Heidelberger Geschichtsverein e.V. HGV

Plätze und Grünanlagen in Heidelberg südlich des Neckar

*=nicht mehr in Gebrauch

Adenauerplatz (1914-1976 "Seegarten". Dieser Name wird 1570 erstmals als "Sehe garthen" erwähnt. 1830/1834 legt Universitätsgärtner Johann Metzger auf Wunsch des Stadtdirektors August Siegfried Freiherr von Fischer den Versuchsgarten des Landwirtschaftlichen Vereins in Heidelberg auf dem Gelände des heutigen Stadtgartens und des Seegartens an. Dieser geht 1866 in den Besitz der Universität über. 1885 wird auf dem Gelände des Landwirtschaftlichen Gartens südlich des ehemaligen Botanischen Gartens der Neptungarten (mit einer Figur des Neptun) angelegt. Der Gemeinnützige Verein errichtet in der Südwestecke des Stadtgartens einen Musikpavillon, den er der Stadt zum Eigentum überläßt. Vgl. Herbert Derwein, Die Flurnamen von Heidelberg. Straßen/Plätze/Feld/Wald. Eine Stadtgeschichte. Heidelberg 1940, Nr. 836). 1976 wird die Wilhelm-Erb-Straße in den Adenauerplatz einbezogen und verliert ihren Namen.)

*Albertusplatz (Bergheim, Bergheimer Straße 108-110, Platz südlich der 1935 geweihten St. Albert-Kirche zwischen Mittermeierstraße und Bergheimer Straße). Bis 1931 diente er bis zur Vangerowstraße als Meßplatz, 1956 wurde der Platz südlich der Kirche Albertusplatz benannt (nach dem hl. Albertus Magnus), 2002 nach Dekan Alfons Beil (1896-1997) in „Alfons-Beil-Platz“ umbenannt.

Alfons-Beil-Platz (Bergheim, am 16. Juni 2002 wurde der "Albertusplatz" neben der St. Albert-Kirche in "Alfons-Beil-Platz" umbenannt. Heute ein öder Parkplatz)

Am Brückentor (Platz am südlichen Aufgang zur Karl-Theodor-Brücke; vgl. Adreßbuch 1916)

Anna-Blum-Platz (zwischen Theaterstraße und Friedrichstraße; vgl. Heidelberg. Jahrbuch des Heidelberger Geschichtvereins 18 (2014), S. 113)

Anton-Klausmann-Platz (Pfaffengrund, G 6, 1989 eingeweiht)

*Avenue (Weststadt, Bezeichnung des Platzes zwischen Häusser- und Goethestraße südlich der Villa Fuchs, 1903-1907; pop. Fuchse-Ei)

*Bahnhofsplatz Süd (Bahnstadt, jetzt: Europaplatz)

Bismarckplatz (Bergheim, zwischen Sofienstraße und Bismarckstraße, 1875 benannt) (Nr. 1: Helmut Horten GmbH, Kaufhaus Horten - Adressbuch 1963) (vgl. Hafenplatz)

1867-1874: der 1847 angelegte Winterhafen wird mit Schutt aufgefüllt (es entsteht der Hafenplatz)

10. Dezember 1874: die Stadtbaukommission schlägt die Benennung der Anlage auf dem zugeschütteten Winterhafen („Hafenplatz“) als Bismarckplatz vor.

3. November 1875: die Benennung der Anlage auf dem zugeschütteten Winterhafen („Hafenplatz“) als Bismarckplatz wird beschlossen

1875-1884: Bebauung der Westseite des Bismarckplatz durch A. Luce

6. Oktober 1929: Eröffnung der elektrischen Fernbahn Heidelberg Bismarckplatz-Mannheim Hbf der OEG. Die Gleisschleife um den Bismarckplatz wird in Betrieb genommen. Seitdem fahren die Linien von Wieblingen, Eppingen, Schwetzingen bis zum Bismarckplatz.

1959: Umbau des Bismarckplatzes. Die 1925 errichteten Arkaden als Unterstand für Fahrgäste werden zerstört. Die Geschäfte werden zum Seegarten verlegt.

11. März 1960: Die Funktion des Bismarckplatz als Zentral-Haltestelle der Straßenbahn geht an den Seegarten über.

13. August 1966: Aufgabe der Gleisschleife am Bismarckplatz. Die Straßenbahn-Haltestelle Bismarckplatz für die Linien 10 und 11 wird in die Rohrbacher Straße (Hansa-Haus) verlegt.

November 2002: der westliche Gehweg in der Bismarckstraße ist durch Bau einer dritten Kfz-Fahrspur seit 12. 8. 2002 um einen Meter schmäler geworden, vom Bismarckgarten wurden 70 cm weggenommen.


*Borthof (vgl. Zimmerplatz, vgl. Derwein 1940, Nr. 1070)

Bühlerische Wiesen (Grünanlage, Wieblingen, Amtliche Stadtkarte 1995, D 6, Friedrichsfelder Straße, beim Bürgeramt)

*Czernyplatz (Bahnstadt; Kreuzung Eppelheimer Straße/Czernyring/Czernybrücke)

Danteplatz (Weststadt, früher: Kronprinzenplatz)

*Droschkenhalteplatz (gegenüber der Hauptpost, 1916)

Elisabeth-von-Thadden-Platz (Wieblingen, an der alten katholischen Kirche, bis 1966 Bauernhof Zimmermann; Einweihung am 12. September 1998; Benennung auf Initiative der Elisabeth-von-Thadden-Schule; Redner: Prof. Dr. Rudolf von Thadden, Göttingen)

*Eppelheimer Dreieck (Bahnstadt; Kreuzung Eppelheimer Straße/Henkel-Teroson-Straße/Grüne Meile)

*Exerzierplatz Anfang des 17. Jahrhunderts befand sich der Exerzierplatz vor dem Speyerer Tor (vgl. Merianstich von 1620). Später war er im Marstallhof und auf dem Kornmarkt (vgl. Derwein 1940, Nr. 679, 8125, 940). Ab 1753 ist der Platz zwischen Mitteltorturm, Grabengasse und Hexenturm Exerzierplatz (Paradeplatz). Im November 1903 wird das Exerzierhaus am Kirchheimer Weg der Garnison übergeben. 1931 entsteht bei der Verladeanlage der Kiesbaggerei Weber & Co. bei Neckar-Km 22,6 ein Meßplatz und später ein Exerzierplatz.

Fischmarkt (Altstadt; zwischen Haspelgasse, Steingasse und Heiliggeistkirche, Hausnummern 1-7, 1487 erstmals erwähnt, vgl. Derwein 1940, Nr. 184. Früherer Verkaufsplatz für Neckarfische)

*Franziskanerplatz (Altstadt; 1803; zwischen Hauptstraße und Karlstraße, heute Karlsplatz; vgl. Derwein 1940, Nr. 194)

Friedrich-Ebert-Platz (Altstadt; vgl. Jochen Goetze, Christoph Vierneisel, Das Anwesen Friedrich-Ebert-Anlage 27 aus dem Jahre 1911. Historisches Kleinod - original-getreu saniert / Text: Jochen Goetze und Christoph Vierneisel. Fotogr.: Franz Schlechter. Hg.: Hans-Joachim Wessendorf. (Architektur in Heidelberg). [Heidelberg] 2004 [2005 A 298])

Gadamer-Platz (in der Mitte der Bahnstadt, Bez. seit 2008)

Gneisenauplatz (Bergheim; vgl. "Städtebauliche Gutachten zur Gestaltung des Gneisenauplatzes", Ausstellung im Rathausfoyer, März 1993)

*Goetheplatz (Weststadt, 1129 qm, 1913 als Platz genannt)

*Hafenplatz (Bergheim; 1874 nach Zuschütten des Winterhafen entstanden, seit 1875 Bismarckplatz)

Hans-Eberle-Anlage (Pfaffengrund, G 6, Grünanlage südlich der Auferstehungskirche, im November 1999 vom Heidelberger Gemeinderat auf Anregung des Ältestenkreises der Auferstehungsgemeinde benannt. Nach Hans Eberle (1905-1991), Pfarrer der Auferstehungskirche 1939-1964 und Bauherr der Kirche 1950).

Hans-Hassemer-Platz (Weststadt, Sportplatz des Heidelberger Turnvereins 1846, Nähe Carl-Bosch-Straße/Kirchheimer Loch)

*Heckemarkt (Altstadt; vgl. Derwein 1940, Nr. 303; seit 1860 Wredeplatz)

Heumarkt (Altstadt, zwischen der Großen und der Kleinen Mantelgasse und der Hauptstraße); vgl. Derwein 1940, Nr. 317)

Jubiläumsplatz (Altstadt, westlich der Stadthalle; im 18./19. Jahrhundert: Lauer; bis 1886: Zimmerplatz, anläßlich der 500-Jahr-Feier der Universität umbenannt, 1903 Eröffnung der Stadthalle; vgl. Derwein 1940, Nr. 384, 520)

Karlsplatz (Altstadt; vgl. Franziskanerplatz. Am 17. Juni 1803 ersteigern die Bewohner des Kalten Thals die Gebäude des Franziskanerklosters unter der Bedingung, sie abzubrechen und eine öffentliche Promenade anzulegen. 1804 Abriß, 1807 Anlage des Karlsplatzes; vgl. Derwein 1940, Nr. 194, 415)

*Kommissariatsplatz (heute: Merianstraße 2. Bis 1695 standen an dieser Stelle die kurfürstliche Heuscheuer und der kurfürstliche Marstall. Hier wurde 1703/1732 das Jesuiten-Kollegium errichtet) (Kommissariatsplatz nur bei Oechelhäusser (1913, S. 218) erwähnt)

Kornmarkt (Altstadt, liegt zwischen Hauptstraße 206 und 208 und dem Burgweg) Neue Markt; 1553 durch Teilabriß des Spitals entstanden; erhielt um 1708 seinen heutigen Umfang; vgl. Derwein 1940, Nr. 475, 578ff., 655)

Krahnenplatz (Altstadt, an der nördlichen Ausmündung der Schiffgasse westlich vom Marstallgebäude); vgl. Derwein 1940, Nr. 480; Adreßbuch 1916); vgl. Krahnengasse

*Kronprinzenplatz (Weststadt, Danteplatz, vgl. Adreßbuch 1916, S. 37)

Kuckucksplatz (Pfaffengrund, mit Sandsteinbrunnen, 2005 erneuert)

*Langemarckplatz (Altstadt; Paradeplatz, Ludwigsplatz, am 11. November 1937 auf Antrag des Reichsstudentenführers in Langemarckplatz umbenannt, 1945 in Universitätsplatz umbenannt; vgl. Derwein 1940, Nr. 513, 562)

*Lauer (Altstadt; Jubiläumsplatz; vgl. Derwein 1940 Nr. 520; Hans-Martin Mumm, Der Name der Lauerstraße, in: Heidelberg. Jahrbuch zur Geschichte der Stadt, herausgegeben vom Heidelberger Geschichtsverein e. V. , Nr. 25 (2021), S. 11-28)

*Lauer, kleiner (Altstadt; Holzlauer; Brennholzstapel- und Handelsplatz am Neckar zu Heidelberg, beiderseits des Brückentors; vgl. Derwein 1940 Nr. 520ff.)

*Lindenplatz (Altstadt; heute Platz vor der Jesuitenkirche/Schulgasse; 1545 dort Einrichtung eines Universitätskarzers in einem Häuschen; 1913 als Lindenplatz genannt, vgl. Lindengasse)

Louisenruhe (Altstadt; die als Bleiche benutzte ehemalige Insel an der Schönauer Mönchsmühle) vgl. Derwein 1940, Nr. 564

*Ludwig(s)platz (Altstadt, an der Grabengasse; 1753 kauft Kurfürst Carl Theodor den in kirchlichem Besitz befindlichen Teil des Platzes in Heidelberg zwischen Mitteltorturm, Grabengasse und Hexenturm, welcher zum Exercitium für das in Heidelberg sich aufhaltende Militair gewiedmet und Paradeplatz genannt wird; dann (1830?) nach Großherzog Ludwig I. von Baden (reg. 1818–30) Ludwigsplatz genannt, seit 1928 Universitätsplatz. 1937 auf Antrag des Reichsstudentenführers in Langemarckplatz umbenannt. Im September 1945 wird der Platz auf Anordnung der Besatzungsmacht wieder Universitätsplatz genannt; vgl. Derwein 1940, Nr. 513, 562)

*Märzgarten (Altstadt; Märzgasse). 1911 wird der Ludwigsplatz umgewandelt, das Kaiser-Wilhelm-Denkmal tiefergelegt. Die Schuttmassen werden zur Auffüllung des Märzgartens verwendet (vgl. Plan der Stadt Heidelberg Masstab 1.10.000 (Bearb. vom städt. Grundstücks- und Vermessungsamt nach Unterlagen der Hauptvermessungs Abteilung XII. o.J. [1939]) --- „Thielestiftung“ (Adreßbuch 1957/1958) [evtl Thiele & Co. (Firma, Bünde) VIII, 206, 213ff.???]) 1957 wird der Kinderspielplatz Märzgarten durch OB Neinhaus eingeweiht.

Marktplatz (Altstadt, zwischen der Heiliggeistkirche, der Hauptstraße und dem Rathaus; 112 Meter über NN; vgl. Derwein 1940, Nr. 577; vgl. Wolfgang Seidenspinner, Manfred Benner, Heidelberg (Archäologischer Stadtkataster Baden-Württemberg, Bd. 32). Stuttgart 2007, S. 222 (vgl. Verkaufslädchen um die Heiliggeistkirche, Adreßbuch 1916, S. 96)

Marsiliusplatz (Altstadt; vgl. Derwein 1940, Nr. 583)

Marstallhof (Altstadt, südlicher Eingang Marstallstraße 11, westlicher Eingang Schiffgasse 2) (5 Hausnummern, Adreßbuch 1916)

*Meßplatz (Bergheim; Platz zwischen Bergheimer Straße 108-110, Vangerowstraße und Mittermeierstraße, nach dem Bau der St. Albert-Kirche (1935 geweiht) zwischen Mittermeierstraße und Bergheimer Straße. Bis 1931 dient er als Meßplatz, 1956 wird er Albertusplatz benannt, 2002 nach Dekan Alfons Beil (1896-1997) in „Alfons-Beil-Platz“ umbenannt. 1931 entsteht bei der Verladeanlage der Kiesbaggerei Weber & Co. bei Neckar-km 22,6 ein Meßplatz, als solcher benutzt bis zur Eröffnung des neuen Meßplatzes am Czernyring 1953) (vgl. Derwein 1940, Nr. 415).

Montpellierplatz (Altstadt, F 10, Grünanlage östlich der Stadthalle; Fläche 807 m2). 1965 nach der Partnerstadt Heidelbergs seit 1961 benannt. Bis 1886 Teil des Zimmerplatzes. Anläßlich der 500-Jahr-Feier der Universität stand zwischen Juli und September 1886 auf dem östlichen Teil des Zimmerplatzes eine provisorische Festhalle. 1903 wurde dort die Stadthalle eröffnet. vgl. Derwein 1940, Nr. 384, 520

Nasenplatz (Walddistrikt) vgl. Derwein 1940, Nr. 633

Neckarmünzplatz (Altstadt; vgl. Viehhof) „Zu Heidelberg steht noch hinter den Häusern der Neckarmünzgasse versteckt die Ruine eines Stadtturms, wobei im 17. Jahrhundert eine Stückgießerei bestand, also eine Art Schmelzwerk für Geschütze, woher sein alter Name Münzturm zu stammen scheint, während die wirkliche kurfürstliche Münze zu Füßen des Schlosses lag“ (Karl Christ, Die Bezeichnung „Münze“ für Burgbauten, in: Pfälzische Heimatkunde. Monatsschrift für Natur- und Landeskunde der Pfalz, XII. Jg., Nr. 11, November 1916, S. 171) (vgl. Derwein 1940, Nr. 641) (vgl. Landesamt für Denkmalpflege Baden-Württemberg (Hg.), Stadtkreis Heidelberg (Denkmaltopographie Bundesrepublik Deutschland. Kulturdenkmale in Baden-Württemberg; Bundesrepublik Deutschland, Bd. II.5). Ostfildern 2013, I, S. 375f.) (vgl. Otto Jaeger, Die Flurnamen von Neuenheim. Heidelberg 1988, Nr. 204)

*Neue Markt (Altstadt; newe marck), Kornmarkt, (1553 durch den Teilabriß des Spitals entstanden; vgl. Renate Neumüllers-Klauser (Bearb.), Die Inschriften der Stadt und des Landkreises Heidelberg. (Die deutschen Inschriften, 12. Heidelberger Reihe, 4, Stuttgart 1970, Nr. 579)

Odenwaldplatz (Kirchheim) (im Februar 2008 beschließt der Bezirksbeirat Kirchheim, den „Odenwaldplatz“ (Kreuzung Odenwaldstraße/Schwetzinger Straße) Dieter-Neuer-Platz zu nennen; RNZ, 12. 2. 2008)

*Paradeplatz (Altstadt; 1753 kauft Kurfürst Carl Theodor den in kirchlichem Besitz befindlichen Teil des Platzes zwischen Mitteltorturm, Grabengasse und Hexenturm, welcher zum Exercitium für das in Heidelberg sich aufhaltende Militair gewiedmet und Paradeplatz genannt wird; vgl. Derwein 1940, Nr. 679; vgl. Ludwigsplatz, Langemarckplatz, Exerzierplatz)

Pfaffengrunder Terrasse (Bahnstadt)

Platz am Wasserturm (Bahnstadt)

Rathausplatz (Wieblingen; am 30. April 2000 eröffnet)

Richard-Hauser-Platz (Altstadt, vor der Jesuitenkirche; benannt nach dem katholischen Pfarrer Dekan Hauser, 1903-1980)

*Richtstätte (Bergheim; vgl. Wolfgang Seidenspinner, Manfred Brenner, Heidelberg (Archäologischer Stadtkataster Baden-Württemberg, Bd. 32). Stuttgart 2007, S. 214; vgl. Rabenstein)

Römerplatz (Bergheim; Kreuzung Bergheimerstraße/Römerstraße)

*Saumarkt (Altstadt; an der Neckarbrücke) vgl. Derwein 1940, Nr. 764

*Schlageterplatz (Vangerowstraße, zwischen Mittermaierstraße und Thermalbad, heute ohne Bezeichnung) /Die Feldgemarkung 1939, Plan II, Beilage zu: Derwein 1940)

Schwetzinger Terrasse (Bahnstadt)

Sickingenplatz (Südstadt/Mark-Twain-Village, I 9, nördlich der Sickingenstraße, gegenüber der Einmündung der Fabrikstraße; früher zu Rohrbach; 1953 benannt)


Spinne, Kirchheimer (ehemaliger Marktplatz, heute zentrale Kreuzung im Kirchheimer Ortskern am Rathaus, an der die Pleikartsförster Straße, Schwetzinger Straße, Hegenichstraße, Sandhäuser Straße und der Heuauer Weg beginnen)

*Sportplatz Rohrbach (Sickingenstraße 89, vor 1945)

Synagogenplatz (Altstadt; bis zum 10. November 1938 stand hier die Synagoge von 1877/78, davor das als Bethaus genutzte Haus „Zur blauen Lilie“. Platz mit Gedenkstätte 2001 neu gestaltet. Koordinaten: 49° 24' 47" N, 8° 42' 22" O) http://de.wikipedia.org/wiki/Heidelberger_Synagogenplatz

Theaterplatz (Altstadt)

*Turnierplatz (im Herrengarten, etwa zwischen zwischen Märzgasse, Plöck und Theaterstraße, seit Mitte des 16. Jahrhunderts von Pfalzgraf Ottheinrich geschaffen, fürstlicher Lustgarten mit exotischen Pflanzen. 2008 graben Archäologen zwischen Landfriedstraße und Plöck Reste des zugehörigen Turnierhauses aus). (vgl. Wolfgang Seidenspinner, Manfred Brenner, Heidelberg (Archäologischer Stadtkataster Baden-Württemberg, Bd. 32). Stuttgart 2007, S. 212)

Unionsportplatz (Speyerer Straße 15, Adreßbuch 1957/1958)

Universitätsplatz (Altstadt; Paradeplatz, Ludwigsplatz, 1928 Universitätsplatz, 1937 Langemarckplatz, 1945 Universitätsplatz; vgl. Derwein 1940, Nr. 513, 562)

*Vangerowplatz (Bergheim, dort am 16. November 1924 Grundsteinlegung zum Kurhaus des Radium-Solbads, Architekt: Franz Sales Kuhn, 1928 eröffnet) (vgl. Schlageterplatz)

*Viehhof (Altstadt; Neckarmünzplatz) vgl. Otto Jaeger, Die Flurnamen von Neuenheim. Heidelberg 1988, Nr. 204

Wilhelmsplatz (Weststadt)

*Wredeplatz (Altstadt; seit 1860 so benannt; vgl. Heckemarkt)

Zähringerplatz (Weststadt, 1913 als Platz genannt)

*Zimmerplatz (Altstadt, am Neckar, zwischen Ziegelgasse und Marstall; vgl. Derwein 1940, Nr. 384, 1064, 1070; vgl. Jubiläumsplatz, Montpellierplatz)

Zollhofgarten (Bahnstadt)