Heidelberger Geschichtsverein e.V. HGV

www.haidelberg.de

Religiöse Denkmäler und Einrichtungen in Heidelberg südlich des Neckar

*=abgegangen bzw. nicht mehr in Funktion

*Adventistengemeinde (Kaiserstraße, 1904)

St. Albertkirche (St. Albertus Magnuskirche, Bergheim, Mittermaierstraße 2, 1933/1934 von Franz Sales Kuhn erbaut, 1934 geweiht)

  St. Albertkirche

Albertus-Magnus-Kirche vgl. St. Albertkirche

*Alters- und Pflegeheim (Landfriedstraße 18, evangelisch)

St. Anna-Hospital (Plöck 4-6; 1714/1753; vgl. Frieder Hepp, Hans-Martin Mumm (Hg.), Heidelberg im Barock. Der Wiederaufbau der Stadt nach den Zerstörungen von 1689 und 1693. Begleitband zur Ausstellung im Kurpfälzischen Museum der Stadt Heidelberg. Heidelberg 2009, S. 145ff.)

*St. Annakapelle [Sophienstraße 21] (auf dem St. Annenkirchhof (Westliche Vorstadt), angeblich 1563, wahrscheinlich 1590 erbaut. Stifterin von Kirchhof und Kapelle: Anna, Landgräfin von Hessen (1529-1591). 1733 verfallen; vgl. Wolfgang Seidenspinner, Manfred Benner, Heidelberg (Archäologischer Stadtkataster Baden-Württemberg, Bd. 32). Stuttgart 2007, S. 232; vgl. Derwein 1940, Nr. 355)

St. Annakirche (Plöck 4-6, Spitalkirche, 1714 Grundsteinlegung, 1876-1894 für Altkatholiken, am 14. 3. 2009 nach Renovierung wieder eröffnet); vgl. Wolfgang Seidenspinner, Manfred Benner, Heidelberg (Archäologischer Stadtkataster Baden-Württemberg, Bd. 32). Stuttgart 2007, S. 232; Diana Deutsch, Das „Mauerblümchen“ wurde aufpoliert. Die katholische St.-Anna-Kirche in der Plöck wurde in den letzten Monaten für 410.000 € renoviert, in: RNZ, 10. 3. 2009; vgl. Frieder Hepp, Hans-Martin Mumm (Hg.), Heidelberg im Barock. Der Wiederaufbau der Stadt nach den Zerstörungen von 1689 und 1693. Begleitband zur Ausstellung im Kurpfälzischen Museum der Stadt Heidelberg. Heidelberg 2009, S. 145ff.

*Antoniushaus (Hauptstraße 248) 1917: der Anniversarienfond der Jesuitenkirche kauft ein Anwesen in der Hauptstraße 248 und stellt es dem Vinzentiusverein Heidelberg-Ost und dem katholischen Fürsorgeverein für Mädchen, Frauen und Kinder zur Verfügung. In gemeinsamer Trägerschaft gründen beide das St. Antoniushaus (Hauptstraße 248), das 1918 eingeweiht wird und die Schulkinder des St. Paulusheim übernimmt. (Das Antoniushaus wird 1959 wegen Baufälligkeit geschlossen.)

Arche (Kirchheim, 1981, Gemeindehaus der evangelischen Wichern-Gemeinde)

Auferstehungskirche (Pfaffengrund, Obere Rödt 11, evangelisch, 1950)

  Auferstehungskirche, Denkmal ("Den Toten der beiden Kriege")



*Augustiner-Eremiten-Kloster (1279 zuerst bezeugt, 1476 durch Andreas Proles reformiert, 1547 von den Mönchen verlassen, 1556 Sapienzkolleg der Universität, 1693 zerstört; heute Universitätsplatz; vgl. Wolfgang Seidenspinner, Manfred Benner, Heidelberg (Archäologischer Stadtkataster Baden-Württemberg, Bd. 32). Stuttgart 2007, S. 235; Otto Jaeger, Die Flurnamen von Neuenheim. Heidelberg 1988, Nr. 111)

*Augustinerinnenkloster (Augustiner-Chorfrauen, Schwarznonnenkloster, Notre Dame, Grabengasse 14; 1688 gegründet, 1701 erbaut, bis 1693 Seckendorfer Hof; 1802 aufgehoben, dann katholische Bürgerschule, 1891-1904 Pfarrei der Altlutheraner. Heute steht dort die Universitätsbibliothek; Abb.: Philibert von Graimberg, 1871)

*Barfüßerkirche vgl. Franziskanerkloster

St. Bartholomäuskirche (alt) (Wieblingen, Mannheimer Straße 235, katholisch, 1744-1746 erbaut, Baumeister: Johann Jakob Rischer, 1970 um eine Fensterachse gekürzt)

  St. Bartholomäuskirche

St. Bartholomäuskirche (neu) (Wieblingen, Wallstraße 29, 1955/56 errichtet, am 23. September 1956 eingeweiht)

*Batzenkirche (katholische Friedhofskapelle St. Peter, westlich der Peterskirche; 1771 erbaut, 1861 von den Katholiken Gaibergs auf Abbruch ersteigert und vor dem westlichen Ortseingang von Gaiberg wieder aufgebaut; vgl. 1690, 1771, 1844, 1860) Peterskirche 1858 mit Batzenkirche (Mitte)

St. Benediktkirche (Konstanzer Straße 47)

*Bergheimer Kirche (alt, mit Friedhof, 8. Jahrhundert?, Patrozinium unbekannt (St. Peter?), 1317 schenkt Pfalzgraf Ludwig der Bayer dem Zisterzienserkloster Schönau das Patronatsrecht; nach 1392 verfallen, heute Vangerowstraße/Kirchstraße. 1899-1901 gräbt Gymnasialprofessor Karl Pfaff die Grundmauern aus. vgl. Derwein 1940 Nr. 444; Wolfgang Seidenspinner, Manfred Benner, Heidelberg (Archäologischer Stadtkataster Baden-Württemberg, Bd. 32). Stuttgart 2007, S. 228f.)

Bergkirche (Schlierbach, Wolfsbrunnensteige 7, evangelisch, 1910)

St. Bonifatiuskirche (Weststadt, katholisch, 1899-1902 erbaut, 1903 geweiht)

  St. Bonifatiuskirche

*Burgkapelle der oberen Burg (um 1200)

*Chapel Patton Barracks (Kirchheim, 1955 erbaut, bis 2013)

  ehemalige Chapel in Patton Barracks

*Chapel Mark-Twain-Village (amerikanische Soldatenkirche, Römerstraße 117, 1951 erbaut, bis 2013 in Gebrauch, ab 2016 Bürgerzentrum); vgl. Landesamt für Denkmalpflege Baden-Württemberg (Hg.), Stadtkreis Heidelberg (Denkmaltopographie Bundesrepublik Deutschland. Kulturdenkmale in Baden-Württemberg; Bundesrepublik Deutschland, Bd. II.5). Ostfildern 2013, II, S. 452)

  MTV-Chapel (Westfront)



  ehemalige Chapel in Mark-Twain-Village (innen)

*Christengemeinschaft (bis 2011: Bergstraße 41, vgl. Lukaskirche)

Christuskirche (Weststadt, evangelisch, 1904 eingeweiht)

  Christuskirche (ca. 1952)

Congregation of The Mother of Carmel (Indische Karmelitinnen; Mariahaus, Sozialstation Heidelberg-Süd, Kreuzstr. 1, 69123 Heidelberg-Wieblingen; seit 1986)

*Dekanat (Fischmarkt 4/Haspelgasse; 1733 erbaut, 1787 baute Johann Andreas von Traitteur (1752–1825) sich das Barockhaus im Louis-Seize-Stil um; vgl. Landesamt für Denkmalpflege Baden-Württemberg (Hg.), Stadtkreis Heidelberg (Denkmaltopographie Bundesrepublik Deutschland. Kulturdenkmale in Baden-Württemberg; Bundesrepublik Deutschland, Bd. II.5). Ostfildern 2013, I, S. 189)

*Deutschordenshaus (Kapelle; Kettengasse 21; Plan um 1730 (Generallandesarchiv 204/2096); (vgl. Wolfgang Seidenspinner, Manfred Benner, Heidelberg (Archäologischer Stadtkataster Baden-Württemberg, Bd. 32). Stuttgart 2007, S. 239)

Diakonisches Werk (Plöck 47)

*Diakonissenhaus, evangelisches (Plöck 45; vgl. Wilhelm-Frommel-Haus)

Diakonissenhauskapelle (Kapelle des Evangelischen Vereins, prot. Kapellengemeinde, Plöck 45, Hinterhof; 1876 erbaut) (vgl. Kleiner Stadtplan von Heidelberg mit Verzeichnis der Straßen, Plätze etc). (Hörning) Heidelberg 1940, F11) (Vor dem Bau des Diakonissenhauses=Wilhelm-Frommel-Haus war die Kapelle von der Plöck aus noch frei sichtbar) (vgl. Christine Kratzert, Die Evangelische Kapelle in der Plöck, in: Heidelberg. Jahrbuch des Heidelberger Geschichtsvereins 18 (2014), S. 115ff.)

  Diakonissenhauskapelle

*Dominikanerkloster (Predigerorden; Monasterium sancti Dominici; Hauptstraße 47-51 bis Untere Neckarstraße und Ziegelgasse; 1476 von Friedrich dem Siegreichen gestiftet, 1551 Kurspital; 1622 Kirche wieder dem Predigerorden überlassen, von Kurfürst Karl Ludwig vorübergehend den Lutheranern, dann den Reformierten überlassen, 1586 Kirche der wallonisch-reformierte Gemeinde, dann Pfarrkirche, dann Garnsonskirche; 1707 Kloster wieder gegründet, 1801 aufgehoben, 1805 Eröffnung der anatomischen Anstalt im Erdgeschoß, Kirche 1861 zerstört) vgl. Wolfgang Seidenspinner, Manfred Benner, Heidelberg (Archäologischer Stadtkataster Baden-Württemberg, Bd. 32). Stuttgart 2007, S. 235f. (Abb.: Philibert von Graimberg, 1861)

  Brunnenloch des Dominikanerklosters

*Dominikanerinnenkloster („Weißnonnen“, Plöck 44, Friedrich-Ebert-Anlage 43-49; 1720 gegründet, 1723 Grundsteinlegung für die Kirche, 1724 Kirche vollendet, 1732 Kloster zu Ehren der hl. Katharina von Siena geweiht, 1802 aufgelöst; 1803 Pfründnerspital der Lutheraner, um 1857 Klosterkirche zerstört, 1857-1914 Kirche der Anglikaner, 1936 Schulraum der ehemaligen Klosterkirche für die Alt-Katholiken ("Erlöserkirche"). vgl. Wolfgang Seidenspinner, Manfred Benner, Heidelberg (Archäologischer Stadtkataster Baden-Württemberg, Bd. 32). Stuttgart 2007, S. 236

*Englische Kapelle, Englische Kirche (vgl. Erlöserkirche; vgl. Übersichts-Plan der Stadt Heidelberg und Umgebung. Officiell angefertigt durch das Tiefbauamt. Maßstab 1:7500. Verlag Otto Petters Heidelberg. (Beilage zu Karl Pfaff, Heidelberg und Umgebung, Heidelberg 21902)

Erlöserkirche (Plöck 44; 1724; Schulraum der ehemaligen Klosterkirche des Dominikanerinnenklosters, seit 1936 Kirche der Alt-Katholiken, 1961/62 renoviert; vgl. Englische Kirche)

  Erlöserkirche

Erzbischöfliches Bauamt (Pfälzer Katholische Kirchenschaffnei, Eisenlohrstraße 6-8)

ESG-Kapelle (Plöck 66)

*Evangelische Gemeinschaft (kauft 1920 das Gasthaus „Zur Rose“, Ladenburger Straße 23; vgl. Methodisten)

*Evangelischer Jugend- und Wohlfahrtsdienst (Karl-Ludwig-Straße 8)

*Evangelisches Hilfswerk (Kirchstraße 2, 1962)

*Evangelisches Kirchenmusikalische Institut (Leopoldstraße 62, gegründet 1931)

*Finkengut (Administrationserbbestandshaus, zur Heilig-Geist-Kirche; Hauptstraße 55 bis Ziegelgasse) vgl. Wolfgang Seidenspinner, Manfred Benner, Heidelberg (Archäologischer Stadtkataster Baden-Württemberg, Bd. 32). Stuttgart 2007, S. 243

*Franziskanerkloster („Barfüßerkloster“; ältestes Heidelberger Kloster, zuerst vor dem oberen Tor, d.h. außerhalb der Stadtmauer errichtet, der Jungfrau Maria geweiht, 1268 erstmals belegt, 1320 auf den heutigen Karlsplatz verlegt, 1426 der Observanz unterworfen, 1565 Pädagogium, 1622 wieder begründet, 1648 aufgehoben, 1698ff. Neubau; 1804 zerstört, 1807 Anlage des Karlsplatzes, 1977 Untergrund für den Bau einer Tiefgarage völlig ausgeräumt, 1988 Fundamente der Kirche freigelegt) (vgl. Derwein 1940, Nr. 115) (Kisselgasse 2: Torhaus des Klosters mit Gartenmauer)

  Plan der östlichen Altstadt mit dem ehemaligen Franziskanerkloster, 1812

 Reste des ehemaligen Franziskanerklosters

*Frauenkapelle siehe Marienkapelle

Friedenskreuz (an der Speyerer Straße in Kirchheim, von dem Kirchheimer Ehepaar Rosa und Alfons Eller gestiftet, am14. September 1953 von Dekan Alfons Beil geweiht; am 17. September 1995 nach Zerstörung erneuert der Öffentlichkeit übergeben)

Fröbel-Kindergarten (evangelisch, Zähringerstraße 24, zur Gemeinde der Christuskirche I)

Frommel-Haus (Wilhelm-Frommel-Haus, Plöck 45, Alten- und Pflegeheim, nach Prof. Dr. Wilhelm Frommel, Gymnasiallehrer und erster Pfarrer der Kapelle der Stadtmission (1876-1890), 2009/2010 saniert und erweitert)

Gutleuthofkapelle siehe Laurentiuskapelle

HALT Kirche in der Bahnstadt (Galileistraße 25/Gadamerplatz; seit 2014)

*Heiligenhäusel (Bergheim, beim Schnittpunkt Galgenweg/Speyerer Straße), Patrozinium: St. Leonhard, 1732 letztmals erwähnt (vgl. Derwein 1940 Nr. 531)

*Heiliggeistkapelle (Filiale der Peterskirche, frühgotisch, 1239 erstmals belegt, an der Stelle der heutigen Heiliggeistkirche)

Heiliggeistkirche (1398 begonnen, 1400 Stiftskirche, 1408 Chor vollendet, 1441 Langhaus vollendet, 1508-1544 Bau des Turms, 1557 Stift aufgehoben; 1706 durch Quermauer geteilt, Lettner abgebrochen, Chor: Katholiken, Schiff: Reformierte; 1874 Chor für Altkatholiken, 1936 Gesamtkirche evangelische Pfarrkirche; ein Friedhof ist nicht belegt) vgl. Wolfgang Seidenspinner, Manfred Benner, Heidelberg (Archäologischer Stadtkataster Baden-Württemberg, Bd. 32). Stuttgart 2007, S. 230 Altäre Madonna mit Kind

  Heiliggeistkirche

Hermann-Maas-Haus (Kirchheim, evangelische Blumhardt-Gemeinde)

Hoffnungskirche (Evangelisch-Freikirchliche Gemeinde (Baptisten), Feuerbachstraße 4)

Hohe Kreuz (Stadtwald; Inschrift: "Zum hohen Kreutz", 17./18. Jahrhundert; vgl. Derwein 1940, Nr. 486)

Evangelische Hosanna-Gemeinde, Bergheimer Straße 147 www.hosanna.de

Jakobus, Haus (Neuenheim, Kastellweg 18, evangelische Kirche)

*St. Jakobskapelle (Friesenberg, östlich des St. Jakobsstift, gegenüber der Jakobsgasse; 1371 erstmals erwähnt)

*St. Jakobskirche (1685-1688 von Kurfürst Philipp Wilhelm erbaut, 1685 Einrichtung eines katholischen Friedhofs, 1693 zerstört, Platz 1700 den unbeschuhten Karmeliten zum Bau eines Klosters überlassen) vgl. Wolfgang Seidenspinner, Manfred Benner, Heidelberg (Archäologischer Stadtkataster Baden-Württemberg, Bd. 32). Stuttgart 2007, S. 225

*St. Jakobsstift (Hauptstraße 238-248/Friesenberg 1/1a, westlich der St. Jakobskapelle; Haus zur Aufnahme von Zisterziensermönchen, die in Heidelberg studieren; 1387 von Ruprecht I. erbaut, nimmt ab 1523 keine Mönche mehr auf; verfallen, 1685-1688 Bau der St. Jakobskirche, Platz 1700 den unbeschuhten Karmeliten zum Bau eines Klosters überlassen) vgl. Wolfgang Seidenspinner, Manfred Benner, Heidelberg (Archäologischer Stadtkataster Baden-Württemberg, Bd. 32). Stuttgart 2007, S. 225

*Jesuitengymnasium (,,Schola Inferiores'', Augustinergasse 15/Schulgasse 6, erbaut 1715-17 von Johann Adam Breunig, Gymnasium für 12-14jährige Schüler, 1822 unter Johann Andreas von Traitteur umgebaut. 1845 wird das barocke Dach wegen Einsturzgefahr zugunsten einer flacheren Konstruktion entfernt, 1827-1905 Universitätsbibliothek; vgl. Landesamt für Denkmalpflege Baden-Württemberg (Hg.), Stadtkreis Heidelberg (Denkmaltopographie Bundesrepublik Deutschland. Kulturdenkmale in Baden-Württemberg; Bundesrepublik Deutschland, Bd. II.5). Ostfildern 2013, I, S. 455)

Jesuitenkirche (Salvatorkirche, Schulgasse 1/Merianstraße 2; 1712/59 erbaut, 1723 erster Gottesdienst, 1809 Pfarrkirche der katholischen Gemeinde zum Hl. Geist, Turm 1868/70 erbaut; Patron: Salvator resurgens, seit 1809 Hl. Geist, 1868-1872 Bau des Turms (Baumeister: Adolf Williard); (vgl. Wolfgang Seidenspinner, Manfred Benner, Heidelberg (Archäologischer Stadtkataster Baden-Württemberg, Bd. 32). Stuttgart 2007, S. 237; vgl. Frieder Hepp, Hans-Martin Mumm (Hg.), Heidelberg im Barock. Der Wiederaufbau der Stadt nach den Zerstörungen von 1689 und 1693. Begleitband zur Ausstellung im Kurpfälzischen Museum der Stadt Heidelberg. Heidelberg 2009, S. 143ff.; vgl. Landesamt für Denkmalpflege Baden-Württemberg (Hg.), Stadtkreis Heidelberg (Denkmaltopographie Bundesrepublik Deutschland. Kulturdenkmale in Baden-Württemberg; Bundesrepublik Deutschland, Bd. II.5). Ostfildern 2013, I, S. 450ff.)

  Jesuitenkirche, Madonna

  Jesuitenkirche, Orgel

*Jesuitenkirche II (Seminarkirche, Hauskapelle im Jesuitenseminar, heute Carolinum, auch Kapelle der Akademischen Marianischen Kongregation, bis 1842, dann Operationssaal; Dachreiter noch vorhanden)

  Seminarium Carolinum, Dachreiter

*Jesuitenkollegium ([1622-1648]; 1685 Kollegium gegründet; 1703 Grundsteinlegung Merianstraße 2 (bis 1695 standen an dieser Stelle die kurfürstliche Heuscheuer und der kurfürstliche Marstall; dann "Kommissariatsplatz", nur bei Oechelhäusser 1913, S. 218 erwähnt), 1703/1732 erbaut; Baumeister Johann Adam Breunig; 1773 Orden aufgehoben) vgl. Wolfgang Seidenspinner, Manfred Benner, Heidelberg (Archäologischer Stadtkataster Baden-Württemberg, Bd. 32). Stuttgart 2007, S. 237; vgl. Frieder Hepp, Hans-Martin Mumm (Hg.), Heidelberg im Barock. Der Wiederaufbau der Stadt nach den Zerstörungen von 1689 und 1693. Begleitband zur Ausstellung im Kurpfälzischen Museum der Stadt Heidelberg. Heidelberg 2009, S. 140ff.

  Jesuitenkollegium, Kettengasse

*Jesuitenseminar vgl. Seminarium Carolinum

St. Johannes (Rohrbach, Herrenwiesenstraße 12, katholisch, 1965)

*Johannes Nepomuk (Rohrbach, Rathausstraße 28, mit Pfarrhaus; 1733/34 erbaut, bis 1771 Filiale von Leimen, 1897 erweitert, 1963/65 Umbau zum Gemeindehaus, Abtragung des Turms)

  Rohrbach, Katholisches Gemeindehaus, Detail


Johanneskapelle (evangelisch, Orthopädische Klimik, Schlierbacher Landstraße 200a; 1958-1960 erbaut; vgl. Landesamt für Denkmalpflege Baden-Württemberg (Hg.), Stadtkreis Heidelberg (Denkmaltopographie Bundesrepublik Deutschland. Kulturdenkmale in Baden-Württemberg; Bundesrepublik Deutschland, Bd. II.5). Ostfildern 2013, II, S. 432f.)

St. Josefskrankenhaus (Rohrbacher Viertel, 1888-1890 nach einem Entwurf von E. Krause erbaut, am 27. Oktober 1890 eröffnet; vgl. Hans-Martin Mumm, Das St. Josefskrankenhaus (Weststadt-Miniaturen 18), in: Gaisberg-Rundblick Nr. 3 Jg. 6 (Juni/Juli 2010), S. 18)

Käthe-Luther-Haus (1931 wurde das alte evangelische Pfarrhaus Wieblingen in der Mannheimer Straße (225?) als neues Gemeindehaus („Käthe-Luther-Haus“) eröffnet)

Kapelle des Evangelischen Vereins (Plöck) vgl. Diakonissenhauskapelle

Kapelle der akademischen Kliniken (Hospitalstraße)

Kapelle der Chirurgischen Klinik (Jahnstraße)

Kapelle des Vinzentius-Krankenhaus (Untere Neckarstraße)

*Kapelle der Orthopädischen Klimik, katholisch, Schlierbacher Landstraße 200a; 1928-1929 erbaut, jetzt Konferenzraum; vgl. Landesamt für Denkmalpflege Baden-Württemberg (Hg.), Stadtkreis Heidelberg (Denkmaltopographie Bundesrepublik Deutschland. Kulturdenkmale in Baden-Württemberg; Bundesrepublik Deutschland, Bd. II.5). Ostfildern 2013, II, S. 432f.)

*Kapelle der Krankenanstalt Speyerershof

*Kapelle der seligen Jungfrau in der Einöde (legendär, um 1000?, Augustinerkloster?, Peterskirche?)

*Kapelle der Universität Heidelberg vgl. Marienkapelle

*Kapuzinerkloster (Westliche Vorstadt, Hauptstraße 106-108, Theaterstraße 2-18; 1629 gegründet, Kloster 1685-1692 erbaut, 1689/1693 vom Brand verschont, 1799/1802 aufgehoben, 1807/1811/1850 zerstört) vgl. Derwein 1940, S. 69; Nr. 420f.; Wolfgang Seidenspinner, Manfred Benner, Heidelberg (Archäologischer Stadtkataster Baden-Württemberg, Bd. 32). Stuttgart 2007, S. 237

*Karmelitenkloster (Ecclesisa Carmelitarum, Orden der unbeschuhten Karmeliten, Friesenberg 1-1a; anstelle des St. Jakobstifts; 1701-1705? erbaut; 1799/1803 aufgehoben, 1805/1810 zerstört) (vgl. Wolfgang Seidenspinner, Manfred Benner, Heidelberg (Archäologischer Stadtkataster Baden-Württemberg, Bd. 32). Stuttgart 2007, S. 225; Otto Jaeger, Die Flurnamen von Neuenheim. Heidelberg 1988, Nr. 112; vgl. Landesamt für Denkmalpflege Baden-Württemberg (Hg.), Stadtkreis Heidelberg (Denkmaltopographie Bundesrepublik Deutschland. Kulturdenkmale in Baden-Württemberg; Bundesrepublik Deutschland, Bd. II.5). Ostfildern 2013, I, S. 213) Ansicht im Thesaurus Palatinus http://commons.wikimedia.org/wiki/File:Heidelberg_Ecclesisa_Carmelitarum.jpg

  Karmelitenkloster

*Katharinengut (Gut des Katharinenaltars der Heilig-Geist-Kirche, Hauptstraße 29; vgl. Wolfgang Seidenspinner, Manfred Benner, Heidelberg (Archäologischer Stadtkataster Baden-Württemberg, Bd. 32,1). Hg. vom Regierungspräsidium Stuttgart - Landesamt für Denkmalpflege. Stuttgart 2007, S. 244)

*Katholische Casino (Karlstraße 10, 1862-1889)

*Katholische Gesellenhaus (Plöck 28, vgl. Adreßbuch 1916)

*Katholische Gesellenhaus (Ingrimstraße 2, seit 1937: Merianstraße 1, vgl. Adreßbuch 1957/1958) (Gaststätte Deutsches Haus, ab 1935 Kolpinghaus; Ende 20. Jh.: Haus der Begegnung)


*Katholische Rettungshaus (Kinderrettungshaus, Waisenhaus, Plöck 2a; 1865 erbaut; bis 1932 Verwaltungsgebäude des katholischen Waisenhauses, ab 1933 Sitz der Volksbibliothek, bis 1966 Sitz der Stadtbücherei)


*Katholische Schaffnerei und Corps de Logis (1763; vgl. Jesuitenseminar, Seminarium Carolinum ; vgl. Wolfgang Seidenspinner, Manfred Benner, Heidelberg (Archäologischer Stadtkataster Baden-Württemberg, Bd. 32). Stuttgart 2007, S. 226f.)

*Katholische Spital (Friesenberg 2a; vgl. Wolfgang Seidenspinner, Manfred Benner, Heidelberg (Archäologischer Stadtkataster Baden-Württemberg, Bd. 32). Stuttgart 2007, S. 242)

*Kindergarten der Providenzkirche (Theaterstraße 11)

Kirchenbauamt, evangelische (Zähringerstraße 18, Architekt: Hermann Behaghel) 1913 eröffnet (vgl. Pflege Schönau)

*Kirchenbauinspektion, großherzogliche evangelische (Sofienstraße 19, 1876-1898)

*Kirchenrats-Kanzlei, reformierte (Schmitthennerhaus, Heiliggeiststraße 17, 1790/91 von Nicolas de Pigage an der Stelle der >Mönchhof-Kanzlei erbaut) Schmitthennerhaus von Osten

  Schmitthennerhaus, von Osten

*Kirchenratskanzleihaus (Hauptstraße 207/Heiliggeiststraße 12, 1761-1793 Kirchenratskanzlei der reformierten geistlichen Administration) vgl. Wolfgang Seidenspinner, Manfred Benner, Heidelberg (Archäologischer Stadtkataster Baden-Württemberg, Bd. 32). Stuttgart 2007, S. 234 (um 1957 ist in Hauptstraße 207/209 das Polizeirevier I und das Landratsamt; später das Germanistische Seminar der Universität Heidelberg)

Kreuzkirche (Wieblingen, Mannheimer Straße 254, evangelisch, 1905-1906 nach Plänen des badischen Kirchenbaumeisters Hermann Behagel durch Architekt Kölmel errichtet. Heißt seit 1926 Kreuzkirche)

St. Laurentiuskirche (Schlierbach, Wolfsbrunnensteige 14, Pfarramt, katholisch; Kirche 1901 erbaut; vgl. Landesamt für Denkmalpflege Baden-Württemberg (Hg.), Stadtkreis Heidelberg (Denkmaltopographie Bundesrepublik Deutschland. Kulturdenkmale in Baden-Württemberg; Bundesrepublik Deutschland, Bd. II.5). Ostfildern 2013, II, S. 444f.)



St. Laurentiuskapelle (Gutleuthofkapelle, Schlierbach in der Aue, Schlierbacher Landstraße 172, 1430 von Kurfürst Ludwig III. gestiftet (nebst Pfründe für einen Geistlichen und Fonds für aufgenommene gute Leute), geweiht dem Erlöser, der Maria und dem hl. Laurentius, an das Siechenhaus=Gutleuthof angebaut (1880 abgebrannt), mit Friedhof; 1520 Apsisanbau, seit 1883 in städtischem Besitz, 1949 für den Gottesdienst wieder geöffnet, 1958/1961 renoviert; vgl. Derwein 1940 Nr. 272; vgl. Landesamt für Denkmalpflege Baden-Württemberg (Hg.), Stadtkreis Heidelberg (Denkmaltopographie Bundesrepublik Deutschland. Kulturdenkmale in Baden-Württemberg; Bundesrepublik Deutschland, Bd. II.5). Ostfildern 2013, II, S. 432)

 

*Lazaristen (Nachfolger der Jesuiten, 1781 gegründet)

*St. Leonhard (Heiligenhäusel beim Schnittpunkt Galgenweg/Speyerer Straße; vgl. Derwein 1940 Nr. 531)

Lukaskirche (Wieblingen, Dammweg 17, Christengemeinschaft, 2011)

  Lukaskirche

*Lutherhaus (Bergheim, Kirchstraße 2, am 15. April 1928 eröffnet, Gottesdienst an Festtagen; „Der Name Martin Luthers wird mit dem Hause für immer verknüpft bleiben“, 1999 an die Stadt verkauft, Name geändert)

Lutherkirche (Bergheim, Vangerowstraße 5, 1966)

St. Magnuskirche (Mittermaierstraße 2, Adreßbuch 1957/1958) auch: St. Albertkirche

  St. Albertuskirche

St. Marienkirche (Pfaffengrund, Marktstraße 43, katholisch, 1929? geweiht, Patronzinium: Mariä Heimsuchung)

*Marienkapelle (Liebfrauenkapelle, capella beatae virginis, Judengasse/Untere Straße, heute Dreikönigstraße 6; vor 1390 Synagoge, enteignet und der Universität übereignet, mit Heiligkreuzaltar; dann Auditorium iuridicum, zerstört) vgl. Derwein 1940 Nr. 388; vgl. Wolfgang Seidenspinner, Manfred Benner, Heidelberg (Archäologischer Stadtkataster Baden-Württemberg, Bd. 32). Stuttgart 2007, S. 230f.

Melanchthonkirche (Rohrbach, 1908, Teile des mittelalterlichen Chores erhalten)

*Methodistenvereinshaus Eben Ezer (Landhausstraße 17, 1907 bis ca. 1970; zeitweise auch Gottesdienstraum der Mennoniten)

St. Michaelskirche (Südstadt, Kirschgartenstraße 35, 1960-1963 erbaut, Architekt: Manfred Schmitt-Fiebig, katholisch; vgl. Landesamt für Denkmalpflege Baden-Württemberg (Hg.), Stadtkreis Heidelberg (Denkmaltopographie Bundesrepublik Deutschland. Kulturdenkmale in Baden-Württemberg; Bundesrepublik Deutschland, Bd. II.5). Ostfildern 2013, II, S. 449f.)

*St. Michaelskapelle (Totenkapelle im Kirchhof von St. Peter Heidelberg, südlich der Peterskirche, auf Merianstich 1622 als Ruine)

*Mönchhof-Kanzlei (Heiliggeiststraße 11-15; 1790 zerstört; vgl. reformierte Kirchenrats-Kanzlei; vgl. Wolfgang Seidenspinner, Manfred Benner, Heidelberg (Archäologischer Stadtkataster Baden-Württemberg, Bd. 32). Stuttgart 2007, S. 239

*Neuapostolische Kirche (Wieblingen, 1953-1968 Versammlungsraum in der Scheune Falkengasse 22/24)

Neuburg, Abtei (St. Bartholomäus, 1130 geweiht, Filiale des Kloster Lorsch; 1303 werden die Nonnen erstmals als Zisterzienserinnen bezeichnet. 1460 veranlaßt Kurfürst Friedrich I. die Rückkehr des Konvents zur benediktinischen Observanz. 1562 Auflösung des Klosters. 1672-1681 ist es (evangelisches) „Fürst- Gräff- und Adeliches Fräulein und Jungfern Stifft“. 1706 übergibt es Kurfürst Johann Wilhelm den Jesuiten zur Erwirtschaftung ihres Unterhalts. 1799 wird es dem Heidelberger Rotgerber Johann Peter Werle verpfändet. 1825 erwerben es der Frankfurter Advokat kaiserlicher Rat Johann Friedrich Heinrich Schlosser und seine Frau Sophie du Fay. Schlosser baut das Gebäude zu einem Treffpunkt für Literaten, Musiker und Kunstfreunde aus. 1908 erwirbt es Alexander von Bernus. 1926 Einzug der Benediktinermönche)

*Niederlassung des St. Cyriakusstift Neuhausen bei Worms in Rohrbach (Herrenstraße/St. Peterstraße)

*St. Nikolaus-Kapelle (Kirchheim, auf dem Friedhof bei der St. Peter-Kirche) vgl. Alfons Eller, 75 Jahre Pfarrei St. Peter Heidelberg-Kirchheim. Mit ihrer Vorgeschichte vom Beginn des 7. Jahrhunderts bis zur Reformation. [Heidelberg] o. J. [1984?], S. 23f.

*Notkirche (Hauptstraße 22, Hinterhaus, römisch-katholisch, bis 1894. Besitzer: Zimmermeister Stephan Veth)

*Notkirche der evangelischen Kirchengemeinde (Rohrbach, Lindenweg, linke Seite, Adreßbuch 1957/1958)

St. Paulskirche (Boxberg, Buchwaldweg 2, 1970-1972 aus Stahlbeton erbaut, Architekt: Prof. Lothar Götz, Katholische Gemeinde St. Paul Boxberg-Emmertsgrund)

St. Peter (westliche Vorstadt) gilt als älteste Kirche der Stadt Heidelberg, mit dem ältesten Friedhof der Stadt, 1357 erstmals erwähnt, zunächst Filiale der Bergheimer Kirche, dann Mutterkirche von Heiliggeist, bis 1400 Pfarrkirche der Stadt Heidelberg, Neubau 1485/92 in spätgotischem Stil, im 19. Jahrhundert "neu erfunden", 2005 Innenraumsanierung. Chor ist liturgischer und Memorialraum. Buntglasfenster von 1876ff.; vgl. Wolfgang Seidenspinner, Manfred Benner, Heidelberg (Archäologischer Stadtkataster Baden-Württemberg, Bd. 32). Stuttgart 2007, S. 229, 232)

 Peterskirche    Noli me tangere (Hans Thoma)  Piscina in der Peterskirche

*St. Peter (westliche Vorstadt), katholische Friedhofskapelle; vgl. Batzenkirche

St. Peterskirche (Kirchheim, Lochheimer Straße 39, 1908-1909 erbaut, neuromanisch, katholisch, 1965-1967 renoviert)

Petruskirche (Kirchheim, 1784 als reformierte Kirche erbaut) (vgl. Dietrich Dancker, in: Heidelberg. Jahrbuch des Heidelberger Geschichtvereins 18 (2014), S. 215f.)

  ev. Peterskirche Kirchheim

Pfälzer Katholische Kirchenschaffnei (Erzbischöfliches Bauamt, Eisenlohrstraße 6-8)

*Pfarramt der Pfarrei Christuskirche II (Bergheimer Bezirk, Mühlstraße 10)

Pfarrhaus Schlierbach (1907 erbaut, ab 1935 Pfarrhaus; Hermann-Löns-Weg 8; vgl. Landesamt für Denkmalpflege Baden-Württemberg (Hg.), Stadtkreis Heidelberg (Denkmaltopographie Bundesrepublik Deutschland. Kulturdenkmale in Baden-Württemberg; Bundesrepublik Deutschland, Bd. II.5). Ostfildern 2013, II, S. 424f.)

Pfarrhaus, evangelische Christusgemeinde I (Wilhelmstraße 13)

*Pfarrhaus, evangelische (Kettengasse 23, 1776-1893)

Pfarrhaus, evangelische (Kreuzstraße 6, Wieblingen, seit 1934)

*Pfarrhaus, lutherische (Grabengasse 4) vgl. Wolfgang Seidenspinner, Manfred Benner, Heidelberg (Archäologischer Stadtkataster Baden-Württemberg, Bd. 32). Stuttgart 2007, S. 233

*Pfarrhaus, lutherische (Hauptstraße 92, 1661 erbaut, zur Providenzkirche)

*Pfarrhaus, reformierte (Kornmarkt 8, 1754-1778, wallonische Gemeinde) vgl. Wolfgang Seidenspinner, Manfred Benner, Heidelberg (Archäologischer Stadtkataster Baden-Württemberg, Bd. 32). Stuttgart 2007, S. 233

*Pfarrhaus, reformierte (Untere Straße 31) vgl. Wolfgang Seidenspinner, Manfred Benner, Heidelberg (Archäologischer Stadtkataster Baden-Württemberg, Bd. 32). Stuttgart 2007, S. 233

*Pfarrhaus, reformierte (Sandgasse 2; Lit A 301?) vgl. Wolfgang Seidenspinner, Manfred Benner, Heidelberg (Archäologischer Stadtkataster Baden-Württemberg, Bd. 32). Stuttgart 2007, S. 233

*Pfarrhaus, reformierte (Ingrimstraße 20, bis 1796) vgl. Wolfgang Seidenspinner, Manfred Benner, Heidelberg (Archäologischer Stadtkataster Baden-Württemberg, Bd. 32). Stuttgart 2007, S. 234

*Pfarrhaus, reformierte (Fischergasse 9, früher Schulhaus) vgl. Wolfgang Seidenspinner, Manfred Benner, Heidelberg (Archäologischer Stadtkataster Baden-Württemberg, Bd. 32). Stuttgart 2007, S. 234, vgl. Landesamt für Denkmalpflege Baden-Württemberg (Hg.), Stadtkreis Heidelberg (Denkmaltopographie Bundesrepublik Deutschland. Kulturdenkmale in Baden-Württemberg; Bundesrepublik Deutschland, Bd. II.5). Ostfildern 2013, I, S. 185)

Pflege Schönau vgl. Wolfgang Seidenspinner, Manfred Benner, Heidelberg (Archäologischer Stadtkataster Baden-Württemberg, Bd. 32). Stuttgart 2007, S. 239 (vgl. Kirchenbauamt)

Providenzkirche (westliche Vorstadt; Hauptstraße 90a; 1659/61 als lutherische Pfarrkirche erbaut, 1693 bis auf die Außenmauern zerstört, bis 1721 mit Turm (1715) wieder aufgebaut); vgl. Wolfgang Seidenspinner, Manfred Benner, Heidelberg (Archäologischer Stadtkataster Baden-Württemberg, Bd. 32). Stuttgart 2007, S. 230 http://members.aol.com/providenz/kirchengesch.html

  Providenzkirche, Bauinschrift

*Sacellum academicum (Südkapelle der Peterskirche, Bestattungsrecht der Professoren der Universität Heidelberg und ihrer Angehörigen; heute Universitätskapelle)

Schlierbacher Kreuz (Schlierbacher Landstraße/Wolfsbrunnensteige; 5 Meter hoch, Sockel barock, Inschrift von 1788, stand früher vor dem Prestinarischen Haus am Karlstor, 1968: Erneuerung der Christusfigur durch Helmut Waldherr; vgl. Derwein 1940, Nr. 484; Karl Heinz Knörr, Schlierbach. Geschichte und Geschichten. Heidelberg 1999, S. 68)

Schloßkapelle (alt 1467 eingeweiht, neu 1601/09 im Friedrichsbau, erstes reformiertes Kirchengebäude in Heidelberg)

Schmitthennerhaus, 1790/91 als reformierte Kirchenrats-Kanzlei (klassizistisch; heute Heiliggeiststraße 17) nach Plänen von Nicolas de Pigage an der Stelle der >Mönchhof-Kanzlei erbaut. (vgl. Mönchhof, Schönauer Klosterhof) Schmitthennerhaus von Osten

*Schönauer Klosterhof (curia monasterii Schonaugensis sita in Hentschuhesheim, Handschuhsheim, Mühltalstraße 18?, 1284 erstmals genannt, mit Kelterhaus)

*Schwarznonnenkloster vgl. Augustinerinnenkloster

*Schwesternhaus (Niederbronner Schwestern), Burgweg 16 (Chronik der Stadt Heidelberg 1913, S. 138f.)


*Schwesternhaus (Niederbronner Schwestern), Kaiserstraße 10 (Chronik der Stadt Heidelberg 1913, S. 138f.)


*Seminarium Ad Sanctum Carolum Borromaeum (Jesuitenseminar, Seminarium Carolinum, Seminarstraße 2, 8. Juni 1750 Grundsteinlegung, 1765 vollendet. 1945-1978 Collegium Academicum; vgl. Wolfgang Seidenspinner, Manfred Benner, Heidelberg (Archäologischer Stadtkataster Baden-Württemberg, Bd. 32). Stuttgart 2007, S. 226; vgl. Landesamt für Denkmalpflege Baden-Württemberg (Hg.), Stadtkreis Heidelberg (Denkmaltopographie Bundesrepublik Deutschland. Kulturdenkmale in Baden-Württemberg; Bundesrepublik Deutschland, Bd. II.5). Ostfildern 2013, I, S. 456f.) vgl. Katholische Schaffnerei

  Seminarium Carolinum, Kapelle

Simeonkapelle (Augustinum, Emmertsgrund)

*Spital, lutherische (1755) (Plöck 36/Märzgasse 22-24/Friedrich-Ebert-Anlage 37-41; 1805 von Kirchenrat Friedrich Heinrich Christian Schwarz erworben, der dort bis 1822 das "Schwarzische Erziehungs-Institut für Knaben" betrieb); vgl. Wolfgang Seidenspinner, Manfred Benner, Heidelberg (Archäologischer Stadtkataster Baden-Württemberg, Bd. 32). Stuttgart 2007, S. 242. (1803 übernehmen die Lutheraner den Besitz des Dominikanerinnenklosters und richten ihn als Pfründerspital ein)

*Spital, reformierte (Plöck 24/Friedrich-Ebert-Anlage 23a-27/Friedrich-Ebert-Platz 2-4; erbaut 1751-56) Wolfgang Seidenspinner, Manfred Benner, Heidelberg (Archäologischer Stadtkataster Baden-Württemberg, Bd. 32). Stuttgart 2007, S. 242f. Aus der Geschichte des reformierten Spitals

*Spitalkapelle (frühgotisch, um 1300, heute Kornmarkt; zerstört, 1986 ausgegraben. Eine Plakette im Boden besagt: Hier stand / vom Ende des / 13. Jahrhunderts / bis zum Jahre 1557 / die Kapelle des ehemaligen / Heilig-Geist-Spitals [sic])

*Spitalkirche (Kirche des ehemaligen Dominikanerklosters) (vgl. auch St. Annakirche)

*Stephanushaus (Pfaffengrund, evangelisch, Gemeindehaus mit Gottesdienstraum und Dachreiter, 1964)

*Stiftsgebäude (Kapitelhaus und Amtswohnung des Dekans, Kanzlei und Archiv, 1431 von Kurfürst Ludwig III. westlich der Heiliggeistkirche errichtet)

*Stipendiatenhaus der Reformierten (Obere Neckarstraße 1, 1706 erbaut)

*Stoeckerwerk e. V. Bonhoefferstraße 2 (Werner Boll, Verwaltungsrat, Adreßbuch 1967) (5. September 1955: Gründung des Vereins Stoeckerwerk e. V. auf Initiative des Evangelischen Arbeiterwerks; Ziel: Umschulung von Kriegsversehrten, später die Rehabilitation von Behinderten. Außerdem werden Wohnheime für Arbeiter und Werkstudenten betrieben; Stoeckerwerk Bonhoefferstraße 2) http://de.wikipedia.org/wiki/SRH_(Unternehmen)

*Studienkolleg der Zisterzienser vgl. St. Jakobsstift

Thaddenkapelle (inoffizieller Name der ehemaligen evangelischen Pfarrkirche von Wieblingen, Klostergasse)

  sog. Thaddenkapelle

St. Thomas (Evangelisch-Lutherische Kirche, Freiburger Str. 4)

*Verein Herberge zur Heimat (Holländer Hof, Christliches Hospiz und Wandererherberge, Neckarstaden 22)

*Volksschule, Kapelle (Grabengasse 20; ab 1891 wird dort der evangelisch-lutherische Gottesdienst abgehalten)

*Wallonische Kirche 1586: ehemaliges Dominikanerkloster (Hauptstraße 47-51), im 18. Jahrhundert: ehemaliger Mönchshof (Mönchsgasse) vgl. Derwein 1940 Nr. 329; Wolfgang Seidenspinner, Manfred Benner, Heidelberg (Archäologischer Stadtkataster Baden-Württemberg, Bd. 32). Stuttgart 2007, S. 238

Weissenfelskreuz (1948 auf dem Fabrikgelände von Jean Weißenfels am Grenzhöfer Weg/Edinger Straße errichtet. Nach Abtragung der Fabrik und später auch des Wohnhauses 1993 versetzt. 2010 vor St. Bartholomäus (Wieblingen, neu) aufgestellt)

  Weissenfelskreuz, Wieblingen

Wichernheim (Plöck 15/17; 1931 Umbau des Hauses der Evangelischen Stadtmission zur Wandererherberge Wichernheim, 28 Betten für Wohnungslose)

Wilhelm-Frommel-Haus siehe Frommel-Haus, Diakonissenhaus

*St. Wolfgangkapelle (Kirchheim, an der Kreuzung Judenchaussee/Sandhäuser Straße, wahrscheinlich 13. Jahrhundert, 1496 erwähnt, nach der Reformation verfallen, Reste um 1900 zerstört, 1968 Grundmauern freigelegt; vgl. Dieter Neuer, Die Wiederentdeckung der St. Wolfgangskapelle bei Heidelberg-Kirchheim, in: Ruperto Carola XXII. Jg., Bd. 48, Juni 1970, S. 72-80); vgl. Alfons Eller, 75 Jahre Pfarrei St. Peter Heidelberg-Kirchheim. Mit ihrer Vorgeschichte vom Beginn des 7. Jahrhunderts bis zur Reformation. [Heidelberg] o. J. [1984?], S. 24ff.; vgl. Landesamt für Denkmalpflege Baden-Württemberg (Hg.), Stadtkreis Heidelberg (Denkmaltopographie Bundesrepublik Deutschland. Kulturdenkmale in Baden-Württemberg; Bundesrepublik Deutschland, Bd. II.5). Ostfildern 2013; II, S. 179f.)