Heidelberger Geschichtsverein e.V. HGV

www.haidelberg.de

Gasthäuser in Heidelberg nördlich des Neckar

*Adler (Gasthaus, Ziegelhausen, Hauptstraße 6; über dem Eingang Relief aus der zweiten Hälfte des 18. Jahrhunderts eingemauert, Christus im Garten zu Gethsemane darstellend; vgl. Karl Christ, Alt-Heidelberger Wirtschaften. 1925, S. 18)

Alte Krone (Gasthaus, Neuenheim; 1860 gegründet, 1995 in O`Reilly`s Irish Pub umbenannt

*Bachlenz (Mühltalstraße 38; Brauerei, Weinlager, Kino- und Theatersaal, Keller: Club („Storyville“, Inh. Manfred Bauer, vgl. Adressbuch 1967), dann Discothek („Katakombe“)) (vgl. Karl Christ, Alt-Heidelberger Wirtschaften. 1925, S. 10f.)



*Bärenbach (Gasthaus, Heinrich.Stoeß-Straße 34, Adreßbuch 1961)

*Bergstraße (Gasthaus, Bergstraße 11, Wirtin seit 1971: Maria Pellegrinon (1931-2018), am 28. Februar 2011 geschlossen) http://kineskop.de/index.php?page=randgeschichten



*Buchenau, Peter (Café, Peterstaler Straße 73, Adreßbuch 1961)

*Enzian (Café, Hauptstraße 5, Adreßbuch 1961)

*Fürstenhof (Gasthaus, Ziegelhausen, Peterstaler Strasse 77 – Adressbuch 1934, 1961)

*Gantert (Konditorei, Café, Confiserie, Brückenstraße 38, 1904 von Johannes Wörr gegründet, 1929 übernimmt August Gantert das Geschäft)


Gilbert vgl. Zum Weißen Schwanen

*Zum Goldenen Adler (Gasthaus, Handschuhsheimer Landstraße 96) vgl. Zum Weißen Schwanen

*Goldene Krone (Gasthaus, Handschuhsheimer Landstraße 90, bis 1922)



*Goldene Ochsen (Gasthaus, Ziegelhausen, gilt als die älteste Wirtschaft der Gemeinde, stand auf Schönauer Grund; seit 2000 Seniorenzentrum)

*Grenze, Wirtshaus zur (Ziegelhausen, Peterstaler Straße 88, 1874 gebaut, Adreßbuch 1961)

Grüne Baum (Gasthaus, Peterstal, Wilhelmsfelder Straße 21; im 19. Jahrhundert von Sebastian und Andreas Sommer gegründet)

*Grüne Hof (Gasthaus, Handschuhsheimer Landstraße 82, vor 1945 Fremdarbeiterlager, 1974/75 zerstört, jetzt: Römer Pils Stube)

*Haarlaß (Wirtschaft, Ziegelhausen, Ziegelhäuser Landstraße, 18. Jahrhundert; vgl. Karl Christ, Alt-Heidelberger Wirtschaften. 1925, S. 19)

*Haarlaß (Konditorei-Café, Ziegelhäuser Landstraße, am 1. April 1914 von Carl Faß gekauft. Adressbuch 1916: "Erfrischungshaus Haarlaß")

*Haarlaß (Hotel, Heidelberger Landstraße 1, heute: In der Neckarhelle Nr. 162, Besitzer: Karl Pirsch, 1992 geschlossen. 1996 eröffnet hier die SAS ihre Niederlassung; vgl. Conny Högner, Peter Koppenhöfer, Ruprecht Lindhorst, David Lorösch, Lina Schnelle, Moritz Scultetus: Zwangsarbeit in Heidelberg. Die Männer von Raon l’Etape, in: Heidelberg. Jahrbuch zur Geschichte der Stadt, herausgegeben vom Heidelberger Geschichtsverein, Nr. 7 (2002), S. 101ff.) http://zwangsarbeit.igmh.de/Zwangsarbeit%20Rhein-Neckar-Raum/ortederzwangsarbeit/heidelberghaarla/index.html (Gilbert Hellé)

*Haarlaß (Park-Hotel Conditorei Café, Anzeige 1957)

*Hirsch (Gasthaus, Ziegelhausen, Hauptstrasse 25 – Adressbuch 1934, 1961)

Hirschgasse (Hirschgasse 3, Gasthaus, Mensurlokal, später Hotel, 1840-76 Gasthaus „Zum oberen Hirschgarten“, später „Zur Hirschgasse“. - Der Heidelberger Bürgermeister Heinrich Eckart/Eckhardt (1605) war um 1580 Gastwirt auf dem „Hirschen“ in der Hirschstraße (heute: Heiliggeiststraße). Er legte 1583 in der Ziegelhäuser Landstraße (Nr. 37, Gemarkung Neuenheim) einen Garten mit Lusthaus und Fischweiher an, das er nach seinem Gasthaus, „Zum Hirschen“ nannte. Aus dieser Anlage entstand die Gastwirtschaft „Zum Hirschen“ mit dem Beinamen „Kuchenhäuschen“. Das Gasthaus wurde bis 1895 betrieben. An Stelle des 1902/03 abgebrochenen Gasthauses wurde die Villa Cuntz, Ziegelhäser Landstraße 37, erbaut. - Die auf demselben Gelände errichtete heutige Wirtschaft „zur Hirschgasse“ hieß früher „zum oberen Hirschgarten“, Besitzer war 1840-1876 Joseph ("Sepp") Ditteney, Hauptstraße 213) (vgl. Mannheimer Geschichtsblätter 1908 S.181 ff.; Theodor Lorentzen], Chronik der Hirschgasse. Heidelberg 1910; Otto Jaeger, Die Flurnamen von Neuenheim. Heidelberg 1988, Nr. 163f.; Volker von Offenberg, Prost Heidelberg! Die Geschichte der Heidelberger Brauereien und Bierlokale. Heidelberg 2005; Peter Zimber, Der alte und der junge Ditteney (Heidelberger Originale, 3), in: RNZ, 28. 7. 2009; Karl Christ, Alt-Heidelberger Wirtschaften. 1925, S. 4)



HTC-Gaststätte (Heidelberger Tennis Club, Tiergartenstraße 1, Adreßbuch 1985)

Zum Deutschen Kaiser (Gasthaus, Handschuhsheim, Mühltalstraße 41) 1873 wird Johann Friedrich Schröder zum Bürgermeister von Handschuhsheim gewählt. Im Wohnhaus seines Anwesens wird 1875 die Gastwirtschaft „Zum Deutschen Kaiser“ eingerichtet. Am 22. März 1875 (Geburtstag Kaiser Wilhelms I.) wird das Lokal eröffnet. In seiner Eigenschaft als Bürgermeister darf Johann Friedrich Schröder die Wirtschaft nicht selbst betreiben. Er verpachtet sie. 1875-1885 wechseln die Wirtsleute zehnmal. 1885 heiratet Tochter Barbara Schröder den Küfer Martin Schaaf. Sie bekommt von ihrem Vater Gasthaus und Bauernhof als Heiratsgut. 1935 übernehmen Sohn Martin Schaaf und seine Frau Katharina geb. Lenz das Anwesen und betreiben die Gastwirtschaft weiter. 1951 geht aus der Erbengemeinschaft Schaaf das Gasthaus auf Enkel Martin Schaaf und dessen Mutter Friederike über. Von ihnen wird es zum Hotel ausgebaut. 1989 muß Martin Schaaf aus gesundheitlichen Gründen das Hotel-Restaurant schließen. 1990 wird der „Deutsche Kaiser“ von seinem neuen Besitzer, Professor Eberhard Weber, als Hotel garni weitergeführt. 1991 erwirbt die Stadt Heidelberg das Anwesen und nutzt es vorübergehend als Asylantenunterkunft. 1997 kommt das Anwesen wieder in private Hände. Nach gründlicher Renovierung wird das Hotel-Restaurant „Zum Deutschen Kaiser“ im Juni 1999 wieder eröffnet.

http://www.tiefburgarchiv.de/Webgalerie2017/Gedenksteine%20-%20Gr%c3%a4ber%20-%20Wappen/content/_4830090985_large.html

*Katakombe (Lokal im Bachlenz-Keller, Handschuhsheim, Mühltalstraße 38; in den 1960er Jahren bis ca.1976. Vorher: "Tunnel", ein Jazz-Lokal) vgl. Bachlenz

*Kinzinger, Karl (Weinrestaurant, Ziegelhausen, Heidelberger Landstraße 25, Adreßbuch 1961)

Zur Krone (Gasthaus an der Neckarfähre Neuenheim, seit 1857 mit Brauerei; "Wirtschaft mit altdeutscher Bierhalle und großem Garten, direct an der neuen Brücke in Neuenheim"; 1916 an die Heidelberger Aktienbrauerei verkauft; vgl. Alte Krone)

*Lamm (Gasthaus, Ziegelhausen, Hauptstraße 36 – Adressbuch 1934, 1961; 1983 zerstört)

*Zum Löwen (Gasthaus, Peterstal, Peter-Wenzel-Weg 64, 1890 erbaut, 1968 wegen Straßenverbreiterung abgerissen, heute „Apartmenthaus zum Löwen“ Adreßbuch 1961)

*Milchgaststätte (Inh. Eva Mahl, Ziegelhausen, Heidelberger Straße 9, Adreßbuch 1961)

*Zur Neckarhelle (Café, Ziegelhausen, Heidelberger Straße 40a, Wirt: Heinrich Bähr, 20. Jahrhundert)

*Neckar-Hotel (Neuenheim, Neuenheimer Landstraße 2, am 24. 5. 1882 eröffnet, Inhaber 1882-1886 Friedrich Spitz, am 30. 6. 1887 von Graf Karl von Oberndorff aus Edingen von Daniel Schmidt als Stadtsitz zum Preis von 138.000 Mark ersteigert, ab 1955 Predigerseminar Petersstift, seit 2002 Morata-Haus) (vgl. Jaeger 1988, Nr. 756)

*Ochsen (Gasthaus, Ziegelhausen, Oberer Neckarweg 6, Adreßbuch 1961)

*Pfalz, Wirtschaft zur (Neuenheim, Rahmengasse 15, vor 1945 Fremdarbeiterlager)

*Pfalz, Gasthaus zur (Ziegelhausen, Hauptstraße 2, jetzt: Brahmsstraße 2. 1711 entstanden; 1790 Wohnhaus der Försterfamilie Bronn, 1850 Salpeterfabrik, 1894 Kinderheim, 1900 „Luisenheim“, 1934 evangelische Schwesternstation und Kinderschule, 1980 Wohnhaus; vgl. Landesamt für Denkmalpflege Baden-Württemberg (Hg.), Stadtkreis Heidelberg (Denkmaltopographie Bundesrepublik Deutschland. Kulturdenkmale in Baden-Württemberg; Bundesrepublik Deutschland, Bd. II.5). Ostfildern 2013, II, S. 639)

*Philosophenhöhe (Neuenheim, Hotel und Restaurant am Philosphenweg/Albert-Überle-Straße, 1883 - 1982)



*Prinzhotel (Neuenheim, Neuenheimer Landstraße 5; Adreßbuch 1985; vgl. Schwarzes Schiff)

Zum Rebenstock (Handschuhsheimer Landstraße 118, Gasthaus, später „Traube“, als ältestes Gasthaus in Handschuhsheim 1587 erwähnt)

*Zum Rebstock (Neuenheim, später Brückenkopfstraße 6/Schulzengasse 6; ältester Teil 1599 erbaut; 1672 wird dem Wirt Andreas Hofmann für seine bisher mit nicht gehängten Schild betriebene Wirtschaft zum Rebstock um 50 fl. die Schildgerechtigkeit verliehen; nach 1689 auch Ratsstube Neuenheim; seit 1884 Bäckerei (Heinrich Ehhalt), 1899-1928 Karl Dannbacher, 1928 Besitzer Gottfried Blank (†1958), Bäcker Friedrich und Lina Blank; 1961 zerstört) (Schmith 1928, S. 307)

Ritter Georg, zum (Gasthaus, Handschuhsheim, Handschuhsheimer Landstraße 92)

*Roesler, Emil (Café und Konditorei, Neuenheim, Brückenstraße 19; vgl. Hauptstraße 30-32) [vor 1914: Hofkonditoreiwaarenfabrik]

*Rose, Gasthaus zur (Ziegelhausen, Heidelberger Landstrasse 68, jetzt: Neckarhelle 1, um 1800; Kino im Rose-Saal)

*Rose (Gasthaus, Neuenheim, Lutherstraße 13; seit 1903 Mietswohnhaus; vgl. Landesamt für Denkmalpflege Baden-Württemberg (Hg.), Stadtkreis Heidelberg (Denkmaltopographie Bundesrepublik Deutschland. Kulturdenkmale in Baden-Württemberg; Bundesrepublik Deutschland, Bd. II.5). Ostfildern 2013, II, S. 285)

*Rose (Gasthaus, Neuenheim, Uferstraße 8; vgl. Karl Christ, Alt-Heidelberger Wirtschaften. 1925, S. 15; vgl. Bild von Friedrich Rottmann 1804)

*Roter Ochsen (Gasthaus, Handschuhsheim, Mühltalstraße 13, Wirt: Sebastian Schlicksupp (†1623), Nachfolger: sein Sohn Dieter Schlicksupp; im Juni 2016 geschlossen; vgl. Ludwig Haßlinger, Alte Handschuhsheimer Gastwirtschaften [mit 34 Zeichnungen]. Heidelberg-Handschuhsheim 2000)

*Rothen Läppel, Zum (Wirtschaft, Neuenheim, Ziegelhäuser Chaussee 127; heute: Ziegelhäuser Landstraße 63; seit dem 18. Jahrhundert, ab 1810 „Zum Weinberg“, Gebäude 1829/30 abgebrochen, 1830 Kauf durch Charlotte Cornelia de Nies geb. Du Fay aus Frankfurt, Bau der „Villa Charlottenberg“ im klassizistischen Stil; vgl. Otto Jaeger, Die Flurnamen von Neuenheim. Heidelberg 1988, Nr. 123; vgl. Claudia Rink, Die Villa Charlottenberg an der Ziegelhäuser Landstraße. Zur Geschichte des Heidelberger Villenbaus im 19. Jahrhundert, in: Heidelberg. Jahrbuch zur Geschichte der Stadt, herausgegeben vom Heidelberger Geschichtsverein, Nr. 2/1997)

*Scheffelhaus (Hotel und Restaurant, ab 1847 „Waldhorn ob der Bruck“, Neuenheim, Ziegelhäuser Chaussee 36. (Dort traf sich mittwochs der 1846 von Prof. Ludwig Häusser gegründete „Engere Ausschuß“, eine Tafelrunde Alter Herren). Ab 1899 „Waldhorn-Scheffelhaus“, ab 1903 „Waldhorn ob der Bruck-Scheffelhaus“, Ziegelhäuser Landstraße 21. Wird nach Schließung von dem Leiter des Englischen Institutes Dr. Karl Friedrich Fischer (1909-1971) übernommen. 1959-1965 "Collegium Palatinum Heidelberg" (Teil der Sprachenschule des Englischen Institutes), wird als Wohnheim und Unterrichtsstätte für ausländische Studierende genutzt. 1965 erwirbt der Eigentümer der Villa Czerny (Ziegelhäuser Landstraße 23/25), Curt Freiherr von Salmuth, das danebenliegende Haus und Grundstück. Das Scheffelhaus wird abgerissen, die Terrasse für Garagen und Pkw-Stellplätze umgewandelt) (vgl. Karl Christ, Alt-Heidelberger Wirtschaften. 1925, S. 2f.) (HD a. A., S. 45, K Apr. 87) (vgl. Waldhorn ob der Bruck)

*Scherrer (Pension, Neuenheim, Neuenheimer Landstraße 58, 1907 wohnt dort Muhammad Iqbal, 1877-1938; 1915 Ernst Blass, 1890-1939)

Schieß ("Wirtschaft Schieß", vgl. Waldschenke, Heiligenberg)

Schwarzes Schiff (Gasthaus, Neuenheimer Landstraße 5, Adreßbuch 1957/1958; vgl. Karl Christ, Alt-Heidelberger Wirtschaften. 1925, S. 15; vgl. Prinzhotel)

*Siebenmühlental (Gasthaus und Pension zum, Handschuhsheim, Mühltalstraße 126) (1826-1898 die 8. Mühle im Handschuhsheimer Mühltal. 1898 kauft der Weinhändler Johann Friedrich Schweikert aus Neuenheim das Anwesen und gestaltet es zur Gastwirtschaft "Zum Siebenmühlental" um) (Wirt: Eugen Rall, Adressbuch 1908) 1918 erwirbt die Stadt Heidelberg das Anwesen (heute: Luise-Scheppler-Heim)  

*Silberner Anker (Gasthaus, Neuenheim, Neuenheimer Landstraße 32, ab 1893: Nr. 4; 1750 bis 1819 Glockengießerei Franz Anselm Speck; vgl. Karl Christ, Alt-Heidelberger Wirtschaften. 1925, S. 7, 27)

*Steinbacher Tal (Gasthaus, Ziegelhausen, Peterstaler Strasse 39 – Adressbuch 1934, 1961. 1868 eröffnet, 1873 Neubau, Festsaal. heute Hotel garni)

*Steinbruch, zum (Wirtshaus, Neuenheim, heute: Neuenheimer Landstraße 38, vgl. Felseck; 1839 kauft der Geschichtsschreiber und Literaturhistoriker Georg Friedrich Gervinus die frühere Wirthschaft zum Steinbruch („Felseck“) um 4556 Gulden. Nach Umbau des Hauses und Erwerb von Weinbergen verkauft er es am 1. Juni 1844 um 17600 Gulden an Hofrat Professor Karl Theodor Welcker. 1863 erwirbt Professor Wilhelm Ihne das Anwesen. Sein Sohn Ernst Ihne, kaiserlicher Hofarchitekt, erbaut an Stelle des Gasthauses die „Villa Felseneck“. Die Villa steht auf der im 30jährigen Krieg erstellten Schanzmauer . (vgl. 12. November 1839, 29. April 1863; vgl. Peter Koppenhöfer, Im „Waldgebirgsschoss“. Helmina von Chézys letzter Heidelberg-Aufenthalt 1843-1848, in: Heidelberg. Jahrbuch zur Geschichte der Stadt, herausgegeben vom Heidelberger Geschichtsverein 13, 2009, S. 49f.) (Karl Christ, Alt-Heidelberger Wirtschaften. 1925, S. 4; Jaeger, Neuenheimer Flurnamen Nr. 220) http://www.ub.uni-heidelberg.de/helios/fachinfo/www/gesch/Gesch_Erg/Felseck

*Stiftsmühle (Gasthaus, Hotel, Ziegelhausen, Heidelberger Landstraße 8, heute: In der Neckarhelle 129; 1872-1982 als Gasthaus genutzt. Am 5./6. Januar 1882 abgebrannt. Wird danach von Georg Reinhardt als Gastwirtschaft und Hotel wieder aufgebaut. Wirtin während des Dritten Reiches bis zu ihrem Tod 1979: Alma Schmeisser, 1963 Brand)

*Storyville vgl. Bachlenz

*Traube (Gasthaus, Handschuhsheim, Handschuhsheimer Landstraße 118) vgl. Rebenstock

*Vogt, Karl (Konditorei, Neuenheim, Brückenstraße 9)

*Waldhorn am Neckar (Wirtshaus zum Hörnchen; Neuenheim, Neuenheimer Landstraße; 1826 erbaut; 1845/46 von Prof. Christian Kapp gekauft; vgl. Peter Koppenhöfer, Im „Waldgebirgsschoss“. Helmina von Chézys letzter Heidelberg-Aufenthalt 1843-1848, in: Heidelberg. Jahrbuch zur Geschichte der Stadt, herausgegeben vom Heidelberger Geschichtsverein 13, 2009, S. 49f.)

*Waldhorn unter der Bruck (Wirtshaus zum Hörnchen; Neuenheim, Neuenheimer Chaussee 18. 1826 muß der alte Gasthof „Waldhorn“ (unter der Bruck) einer Straßenverbreiterung weichen. Ein neues Gasthaus wird hangaufwärts errichtet. 1847 wird das Anwesen an Prof. Christian Kapp verkauft. Dieses Haus muß 1884 der Villa Landfried weichen. 1961 wird diese abgerissen, um einem modernen Bauwerk Platz zu machen. Gastwirt auf dem alten „Waldhorn“ 1839-1846: Johann Frisch. Das neue Gasthaus wird ab 1847 unter dem Namen „Waldhorn ob der Bruck“ in der Ziegelhäuser Chaussee 36 (heute Ziegelhäuser Landstraße 21) weitergeführt. Abb.: Johannes Ruff, 1842. Vgl. Peter Koppenhöfer, Im „Waldgebirgsschoss“. Helmina von Chézys letzter Heidelberg-Aufenthalt 1843-1848, in: Heidelberg. Jahrbuch zur Geschichte der Stadt, herausgegeben vom Heidelberger Geschichtsverein 13, 2009, S. 49f.)

*Waldhorn ob der Bruck (Gasthaus, Neuenheim, Ziegelhäuser Landstraße 21; hier wuchs Karl Gottfried Nadler (1809-1849) ab 1821 auf. Ab 1899 „Waldhorn-Scheffelhaus“, ab 1903 „Waldhorn ob der Bruck-Scheffelhaus“, Ziegelhäuser Landstraße 21. 1965 zerstört. vgl. Karl Christ, Alt-Heidelberger Wirtschaften. 1925, S. 2f.)

Zum Waldhorn (Gasthaus, Hotel, Peterstal, Peter-Wenzel-Weg 79, Adreßbuch 1961)

Waldschenke ("Wirtschaft Schieß", Gasthaus auf dem Heiligenberg, 1929 eröffnet, Ende 2007 geschlossen, 2011 wieder eröffnet) www.waldschenke-heidelberg.de

*Weinberg, zum (Gasthaus, Neuenheim, vgl. Rote Läppel; vgl. Otto Jaeger, Die Flurnamen von Neuenheim. Heidelberg 1988, Nr. 123)

*Weinberg ob der Bruck (Gasthaus, Neuenheim, vgl. Villa Czerny, Ziegelhäuser Landstraße 23/25) (vgl. Karl Christ, Alt-Heidelberger Wirtschaften. 1925, S. 4f.)

*Zum Weißen Schwanen (Gasthaus, Handschuhsheim, später „Zum Goldenen Adler“, Handschuhsheimer Landstraße 96. Sofie geb. Weber übernimmt 1886 mit ihrem Mann Peter Gilbert Gastwirtschaft und Bierbrauerei. Ab 1916 führt Sohn Albert Gilbert die Gastwirtschaft. Seine Frau Anna geb. Fehringer starb 45jährig am 3. April 1933. Die als Gastwirte weit über Handschuhsheim bekannte und beliebte Familie Gilbert prägte das Gasthaus mit ihrem eigenen Stil von Gastfreundlichkeit. Viele Jahre war der „Goldene Adler“ Vereinslokal des Turnverein 1886 Handschuhsheim. Nach dem Tod von Albert Gilbert führt Josef Schuhmacher das Lokal weiter. Das Anwesen ist heute in Besitz von Manfred Spieß.


Weißer Stein (Gasthaus, Handschuhsheim, Handschuhsheimer Landstraße 84; früher: Restauration zur Eintracht)


*Worbertz, Ellen (Café, Ziegelhausen, Schönauer Straße 27, Adreßbuch 1961)


*Würzburger Hofbräu (Gasthaus, Handschuhsheim, Ecke Rottmannstraße und Klausenpfad, Inhaber E. Schwarz, Anzeige 1957)​