?kathaupt=223 www.natuerlich.heidelberg.de



Das Museum Haus Cajeth, das aufgrund der derzeitigen Lage nicht besucht werden kann, hat für seine Ausstellung Hölderlin und die Brüder Grimm – geschrieben und assembliert von Ruth Tesmar und gestickt von Gertrud Hübner-Nauhaus eine Internetpräsentation gestaltet. Geboten werden neben einführenden Texten ein filmischer Rundgang durch die Schau sowie die Fotos der gezeigten Werke. https://www.cajeth.de/2020/03/hoelderlin-und-die-brueder-grimm/



Universitätsarchiv: Im Fokus: Max Weber. Vorträge und Podiusmdiskussion — https://www.uni-heidelberg.de/de/heionline/im-fokus-max-weber

Die Tagung "Max Weber in Heidelberg" im Universitätsarchiv wird auf den 14.-15. Juni 2021 verschoben

https://www.youtube.com/watch?v=i5n3Xk5Gtl4&list=PLuRaSnb3n4kRrNCXpl_B8pFuO65-AXop-&index=1

Im Fokus: Max Weber und der Heidelberger Gelehrtenkreis (Vortrag auf heiONLINE abrufbar) Die Gesprächszirkel mit Freunden und Kollegen, jüngeren Wissenschaftlern und ausgewählten Studenten, die sonntags in seinem Haus stattfanden, gelten als Keimzelle des vielzitierten „Mythos von Heidelberg“, der bis heute fortlebt: „Max Weber und der Heidelberger Gelehrtenkreis“ ist Thema eines Vortrags, den der Soziologe Prof. Dr. Wolfgang Schluchter (Heidelberg) hält. Ursprünglich als Teil einer Max-Weber-Tagung des Universitätsarchivs geplant, kann der Beitrag vom 22. Juni 2020 an über heiONLINE – das zentrale Portal der Ruperto Carola mit Vorträgen, Diskussionsrunden und Podcasts in digitalen Formaten – als Videoaufzeichnung abgerufen werden. Anlässlich des 100. Todestages Webers wendet sich die Universität Heidelberg unter dem Oberthema „Im Fokus: Max Weber“ mit verschiedenen virtuellen Angeboten an die breite Öffentlichkeit.

An der Wende vom 19. zum 20. Jahrhundert entwickelte sich die Universität Heidelberg zu einem Zentrum kulturwissenschaftlicher Forschung. Maßgeblich daran beteiligt waren drei Personen, die nacheinander an die Universität berufen wurden: Georg Jellinek, Ernst Troeltsch und Max Weber. Der intensive Gedankenaustausch der Wissenschaftler – so Prof. Schluchter – fand seinen Niederschlag auch im sogenannten Eranos-Kreis, der von 1904 bis 1909 regelmäßig tagte. Nach dessen Auflösung wechselte der Ort der Zusammenkünfte und Diskussionen in das heutige Max-Weber-Haus, in dem von 1910 an Max Weber und Ernst Troeltsch wohnten. In seinem Vortrag wird Prof. Schluchter diese Zusammenhänge erörtern und insbesondere zeigen, welche Rolle Max Weber dabei spielte. Wolfgang Schluchter, von 1976 bis 2006 Professor für Soziologie an der Ruperto Carola, gehört zum Herausgebergremium der Max-Weber-Gesamtausgabe, die 2020 nach 45-jähriger Arbeit mit 47 Bänden abgeschlossen werden konnte.

Der als einer der Gründerväter der deutschen Soziologie noch heute einflussreiche Max Weber (1864 bis 1920) steht im Fokus von zwei Veranstaltungsangeboten an der Universität Heidelberg, die in diesem Sommersemester im digitalen Format an die Öffentlichkeit treten: Im Rahmen der „Studium Generale“-Vortragsreihe „Entfesselt: Kapitalismus, Religion und Demokratie“ wird vor allem die breite wissenschaftliche Rezeption Max Webers thematisiert. Drei weitere Beiträge der Tagung „Max Weber in Heidelberg“, die Mitte Juni im Universitätsarchiv stattfinden sollte, beschäftigen sich mit biografischen Fragestellungen. Dazu referieren der Soziologe Prof. Dr. Dirk Kaesler (Marburg), der Historiker Prof. Dr. Gangolf Hübinger (Frankfurt/Oder) und der Journalist Jürgen Kaube, der einer der Herausgeber der Frankfurter Allgemeinen Zeitung ist. Die Vorträge im Rahmen des Studium Generale und die Tagungsbeiträge werden aufgezeichnet und sind dann jeweils montags über heiONLINE abrufbar.



Kurpfälzisches Museum online: die Ausstellungshighlights unserer Sonderausstellung „Herkules – Unsterblicher Held“! Sie sind auf unserer Website https://www.museum-heidelberg.de/Museum-Heidelberg/herkules+_+unsterblicher+held.html und auf unserem youtube-Kanal https://www.youtube.com/channel/UCWVz-08Oclr3Q1u5BH_Nuhw sowie auf facebook zu sehen.

Info: Das Kurpfälzische Museum bietet auf seiner Homepage www.museum-heidelberg.de einen Streifzug durch die wichtigsten Exponate seiner Sammlung sowie Einblicke in die Ausstellungen zu Hölderlin und Dürrenmatt.


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Gurs 1940. Die Deportation der jüdischen Bevölkerung aus Baden, der Pfalz und dem Saarland

Am 22. Oktober 1940, dem vorletzten Tag des jüdischen Laubhüttenfestes, holten in Baden, dem Saargebiet und der Pfalz Polizeibeamte und Gestapoleute in der ersten großen Deportationsaktion deutscher Staatsbürger aus dem damaligen Deutschen Reich rund 6.500 Mitbürgerinnen und Mitbürger, die jüdischen Glaubens waren oder die den Nationalsozialisten als Juden galten, aus ihren Häusern und Wohnungen. Sie wurden von Sammelpunkten aus in tagelangen strapaziösen Zugtransporten nach Gurs ins Vorland der französischen Pyrenäen verschleppt. Für zwei Drittel von ihnen bedeutete die Deportation den Tod. Entweder starben sie an Entkräftung, Krankheiten und Unterversorgung oder sie wurden ab August 1942 in die Vernichtungslager im besetzten Osteuropa verbracht und ermordet.

Anlässlich des 80. Gedenktags der Deportation nach Gurs hat das Landesarchiv Baden-Württemberg begonnen, eine Datenbank mit den Biogrammen der verschleppten Bürgerinnen und Bürger zu erarbeiten, um die Erinnerung an dieses Verbrechen wach zu halten. Jedes einzelnen Menschen soll in seiner Individualität und Würde gedacht werden.

Die Datenbank versteht sich als Einstiegshilfe zu den verstreuten biografischen Informationen über die Deportationsaktion des 22. Oktober 1940 und stützt sich somit stark auf die Forschungsergebnisse zahlreicher ehrenamtlicher Initiativen, Archive und anderer Kultureinrichtungen sowie von Institutionen der historisch-politischen Bildungsarbeit in den Ländern Baden-Württemberg, Rheinland-Pfalz und Saarland. Die Datenbank soll im Herbst 2021 fertig gestellt werden.

Das Projekt wird federführend betreut durch das Generallandesarchiv Karlsruhe. Es entsteht in Zusammenarbeit mit der Israelitischen Religionsgemeinschaft Baden.

Die Finanzierung des Projekts erfolgt durch die Länder Baden-Württemberg, Rheinland-Pfalz und Saarland sowie die Städte, Gemeinden und den Bezirksverband Pfalz, die in der Arbeitsgemeinschaft zur Unterhaltung und Pflege des Deportiertenfriedhofs in Gurs zusammenarbeiten.

Rückfragen und Anregungen zu dem Projekt sind willkommen: glakarlsruhe@la-bw.de